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Tatsächlicher Tonerverbrauch bei kleinen Farbgrafiken oder Logos

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von
Hallo!

Hab schon die Suche bemüht aber leider keine ausreichenden Informationen gefunden.

Ich würde gerne wissen, wie sich verschiedene Seiteninhalte auf die Druckkosten bei Farblaserdruckern auswirken.
Vorallem würden mich folgende Fragen brennend interessieren:

- Wenn ich eine reine S/W Seite drucke brauche ich natürlich nur schwarzen Toner. Da bin ich mir ziemlich sicher.

- Wenn ich aber einen S/W Brief mit nur einem kleinen farbigen Logo in der Ecke drucke, braucht der Drucker wahrscheinlich viel mehr Farbtoner als für das kleine Logo tatsächlich notwendig wäre und der Rest wandert zum Resttoner.

- Wenn das zutrifft, müsste es eigentlich egal sein ob ich nur ein kleines Logo mitdrucke oder den ganzen Briefkopf und -fuß farbig gestalte und "bunt ausmale".

- D.h. weiter, wenn ich eine Seite mit einer Grafik drucke braucht das soviel Toner wie ein vollflächiges A4 Foto. Mal abgesehen von den speziellen Fotoeinstellungen u. -funktionen die beim Fotodruck aktiviert werden.

- Beim S/W-Laserdrucker wird der Toner ja zurückgeführt. Deshalb gibt es auch keinen Resttonerbehälter. Aber gilt das für reine S/W-Seiten beim Farblaserdruck auch?

- Ich kann mir vorstellen dass der Farblaserdrucker den Toner nur vollflächig autragen kann (egal ob S/W oder Farbtoner) und der Rest wandert in den Resttonerbehälter. Egal ob jetzt nur ein blaues Logo auf der Seite ist oder der ganze Hintergrund blau ist.

- Weiters wäre natürlich interessant ob sich das bei allen Herstellern gleich verhält oder ob gewisse Hersteller hier herausragende technische Vorteile aufweisen können.

Ich glaube ihr wisst schon worauf ich aus will.

lg
Franz
von
Moin,

ich weiss so manches aber auch nicht alles. Also:

- auch eine reine s/w Seite braucht "in der Regel" Farbtoner, da schwarz oft auch emuliert wird, dh. schwarz wird aus den Farben zusammengesetzt. Es gibt jedoch mittlerweile Drucker, die einen "Schwarz-Druckertreiber" haben.

- wenig Farbdruck verbraucht wenig Toner - aber Toner ist ja nicht das einzige Verbruchsmaterial. Bei den Druckern mit nur einer Trommel und einem Druck vom reinen magentafarbenen Logo und schwarzem Text werden „nur“ 2 Farben aufgetragen und damit auch nur 2 Trommelumdrehungen „verbraucht“.

- fast alle s/w Drucker haben Resttonerbehälter, aber nicht alle sieht man so deutlich. Oft sind diese in den Kartuschen oder in den Trommeln versteckt. Tonerrückführungen (wie bei den alten Oki Druckern) haben sich nicht bewährt. Wenn jedoch deutlich mehr Tonerreste anfallen - wie bei den Farblasern - dann kann man die nicht mehr irgendwo in den Kartuschen verstecken

Dies gilt für die meisten Hersteller (ich kenne nicht alle)
von
Hallo Franz,

die Druckkosten setzen sich zusammen aus Papier (klar), Toner und Fixierer/Heizung und den Dingen, die in den verschiedenen Druckertypn unterschiedlich sind, also Trommel oder Transfertrommel oder Transferband, evtl. Entladegitter, Wartungskit, Öl u.s.w. Nicht alle Teile gibt es in jedem Drucker.

Zu allen Teilen ist, wenn auch oft etwas versteckt, eine ca. Lebensdauer angegeben. Wenn also eine Trommel für 100 Euro 10.000 Seiten halten soll, dann mach das pro Scan/Durchlauf 1 Cent (nicht notwendigerweise pro Seite!). Die Farblaserdrucker, die eine Seite in vier einzelnen Durchgängen aufbauen (oft four-pass oder Revolverdrucker genannt - kann man daran erkennen, daß sie s/w vier mal so schnell drucken wie Farbe) verursachen dann Kosten von 4 x 1 Cent pro Farbseite (wohlgemerkt nur für die Trommelabnutzung). Single pass Geräte haben vier Trommeln - oft kombiniert mit der jeweiligen Tonerkartusche - so daß die Rechnung im Endeffekt auf das selbe rauskommt. Nur die Angaben über die Laufleistung sind leichter zu durchschauen, weil dann z.B. die Magentatrommel 10.000 Seiten hält. Man würde dann z.B. um bei den einfachen Preisen zu bleiben, vier Trommeln, also YMCK zu je 100 Euro brauchen, und könnte damit 10.000 vollfarbige Seiten Drucken. Die Haltbarkeit dieser Teile ist ziemlich unabhängig davon, wie viel Farbe auf das Papier kommt.
Viele Trommeln oder Transfereinheiten haben eine Sicherung, oder einen Chip, der ihnen sagt, wann sie verbraucht sein sollen. Oft funktionieren sie aber nach Erstzen des Chips auch noch bei guter Qualität weiter.

Beim Toner ist das anders: Der Laser "malt" ein Logo auf die Trommel, und nur auf dieser kleinen Fläche wird der Toner aufgetragen. Deswegen sind die Daten zur Haltbarkeit/Laufleistung der Tonerkartuschen auch auf eine Seitendeckung von 5% angegeben, z.B. 5.000 Seiten. Wenn Du also 5.000 Briefe druckst, kommst Du mit einer Kartusche (meist) hin. Wenn Du allerdings nur Grafiken druckst, die die Seite zu 100% füllen, dann schaffst Du nur 1.000 Blatt (100% : 4 Farben = 25% je Farbe; 5.000 Seiten à 5% = 1.000 Seiten à 25%)
Daß ein Laser wegen des Papiertransportes nicht randlos druckt, und daß natürlich in der Grafik nie alle 4 Farben zu gleichen Anteilen vertreten sind, ist klar, aber für die Berechnung ist's etwa einfacher.

Zum Thema Resttoner: Alle Laser, die ich kenne, haben Resttonerbehälter, manche extra (Kyocera FS 1500..u.s.w.), andere in der Kartusche. Bei den Farblasern fällt aber natürlich auf dem Papierweg hinter der Kartusche auf der Trommel der Resttoner aller vier Farben an - und der wird oft in einem extra Resttonerbehälter gesammelt. Viele Drucker haben auch mehrere dieser Behälter (z.B. Lexmark 1275 SC einen an der Trommel, einen am Transferband und einen an der Gehäuseseite)

Ich habe mir für unsere Drucker eine Tabelle gemacht, in der Preise, Laufleistungen u.s.w. drinstehen und dann ein Seitenpreis - abhängig von der Deckung - ausgerechnet wird.

lG Ulrich
von
Hallo,

und Danke für die ausführliche Erklärung!

Also wenn ich nichts falsch verstanden habe, hängt der Tonerverbrauch von der Deckung ab. Na klar, sonst würde ja nirgends stehen "Reichweite X Seiten bei 5% Deckung".

Aber dann versteh ich nicht warum der Resttonerbehälter schneller voll wird bei geringerer Deckung.
Bezüglich eines zu schnell befüllten Resttonerbehälters hab ich im Forum folgendes gelesen: Der Druckerhersteller sagt, wenn bei der Reparatur auf Garantie festgestellt wird dass die Deckung unter 5% lag, werden die Kosten in Rechnung gestellt.
Damit war gemeint, dass es normal sei wenn der Resttonerbehälter bei niedrigerer Deckung schneller voll wird. Das widerspricht sich dann eigentlich mit der ersten Aussage.

lg
Franz
von
<
Aber dann versteh ich nicht warum der Resttonerbehälter schneller voll wird bei geringerer Deckung.
<
diese thema geht mir auch schon lange durch den kopf, ohne eine lösung gefunden zu haben, fachl auskünfte bisher fehlanzeige.

meine interpretation dessen: es wird immer die selbe tonermenge je fläche ausgebracht und mit einer variablen ionisierung der trommel die tonermenge definiert, die auf das papier geschmolzen wird. die überzählige menge wandert in den resttoner?

pro:
-regelungstechnisch sehr einfach machbar
-finanziel für den druckerhersteller vorteilhaft ber der wiederbeschaffung

kontra:
-kundenproblem ( also auch pro aus sicht herstellerkosten)

= zielstellung max. erfüllt

***
es gibt einen alten spruch der da erklärend passen könnte:
unsere lösung - ihr problem
von
Ich möchte gern noch mal die noch unbeantworteten Fragen des ersten Posts aufgreifen:

>Wenn ich aber einen S/W Brief mit nur einem kleinen farbigen
>Logo in der Ecke drucke, braucht der Drucker wahrscheinlich viel
>mehr Farbtoner als für das kleine Logo tatsächlich notwendig wäre
>und der Rest wandert zum Resttoner.

Ich frage mich (und Euch), wie es aussieht, wenn man eine S/W-Textseite mit einem kleinen farbigen Logo druckt. Soweit ich es verstanden habe, gibt es einen dedizierten S/W-Modus, der von Treiber aktiviert wird, und dann wird natürlich nur schwarzer Toner verbraucht. In unserem Fall aber wird man logischerweise im Farbmodus drucken - wird dann der S/W-Text ausschließlich mit schwarzem oder auch mit farbigem Toner zuwegegebracht? Um es kurz zu machen: bei S/W-Textseiten mit einem kleinen farbigen Logo, ist der Farbtonerverbrauch gemessen an der Größe des Logos entsprechend klein oder überproprtional hoch?
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