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Geplante Obsoleszenz - Programmierter Druckertod

von
Immer wieder berichten TV-Sender über geplante Obsoleszenz, also der eingeplante Tod bei Druckern. Druckerchannel klärt zu diesem Thema auf.

Geplante Obsoleszenz von Florian Heise
von
Resttintenschwamm, könnte man auch austauschbar gestalten und mit einem Reset den Drucker auf Anfang setzen. Aber das will man offenbar nicht. Ich habe so schon 3 wenig benutzte Drucker in wenigen Jahren wegwerfen müssen. Im Gegensatz zu Ihrer Meinung denke ich dass ein wenig benutzter Tintenstrahldrucker auch 20 Jahre halten könnte, wie z.B. die HP Geräte, die mit ständig neuem Druckkopf kamen und deshalb nie Druckkopfprobleme hatten.

Von Canon bin ich deshalb enttäuscht und werde ich nicht nochmals kaufen. Wer Resttintenschwamm Konstruktionen so baut wie hier, braucht keine geplante Obsoleszenz mehr an anderen Stellen zu planen, er hat bereits eine eingebaute Obsoleszenz eingebaut! SO meine Meinung.
von
na ja, ob man als Wenigdrucker nach einigen Jahren schon den Resttintentank voll hat, ist eher unwahrscheinlich, Wenigdrucker berichten viel mehr Düsenprobleme, die dann zur Entsorgung des Druckers führen. Und ob die Mehrheit der Canon Kunden den Resttintentank voll bekommen glaube ich nicht, mit Originalpatronen wäre das ganz schön teuer. Vieldrucker wechseln aus Kostengründen häufiger zu Fremdpatronen oder Refill, und dann kommt man schon zum Druckerende - Resttintentank voll und/oder Druckkopf macht Fehler. Und ob ein 10 Jhare alter Druckeroldie die Alternative wäre, o.k., wenn man den dazu passenden Computer noch hat, mit einem alten Betriebssystem, mit einem alten Treiber, mit Parallelanschluss, ohne WLAN etc. Solange im Elektronikbereich - z.B. bei Smartphones alle 6 Monate total neue Modelle erscheinen, ist Nostalgie gerade bei Druckern nicht bei vielen Kunden angesagt. Aber es stimmt schon, daß der Zugang zum Resttintenschwamm bei Canon eine besonders wirre Konstruktion ist, das sieht man bei vergleichbaren Epson-Geräten, eine Schraube und das Fach mit dem Schwamm ist geöffnet, oder bei Officegeräten auch direkt für den User zugänglich, ähnlich so wie die Resttonerbehälter bei Laserdruckern.
von
Also mein Epson Stylus Color 600 läuft noch (unter Win 7 64 Bit, an einer Fritzbox per USB/Paralleladapter sogar im Netzwerk), gekauft Ende der 90er und schon ewig mit Billigpatronen und später Refilltinte betrieben. Das Druckbild wirkt etwas ausgefranzt und daher verwende ich ihn nur noch für Konzeptdrucke.
Beitrag wurde am 09.04.14, 21:19 vom Autor geändert.
von
Ich habe das mal mit einem Epson Stylus erlebt, dass dieser Resttintenschwamm voll war und mit viel Mühe und List konnte ich ihn zurücksetzen, so dass er noch eine Weile gehalten hatte. Seither kaufe ich keinen Epsus mehr, da es ja offensichtlich ist, dass der Resttintenbehälter gar nicht geleert werden soll, sondern der Drucker dann weggeschmissen.
Nichts anderes ist aber Geplante Obsoleszenz, da irren Sie sich in ihrem Artikel wohl gewaltig.
von
und weiter?
Das ist bei den aktuellen HP, Canon, Brother Geräten nicht anders. Alle haben einen nicht austauschbaren Resttintenschwamm.
Er soll ja ein lebenlang halten.

Wenn Du einen austauschbaren Resttintenschwamm haben willst, kauf dir einen Epson Workforce WF-3620DWF und werde damit glücklich!
von
Herr Heise!

Dabei sind Ihnen wohl die RICHTIGEN Obsoleszenzstellen, speziell bei Ihrem Epson S/BX525/35 entgangen. Einmal ist das die Kontaktenplatine im Druckkopf, mit ca. 40(Vierzig) kleinen Pins, welche bei jedem Patronenwechsel unter Druck stehen; Und danach die improvisierte Führungschiene aus Stück Metal und "Lager" beim Druckkopf, welche schon nach 10k Seiten Abnutzungsspuren zeigen. Der Waste Counter ist noch nicht so schlimm - den kann man mit Hilfe bestimmte Tools reseten.
Beitrag wurde am 08.01.15, 20:49 vom Autor geändert.
von
Ist ein Reset des Tröpfchenzählers möglich? Darauf gibt Ihr Artikel keine Antwort. Dabei ist das die einzige Antowrt, die ich als betroffener Druckernutzer in ihrem Artikel zu finden gehofft hatten. Wie sieht es mit Reset-Tools aus, etc? Warum geben Sie als offensichtlich gut informierter Fachmann diese Antworten nicht? Wenn kein Reset möglich ist, handelt es sich tatsächlich um eine geplante Obsoleszenz. Und, wie ich finde, sogar um eine sehr intelligente Variante davon, da in der Hardware keine offensichtlichen Sollbruchstellen zu finden sind. Ihr Artikel erweckt leider den Eindruck, als sei hier Rücksicht auf ihre Werbekunden aus der Druckerindustrie genommen worden.
von
@armare

Es gibt Reset-Tools wie WIC-Reset. Ich meien sogar gelesen zu haben, dass Epson selbst so etwas anbietet über die amerikanische Seite, dort heißen die Drucker meist Artisan.

Nicht immer ist ein Reset kostenfrei oder gar diese Reset-Tools.

Bei aktuellen Workforce-Modelle gibt es die Möglichkeit diese Tintentanks inkl. Chip als Zubehörteil käuflich zu erwerben und damit den Rest durchzuführen, auch hier gibt es wieder Alternative.....
von
Hallo armare,

Dieser Artikel soll ausschließlich erläutern, dass es sich aus unserer Sicht beim Resttintentank nicht um geplante Obsoleszenz handelt.

Und es reicht eben nicht aus, einen Zähler zurückzusetzen. Man sollte zudem das Resttintenfließ wechseln. Wie das geht, erklären wir für viele Druckermodelle.

Workshops: www.druckerchannel.de/...

Druckerhersteller verdienen vornehmlich an Tinte. Ein "defektes Gerät" ist für den Hersteller nicht wirklich hilfreich. Warum sollte sich der Kunde denn wieder für diesen Entscheiden?

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Ich sehe nicht, daß ein alter Drucker zwangsläufig schlechter sein muß als ein neuer, und ein (Zitat Ede-Lingen) 10 Jahre alter Drucker-Oldie nicht gut wäre.

Bei mir läuft ein HP LaserJet 6p. Der ist deutlich älter als 10 Jahre. Das einzige, was ich daran getauscht habe, war die Tonerkartusche - nicht weil sie leer war, sondern weil der Abstreifer irgendwann nicht mehr wollte, und Geisterbilder gedruckt wurden. Okay, ich mußte dafür meinem Computer einen Parallelport spendieren, aber die gibt es ja einfach als PCI-Karte. Treiber: Kein Problem. Okay, er ist nicht der schnellste, aber das brauche ich auch nicht. Die Druckqualität der heutigen Monolaser dürfte auch nicht mit bloßem Auge erkennbar besser sein.

Mein MP780 ist da zwar etwas neuer, aber auch anfälliger. Den ersten kaputten Druckkopf schiebe ich mal auf die Nachfülltinte. Mittlerweile ist der zweite Druckkopf hin, und ich habe damit wirklich nicht viel gedruckt, und ausschließlich OEM-Patronen benutzt. Dem Fehlerbild nach würde ich sagen, daß beim "Textschwarz" die Hälfte der Düsen komplett ausgefallen ist, also entweder die Ansteuerung oder der Druckkopf hinüber ist. Das ist bei diesem Drucker heute leider ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Mein ältester Drucker zu Hause (wird nicht mehr verwendet, aber irgendwie will man sowas ja auch nicht wegwerfen) ist mein guter alter Star LC24-10. Ich behaupte mal, wenn ich in den ein frisches Farbband und Papier einlege, läuft der wie am ersten Tag.
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