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Durchstich oder Loch

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von
Hallo Refiller,

ich stehe vor meinem ersten Refill am IP4300 und schwanke noch zwischen der "Durchstechmethode" und der älteren Variante mit abgedichtetem Loch überhalb der Vorratskammer.

Was mich von der Idee her an der Durchstechmethode stört ist falls die Vorratskammer mal undicht sein sollte und Luft zieht
es dann nicht nur an einer Stelle tropft sondern auch am Einstichloch.
Zudem wird der Schwamm durch die Kanüle beschädigt - und das vorallem am heiklichsten Punkt.

Was hält ihr von einem schrägen Durchstich?
Also nicht parallel zum Boden sondern das Loch weiter oben ansetzen und dann schräg bis runter wo die Öffnung zur Vorratskammer ist.

Dann würde man den Schwamm im Austrittsbereich nicht schädigen und hätte zudem das Loch höher angesetzt.

Anbei eine meisterliche Paint Zeichnung. ;-)
Was meint ihr?

Grüsse
Martin

//edit:
Ich habe auch gelesen dass bei der Durchstichmethode beim einfüllen der Tinte die Luft der Vorratskammer in den Schwamm gedrückt wird (wo soll sie auch sonst hin) was auch eher ungut ist.
Also doch lieber die Vorratskammer anbohren und gut verschliessen?
Beitrag wurde am 06.05.07, 20:06 Uhr vom Autor geändert.
von
Meine Erfahrungen dazu:

Ich habe zwei Patronensätze.

Nr 1: Die Originalpatronen seit ich den Drucker habe, immer nach der Durchstichmethode refillt, bisher je nach Farbe 6-8x. Der Refill klappte schon als blutiger Anfänger auf Anhieb, nie ist ein Tropfen Tinte daneben gegangen, auch sonst gab es null Probleme bisher. Beim Refill wird wohl die Luft aus der Vorratskammer herausgedrückt, das hat aber keine praktischen Auswirkungen.
Auch der Schwamm wird durch die Nadel nicht nennenswert beschädigt. Das habe ich mal ausprobiert, indem ich die gelbe Patrone 300x mit der Kanüle durchbohrt habe (Ganz schöne Arbeit, aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft ;)). Das war überhaupt kein Problem, und die Patrone setze ich nach wie vor ganz normal im Drucker ein. Tinte läuft nicht aus, Druckprobleme gibt es keine.
Ach ja, die Refilllöcher lasse ich immer offen.

Patronensatz Nr 2: Vor kurzem bei Ebay gekauft, und danach erstmal ausgespült, weil die Patronen schon ziemlich eingetrocknet aussahen. Und weil ich nun schonmal in jeder Patrone ein Loch in der Vorratskammer hatte, dachte ich mir: "Fülle ich diesen Patronensatz halt ab jetzt nach der herkömmlichen Methode nach, zu Testzwecken".

Ich befülle also beide Patronensätze unterschiedlich. Und was soll ich sagen? Mein Erstsatz macht Spaß, denn der ist in Nullkommanichts nachgefüllt und ich brauche nichts abzudichten oder Angst vor schmutzigen Fingern zu haben. Den Zweitsatz befülle ich dagegen ziemlich ungern, denn das dauert wesentlich länger: Arbeitsplatz vorbereiten, Heißklebepistole vorheizen, Patrone unten dicht verschließen, alten Kleber abknibbeln, Refillen, neuen Kleber drauf... das volle Programm halt. Ich denke ich werde auch diesen Satz bald auf die Durchstichmethode umstellen, das Klebergefummel ist mir zu blöd.

Die von dir vorgeschlagene Einstichstelle für die Durchstichmethode halte ich insofern für suboptimal, da man dann den Weg der Kanüle durch den Schwamm nicht sehen kann (= erschwert das Loch in Patroneninneren zu treffen), und diese Einstichstelle auch nicht wirklich Vorteile bietet aus meiner Sicht. Aber ausprobieren kannst du es natürlich, vielleicht klappt das auch ganz gut... kaputtmachen wirst du jedenfalls nichts.

Ach ja: zwei Patronensätze habe ich, damit der Drucker beim Refillen nicht so lange offen rumstehen muss, damit ich die Patronen vorm Refillen erstmal sammeln kann, und damit ich immer eine Ersatzpatrone zur Hand habe falls es mal eilig ist.
Beitrag wurde am 06.05.07, 21:06 Uhr vom Autor geändert.
von
Die Öffnung zwischen Schwamm- und Tintenkammer ist ziemlich klein. Daher dürfte es zudem schwierig sein, unter einem steileren Winkel mit einer Nadel in die Tintenkammer zu kommen. Das ist aber wichtig, denn sonst saugt sich der Schwamm voll und fängt an zu tropfen, ohne dass Tinte in der Tintenkammer landet.
von
Hallo martinm
Warum überhaupt so komliziert machen mit dem Durchstechen. Wenn du den Schwam von unten Zuklebst mit Tesa so das er luftdicht ist. Den ziehe doch mal an der Tintenkammer von oben den Canon aufkleber ein stück ab Da wirst du sehen das dort eine Kleine Plastikkugel sich befindet. Die stichst du ein mit einem Docht oder einer Heißen Nadel aber nicht ganz durchstechen. Jetzt ziehst du die raus. Und schon hast du eine Öffnung genau in der Tintenkammer. Nun füllst du die Tinte rein und der Schwam saugt sich automatisch voll. Danach einfach die Kugel wieder einsetzten. und fertig. So mache ich es seit einem Jahr bei meinem IP4200 Und Ip4300 ohne Probleme.

Gruß Gismo2911
von
@Harvester
Danke für Deine Schilderung!
Also muss ich wegen der Verletzung des Schwammes keine Angst haben, ich dachte mir schon von wegen Kanalbildung und auslaufen der Tinte aus der offenen Refillöffnung...

Blöd wäre halt wenn die Vorratskammer aufgrund irgendeines Defektes Luft ziehen würde, dann nämlich rinnt es aus der Refillöffnung.
Dann wäre es praktisch das Loch weiter oben gebohrt zu haben, muss ja nicht ganz oben sein - dann dürfte es auch mit dem finden der Öffnung zur Vorratskammer klappen.

Ich glaub ich werd das so mal probieren.
Jetzt muss nur noch die Tinte kommen. ;-)

Grüsse
Martin
von
Also ich befülle meine Patronen jetzt immer mit der Durchstichmethode.
Funktioniert sehr gut und ich hatte bis jetzt keine Probleme damit.
Auch wenn man nur einen Satz hat kann man schnell vor einen großen Druckauftrag bei halbleeren Patronen mal eben nachfüllen.
Das wird schon ein ein wenig schwierig bei der herkömlichen Methode.
Sehr viele User hier refillen mit dieser Methode und bis jetzt gab es keine Probleme.
Für Anfänger empfehle ich diese Methode da kann eigentlich nichts schief gehen wenn man sich die Anleitung in Ruhe durchliest.
von
Gismos Kugelverschlussmethode www.atlascopy.com/... .pdf * geht natürlich auch. Die Amerikaner nehmen auch ganz gerne Plastik- oder Edelstahlschrauben www.nifty-stuff.com/...
Ich persönlich habe da etwas Bedenken, ob Kugel, Schrauben, Gummistöpsel etc. wirklich dauerhaft dicht sind, und deswegen arbeite ich bei meinem Zweitpatronensatz mit Heißkleber (bombendicht, aber im Handling umständlich).


* edit: Wobei die dort abgebildeten Kugel"anfasser" sicherlich zu hoch für die neueren Canondrucker sind. Die sind wohl extra so konstruiert, dass kaum Platz zwischen dem Druckkopf und dem Gehäuse verbleibt.
Beitrag wurde am 06.05.07, 22:37 Uhr vom Autor geändert.
von
Das mit den Plastikschrauben schaut gut aus, nur woher solche Dinger beziehen mit passender Isolierscheibe - und das Plastikgehäuse der Patrone dürfte für das Gewinde ruhig etwas dicker sein denke ich.

Die Kugelvariante ist schön - gut wäre es wenn man die Kugeln nachkaufen könnte... wie zB. die HP45 Kugeln.

Ich werd die Durchstichmethode probieren und für mein Gewissen zwecks Auslaufens die Öffnung etwas höher anbringen.

Grüsse
Martin
Beitrag wurde am 06.05.07, 22:29 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Harvester ich habe selbst im zweiten satz stahlkugeln aus einem Tattooshop drin mit gewinde. und habe bisher keine einbusen gehabt. ::::

Martinm du kannst du kugeln wieder einsetzten wenn du sie nicht durchgestochen hast mache ich dauerhaft.
oder besorge dir für ein paar euro stahlkugeln vom Tattoshop. Nehmst du einfach deine Plastikkugel mit. jeder tattoshop hat ein messgerät für die mm angabe
von
Interessante Idee. Die Kugeln aus einem Tattooshop dürften auch rostfrei sein, was wichtig ist, damit es zu keiner Reaktion mit der Tinte kommt.

Gismo, lässt du an den Kugeln einen kleinen "Anfasser" dran? Also z.B. eine abgeschnittene Schraube oder so? Oder drehst du erst jeweils beim Refill eine Schraube in das Gewindeloch der Kugel, um sie so herauszuholen?
von
Ich denke mal das er die Passende Schraube hat zu der Kugel, Schraube drauf lassen wird wohl nicht gehen, den so wie Du Probleme mit zu dick aufgetragenem Heisskleber (CD Druck) bekommst wenn der Druckkopf etwas angehoben wird so denke ich ist da auch nicht viel Platz für eine Schraube.
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