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Geplante Obsoleszenz

von
Immer wieder berichten TV-Sender über geplante Obsoleszenz, also der eingeplante Tod bei Druckern. Druckerchannel klärt zu diesem Thema auf.

Geplante Obsoleszenz von Florian Heise
Seite 10 von 17‹‹89101112››
von
ooooooooooooooooooh mein ganzer schreibtisch säuft jetzt gerade in einem see von tinte ab.
aber da habe ich wohl selbst schuld. denn selbstverständlich ist es legitim, unterhalb eines bestimmten preises den leuten mangelhaftes verkaufen zu dürfen. die hersteller weisen ja auch immer wieder darauf hin: "unser billigdrucker, sagenhaft ! aber erwarten sie bei dem preis nicht zu viel. der kackt nach deutlich abgekürzter zeit ab !"
ihr alle habt mich überzeugt: die industrie prg den tod ein, um unsere schreibtische vor den tintenfluten zu schützen, anstatt ein paar € mehr für auswechselbare schwammablagen auszugeben, um unseren geldbeutel zu schützen. auch kosten orig.patronen bald so viel, wie die drucker, nein, nicht um uns mit den billigen druckern zu ködern, sondern um diese drucker dann vor dem frühen tod wegen tintengases zu schützen. klar das soll natürlich auch unseren geldbeutel schützen, mit sauteuren patronen, lächerlichst "gefüllt", damit die billigen drucker nicht zu früh sterben, um sie dann doch wieder zu töten, wg des berühmt-berüchtigen desktop-tintensees. natürlich nicht, um die günstig nachgemachten oder refillten tintenpatronen obsolet zu machen dch notwendige neue drucker, die sbstverständl wieder ganz andere tintenpatronen benötigen. denn die enorme innovation auf dem gebiet der tintenpatronen erfordert einen ständigen wechsel von tintenpatronen-modellen.
ich merke schon, in diesem forum kümmern sich so viele, um das wohlergehen des users, das weitere beiträge von mir nicht mehr zu erfolgen brauchen. dass das wohl des users drucks und schreibtisches auch eine menge geld kosten muß, die die hersteller eher ungern ihren kunden abnehmen, ist dabei ein hinzunehmender notwendiger collateralschaden. die motivation von industrie und ihrer händler-handlanger ist es keinesfalls money, money, money zu machen, bis sie nicht in tinte sondern geld ersaufen. sie wollen nur das beste von uns, äh, für uns natürl.
also, ab jetzt könnt ihr in meine hand sprechen, ich lasse euch eine da. dann könnt ihr euch untereinander versichern, wie ach bedauerlich notwendig es ist, berge von druckern zu kaufen und für hightech-tinte zu zahlen wie für echten aceto balsamico traditionale.
Beitrag wurde am 19.08.13, 10:32 vom Autor geändert.
von
und was ist der Unterschied zwischen einem Resttintenschwamm und einem Resttonerbehälter - über den letzteren regt sich keiner auf
von
Geplante Obsoleszenz ist, wenn ein Gerät nicht mehr funktionstüchtig wird, obwohl es eigentlich nicht kaputt sein dürfte.
Wenn ein Drucker seine Tätigkeit nach X Reinigungsvorgängen den Betrieb einstellt, dann IST das geplante Obsoleszenz. Der Drucker an sich funktioniert noch und KÖNNTE drucken, wenn der Hersteller das nicht bewusst unterbinden würde.
Warum nicht drucken lassen, bis der Schwamm wirklich überläuft und das Gerät zum Elektroschrott muss? Was ist, wenn ich mir einen Ersatzschwamm bestelle oder bastele?
von
Hallo,
Weil es dann leider schon zu spät ist. Vor allem müssen die Geräte immer billiger werden. Ein Sensor nur dafür ist einfach zu kostenintensiv. Da ist eine Hochrechnung unkomplizierterer.

Insgesamt hinkt der Vergleich natürlich. Der Drucker produziert nun mal Resttinte, die muss aus dem Gerät raus oder aber auch temporär gespeichert werden. Das Gerät meldet auch nicht, dass es kaputt ist, was es faktisch auch nicht ist. Es muss eben gewartet werden. Das gilt für viele Produkte. Ich habe den Eindruck, dass man so etwas bei anderen Produkten, wie Autos als selbstverständlich hinnimmt.

Der Artikel soll auch nicht so verstanden werden, dass die Druckerhersteller die Guten sind und alles in Ordnung wäre. Nur muss man den Fall des Resttintenbehälters gesondert betrachten.

Dazu sei erwähnt, dass die Hersteller auch dazu gelernt haben und die Dimension angepasst haben oder mittlerweile auch wechselbare Behälter anbieten.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
... und wenn mein Schreibtisch versaut ist, verklage ich den Hersteller des Druckers auf Schadenersatz.
von
die Diskussion geht weiter, mit mehr oder weniger brauchbaren Argumenten www.spiegel.de/...
von
Mein Canon MP780 hatte seinen Druckkopf nun wieder drei Jahre, nach dieser Zeit gingen sie immer kaputt.
Im Kopiermodus war alles ok. Als er über den Druckertreiber des PC drucken sollte war jedoch nach einer Seite Schluß, der Druckkopf wurde dann als fehlerhaft gemeldet.
von
Mein MX850 ist um einiges älter aber hat noch den ersten Druckkopf, das kann man also nicht unbedingt als geplanten Ausfall ansehen. Manchmal hat Originaltinte eben auch Vorteile.
von
Mein Gott....da hat einer extra einen Account erstellt um sich nochmal über die bösartigkeit der Druckerhersteller auszulassen.
Und dann auch noch mit Argumenten die allein in diesem Thread schon zig Male aufgezählt wurden - nur auf höherem Niveau.
Ich glaube auch wenn man den Artikel und alle 10 Seiten dieses Threads konzentriert durchackert (ja das ist schon etwas Arbeit), dann sollte alles zu Pro- und Contra gesagt sein und sich jeder seine Meinung (oder seinen Glauben) dazu gebildet haben können.

Bitte schließt den Thread und vielleicht kennzeichnet Ihr Ihn als besonders lesenwert oder so, damit er nicht ganz untergeht.
Denn ich denke hier wurde sehr viel wichtiges und relevantes zum Thema gesagt und erklärt.
Beitrag wurde am 28.10.13, 11:37 vom Autor geändert.
von
Alles technische auf eine bestimmte Laufzeit ausgelegt. Das Auto ist zwischen 100.000- 300.000 KM ausgelegt, doch ein Canon Drucker reagiert mit der geplanten Selbstzerstörung je nach eingesetzter Tinte. Ist die zu aggressiv, löst sie die Isolationsschichten relativ schnell auf, und in der Düsenansteuerung kommt es zu einem Kurzschluss, der entweder nur die Düsen auf Übertemperatur aufheizt (B200), und/oder auch mal gern sofort die CPU im Drucker himmelt. So bedankt sich Canon für den Einsatz von Fremdtinte. Da fast jede Generation neue Patronen bekommt, gibt es erst mal weder Nachbauten oder Resetter, und schon ist der Cash-Flow für Canon garantiert, sofern der Kunde nicht zu einer anderen Marke wechselt.
Die Selbstzerstörung von Canon Druckern ist mit Sicherheit vermutlich so gewollt, genau wie die winzigen Resttintenbehältern bei einigen Epson Modellen.
Da auch der Platz in Mediamarkt & Co begrenzt ist, fliegen irgendwann Patronen für altere Geräte aus dem Regal, es muss ja Platz geschaffen werden, für die jährliche neue Kollektion von Patronen, mit noch härterer Refillsperre.
Seite 10 von 17‹‹89101112››
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