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Workshop: Resttintentank bei Canon-Multifunktionsgeräten tauschen

von
Wer viel mit seinem Canon-Multifunktionsgerät arbeitet, den kann es mitten im Druck kalt erwischen: Das Gerät verweigert seine Arbeit mit der Meldung, dass der Tank für überschüssige Tinte voll sei. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich der Resttintentank auch selber wechseln.

Workshop: Resttintentank bei Canon-Multifunktionsgeräten tauschen von Frank Frommer
von
was ist mit dem druckkopf passiert, wurde er auch gereinigt?
von
Nein, der Druckkopf wurde nicht gereinigt.
von
als erstes -sicherheitshalber- den druckkopf rausnehmen.
--schalter lassen sich nicht ausstecken, es sind mit "schalter" sicher kabel gemeint--
als erstes prüfen, ob das schmalere flachbandkabel, welches für die tatstatur zuständig ist, seitenrichtig eingesteckt wurde.
seitenrichtig bedeutet -für alle flachbandkabel!- dass die seite mit den blanken kontakten auch zu d e r seite in der buchse hin zeigt, die kleine kontaktfedern besitzt.
ausserdem prüfen, ob die kabelsicherung bei der flachbandbuchse -zweite von links, oben- wieder eingeschoben wurde.
sollte diese abgefallen sein, wirds schwierig.
das ist eine von zwei flachbandbuchsen, bei welcher vor dem ausstecken die plastiklasche/sperre/sicherung leicht nach oben(von der platine weg gesehen),gezogen werden muss.
sie hängt im normalfall dann noch mit zwei kleinen widerhaken rechts und links in der buchse und muss nach dem einführen des flachbandkabels wieder nach unten, also richtung platine, gedrückt werden.
fehlt diese, hat dieses flachbandkabel keinen kontakt.
gruss, uu4y
Beitrag wurde am 28.12.09, 17:57 vom Autor geändert.
von
Erstmal vielen Dank uu4y für den Hinweis auf das schmalere flachbandkabel, welches für die tatstatur zuständig ist.
Ich habe diesen Kabelanschluss ausgiebig überprüft und getestet, aber leider weiterhin keine Reaktion des MP780. Auch alle anderen Stecker, die man beim Auseinanderbauen ausstecken musste, habe ich auf ihren festen Sitz überprüft.
Auch bei der Canon-Hotline konnte man mir nicht so richtig weiterhelfen. Dort vermutete man, dass etwas mit dem Netzteil sein könnte (Selbstreparatur viel zu gefährlich !) und man verwies mich auf eine Canon-Vertragswerkstatt (Kostenvoranschlag 30 Euro + Versandkosten) bzw. auf den Kauf eines neuen Gerätes.
Ich vermute nun, dass beim Biegen der Netzteil-Platine aus der Halterung (schritt 9) vielleicht doch etwas an der Netzteil-Platine kaputt gegangen ist, da ich dies mehrmals gemacht habe.
Jetzt werde ich meinen geliebten MP780 mitsamt den chipfreien Patronen für je 1 bis 2 Euro wohl leider begraben können.
Ein so gutes Gerät mit so günstigen Patronen gibt es auf dem Markt leider nicht mehr -( .
Beitrag wurde am 30.12.09, 13:34 vom Autor geändert.
von
wieso biegen beim"aus der halterung nehmen",welche halterung?
die netzteile gehen so gut wie nie kaputt, das ist wieder mal so eine wischi-waschi auskunft der sogenannten "canon hotline".
diese hotline müsste totline heissen, da ist jeder cent zu schade!
gruss, uu4y
Beitrag wurde am 30.12.09, 19:21 vom Autor geändert.
von
Danke für die gute Anleitung zum Zerlegen für den Canon MP780 für den Austausch der Schwämme und Resttintenbehälter hier auf druckerchannel.de. Ich hatte das zusätzliche Problem, zur Beseitigung des Fehlercode 357 lediglich durch die geöffnete Klappe den weißen Schieber mit Reinigungswischern falsch nach hinten geschoben zu haben. Das war zwar einige Male erfolgreich, nun jedoch hatte ich die kleine Metallklammer und einen Wischer dabei unabsichtlich gelöst, der Druckkopf war durch die losen Teile blockiert und konnte nicht mehr wie beschrieben durch Drehung des Zahnrads gelöst werden. Abhilfe: Seitenteile, Scannerdeckel und Scannereinheit abnehmen sowie das obere Gehäuseteil. Man kann dann die Tintenpatronen trotz Blockade entfernen, dann den grauen Hebel umlegen und den Druckkopf herausnehmen. Darunter sind nun harte Einlagen, die wie kleine Schwämme aussehen, auf einer beweglichen Klappe zu sehen. Diese Klappe blockierte den Druckkopf. Ich konnte sie nun von Hand herunterdrücken und das Zahnrad drehen, dann den weißen Hebel mit Wischern und Feder in die normale hintere Stellung bringen und die losen Teile wieder befestigen. Bei mir war dort alles durch Tintenreste und Papierfasern verklebt, der Auslöser für den Fehlercode 357. Mit heißem Wasser auf Q-Tipps und Tempos ließ sich das alles schnell und gut reinigen. Die harten Mini-Schwämme lassen sich leicht entnehmen und ausspülen, dann mit dem Fön trocknen und wieder einsetzen. Auch den Druckkopf unten (nicht die Kontakte) mit heißem Wasser abwischen. Verkrustungen lösen sich mit Heißwasser auf Tempotuch sofort. Der Zusammenbau war relativ einfach, aber die Folienkabel ohne echte Steckverbinder sind nur mit größter Vorsicht einzusetzen. Ich finde die hier enthaltene Anleitung zum Zerlegen des Canon MP780 auch zur Beseitigung des Fehlercode 343 sehr gelungen. Ich nehme übrigens kleine Kügelchen von Kotflügel-Dichtband (Baumarkt, Autoabteilung) zur Hilfe, um Schrauben auf dem Kopf des Schraubendrehers festzuhalten. Gerade in tiefen Löchern und im Geräteinnern ist das sehr hilfreich. Die Kügelchen kann man mit der Pinzette herausnehmen oder dort lassen, wenn es nicht stört.
Beitrag wurde am 24.01.10, 14:22 vom Autor geändert.
von
Heute mußte ich nochmals alles zerlegen, da der Reinigungsschieber an den Führungen durch Resttinte verklebt war. Reinigung mit Heißwasser, Trocknen mit dem Fön, dann gezielte, sehr sparsame Tröpfchen MO- oder Silikonöl auf die Gleitflächen und Führungen. Die Wischer und Schwämme dürfen nicht geölt werden.
von
Ich hatte den gleichen Fehler beim ersten Versuch. Bei mir lag es daran, daß ich (um an eine herausgefallene Feder zu kommen) das Druckwerk herausnehmen mußte. Um an die Schraube hinten links zu kommen mußte die Netzteilplatine gelöst werden.
Laut Bescheibung haben die Kabel dort eigentlich genug Spiel.
Bei meinem Drucker waren die Kabel jedoch dort so kurz endend verlegt, daß ich sie abgestecken mußte und dann beim Zusammenbau einen Steckverbinder vergessen hatte. Auf der Netzteilplatine sind oben zwei graue Steckerleisten und ein blaues Kabel mit Metallstecker nahe der nach außen führenden Buchse.
von
Interessante Ansichten des Innenlebens meines MP830.

Dennoch: Eines weiß ich schon jetzt: Diese Arbeit lasse ich lieber von einer Servicewerkstatt machen - auch wenn das etwas Geld kostet ....
von
Gute Idee. Ich hatte ein ganzes Wochenende lang damit verbracht. Es hat sich aber gelohnt, Teile habe ich nicht gebraucht.
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