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Workshop: Resttintentank bei Canon Pixma iP4200 / iP5200 tauschen

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Wer viel mit seinem Canon-Drucker arbeitet, den kann es mitten im Druck kalt erwischen: Das Gerät verweigert seine Arbeit mit der Meldung, dass der Tank für überschüssige Tinte voll sei. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich der Resttintentank auch selber wechseln.

Workshop: Resttintentank bei Canon Pixma iP4200 / iP5200 tauschen von Frank Frommer
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Eine Supperseite! Kompliment. Viele Empfehlungen aus anderen Quellen sind halbherzig, ohne Sachkenntnis oder schlichtweg Besserwisserei.
Mit dieser Seite kann man arbeiten. Weiter so!
von
Eine sehr gute Anleitung, die Demontage meines iP5200 ging damit ziemlich leicht von der Hand.

Ich möchte jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass Schritt 5: "Tastenpanel und CD-Hebel entfernen" anders besser geht, wie FritzAdler in Beitrag #27 schrieb:

Bevor man das rechte Tastenpanel entfernt, sollte man auf jeden Fall die Papierablageklappe vorher entfernen.
Das geht easy, indem man die zunächst die Abdeckung der Papierablageklappe in der Mitte etwas anhebt: diese ist relativ biegsam, wodurch man leicht den 2mm langen Zapfen der Abdeckung rechts aus dem Loch ziehen, und diese damit entfernen kann. (Bild 1)

Anschließend lässt sich die ca. 3mm lange seitliche Achse der Papierablageklappe durch leichtes Verbiegen der Klappe auf der linken Seite aus dem Lager nach vorne ziehen, und danach lässt sie sich leicht ganz herausnehmen. (Bild 2)

Tut man dies nicht, lässt sich das rechte Tastenpanel kaum herausbekommen, und eventuell werden auch die Kabel dabei ziemlich strapaziert.
Ich glaube, ich habe mir die Elektronik meines Druckers dabei beschädigt, weil ich zu unvorsichtig mit dem rechten Tastenpanel umging. Irgendwann sahen die Kabel ziemlich abgeknickt aus, und ich dachte mir: "Oh, ob das wohl hinterher keine Probleme mit der Elektrik gibt..." Nach der Aktion war dann auch die Hälfte meiner Photoschwarz-Düsen ausgefallen. Ich weiß nicht genau, ob es an meinem unvorsichtigen Umgang mit dem rechten Tastenpanel lag, aber ich würde in jedem Fall empfehlen, die Papierablageklappe vorher abzubauen. Danach geht die Entfernung des Tastenpanels einfach viel leichter.
von
Anlass für meine Aktion war übrigens nicht, dass der Drucker schon über volle Waste-Ink-Absorber meckerte, sondern dass die Reinigungseinheit kein Pigmentschwarz mehr absaugen konnte, und überlief. (Bild 1)

Nach der Demontage zeigte sich (vergleiche Bild 2), dass fest gewordene Pigmentschwarz-Tinte nicht nur meine Waste-Ink-Pads und den Schlauchausgang (4) total zugesetzt hatte, sondern auch den kompletten Endschlauch (C), das Verbindungsstück (3), den Schlauch zur Absaugpumpe (B) und den Schlauch von der Absaugpumpe zum Absaugpad (A).

Die Absaugpumpe war mit Schlauch (B) mit dem Verbindungsstück (3) verbunden, doch ein kurzer Puste-Test ergab, dass das Verbindungsstück (3) so dicht war, dass keinerlei Luft mehr hindurch kam.


Daraufhin entschloss ich mich, Endschlauch (C) und Verbindungsstück (3) komplett stillzulegen, und den Schlauch (B) aus der Absaugpumpe direkt in die Waste-Ink-Schwämme zu führen, wie das bei dem Absaugschlauch von CMY+Photoschwarz (im Bild magenta dargestellt) schon der Fall war. (Dies schlug auch schon uselyuseful4you in Beitrag #19 hier vor.)

Gesagt, getan: Schlauch (B) hatte ich nun auf dem kurzen Dienstweg aus der Absaugpumpe direkt nach unten in die Waste-Ink-Pads geführt, doch noch immer tat sich nichts!
Erst, nachdem ich auch noch Schlauch (B) und Schlauch (A) zwischen dem Tintenabsaugpad (1) und der Tintenabsaugpumpe (2) gereinigt hatte, funktionierte die Sache endlich! Sogar diese Schläuche und Verbindungsstücke hatten sich offenbar mit zähflüssigen Pigmentschwarz-Tintenablagerungen zugesetzt.
Zur Reinigung von Schlauch (B) führte ich einen sehr dünnen, ca 11 cm langen Draht durch diesen Schlauch. Ganz herausziehen kann man Schlauch (B) ja nicht, da dieser Teil der Tintenabsaugpumpe ist. Deshalb habe ich einfach einen dünnen Draht so weit hineingesteckt, und die zähflüssige Tinte abgestreift, so weit ich kam.
Schlauch (A) zog ich komplett ab, reinigte diesen auch mit einem dünnen Draht, Wasser und Hindurchpusten, und die Verbindungsstücke (1) und (2) durchstieß ich mit einer Stecknadel.

Nachdem ich also nun Schlauch (A) und (B) gereinigt hatte, wurde die Pigmentschwarz-Tinte endlich wieder ordnungsgemäß abgesaugt und landete in meiner neu geschaffenen Auslassöffnung (Bild 4).

Leider zeigte sich am Ende, dass irgendwo im Drucker ein elektronischer Defekt vorlag (vielleicht, weil ich beim Ausbau des rechten Tastenpanels nicht vorsichtig genug war), aber eigentlich hätte das alles jedenfalls so wieder funktioniert.
Beitrag wurde am 26.08.17, 23:17 vom Autor geändert.
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