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Farbmanagementsysteme / Kalibrierung

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von
Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem Bezahlbaren und vernünftigen Kallibrierungssystem für Monitor und Drucker. Bin inzwischen generft das ich von jedem Drucker immer unterschiedliche Blau Töne bekomme und mit Feinjustierung angleichen muss.

Anforderungen wären Montior + Tinten und Laserdrucker muss ich damit bearbeiten können und Profile damit erstellen können.

Qualität: Ich versuche es mal als vergeich auszudrücken. Ich habe keine Anforderungen wie an einen r800 die ip5200 qualität würde mir vollkommen reichen.

Kosten: Bezahlbar :-/


Bei meinen Recherchen bin ich auch sowas gestossen
ColorVision PrintFIX PRO Suite ca. 600€ Netto.

grafipress.de/...

Hat Jemand Erfahrungen / Tipps mit solchen Geräten?
von
und für 590 Euronen brutto bekomjmst Du das ganze bei
www.lifefoto.de/...
zuzüglich eines excellenten Service!
Fende Dich mit Deinen Fragen bitte direkt an Michael, doprt werden Dir geholfen.
Er erzählte mir ANfang Dezember, dass es bei einigen Canon-Druckertreibern Probleme mit der Profileinbindung gäbe, deshalb vorher ausquetschen!
Ansonsten ist das Gerät für den Heimgebrauch mehr als ausreichend, für einen ip5200 ist es aus meiner Sicht aber wohl doch schon Overkill, da sollten die günstigsten Dienstleisterprofile reichen (20-30 Eur pro Stück)
Einen Test gibt es hier (alte Software)
www.digitalkamera.de/...
von
lifefoto ist einer der Distributoren von Colorvision in Deutschland und bietet Support und Training für Farbmanagement. Das Printfix Pro Kit - Display - und Druckerkalibrierung - ist brauchbar, man hat weiterhin Möglichkeiten, die Druckerprofile anzupassen, es geht beim drucken von Fotos weniger um eine farbmesstechnisch richtige Wiedergabe von Farben, sondern um eine ansehnliche, gefällige Wiedergabe mit dem maximalen Farb- und Kontrastumfang des Druckers. Selbst Profile zu erstellen/zu verändern gibt einem viel mehr Möglichkeiten als mit einem fertigen Profil zu arbeiten. Des weiteren kann man auf die Weise problemlos Profile erstellen für eigene (Fremd)Tinten/Papierkombinationen. Es ist sinnvoll, mit einer
Software zu arbeiten, die icc-Profile akzeptiert für die Druckausgabe, wie Photoshop, ThumbsPlus, und auch Qimage als sehr umfangreichem Druckausgabeprogramm. Dann muss man kein Profil im Treiber oder in Windows aufrufen, sondern da einfach alles auf normal stehen zu lassen. Aber auch ein Farbprofil wird ein 'Problem' nicht lösen, dass Farben auf dem Monitor anders aussehen als im Ausdruck, was mehrere Gründe haben kann, als wichtigster ist zu nennen, dass die Farbräume von Monitor und Drucker nicht übereinstimmen, gerade im blauen Bereich.
Es gibt weitere Anbieter zum Kalibieren, z.B. GretagMacbeth oder Monacocolor, die auch den professionellen Bereich abdecken.
von
Edit: da war jemand schneller

Danke für die Antworten:-)

:

Verwendest du es selber?



Danke für deine Ausführungen, aber ich hab ein bishen anderes Tätigkeitsfeld. Ich erstelle Kongressmappen. Dort muss ich leider auf Tintendrucker zurückgreifen (9950i) um Größere Formate zu drucken. Den Oki 5800 verwende ich um einige einlagen zu drucken. Bei allen Dokumenten wird mit flächigen Blau Tönen gearbeitet. Leider ist der Blau ton der beim Farblaser rauskommt deutlich anders als der vom Tintendrucker. So momentan gleiche ich mit Treibereinstellungen den Laserblauton an, bis er mit dem Tintenausdruck übereinstimmt. Da weis ich inzwischen wo ich drann drehen muss. Aber bei einem anderen Kunden hatte ich nach ner weile aufgegeben und alles mit dem Tintendrucker gedruckt.

Mein Ziel ist also das in der Mappe alle gleichen Farben auch gleich aussehen sollen. (Monitor ist mir nicht wichtig).

Also meine vorstellung war so, das ich jeden drucker einzeln kallibriere dann müste das gesamtergebnis auch ähnlich aussehen?

Wo du software ansprichst: Kann ich das Profil dann als Standartprofil anlegen, so dass ich auch über MS office darauf zugreifen kann, oder muss ich dann auf die Adobe Produkte umsteigen?

Preislich finde ich das genannte Gerät atraktiv. Jedoch sind die sonstigen Geräte die ich gefunden habe jenseits der 2000€. Da frag ich mich halt wo der unterschied ist.

Grüße
Beitrag wurde am 29.01.07, 19:28 Uhr vom Autor geändert.
von
nachtrag:

Gibts eigentlich Einschränkungen bzgl. der Hardware? will dann auch das es für nen A3 Laser (z.B. 8600 oder 9600 oki) funktioniert.

Danke!
von
ja, ich benutze PrintFix Pro und Spyder2, das sind Einstiegsgeräte für Farbmanagement, sie bieten einen erkennbaren Fortschritt in reproduzierbarer Farbwiedergabe, auch bei mehreren Druckern, aber haben eben als Einstiegsgeräte auch ihre Grenzen, z.B. die Manipulation der Profile durch gezielte Erweiterung der Zahl der Messpunkte. Die Messfelder müssen manuell erfasst werden, da gibt es bei Profigeräten jede Form von Automatisierung. Beim Profilieren gibt es verschiedene Zielrichtungen, wie Farben von einem Farbraum in einen anderen umgesetzt werden - Rendering Intent - üblich für Fotos ist 'perceptual', für beste Wahrnehmung, es gibt weitere Modi, die genau darauf ausgelegt sind, Farben farbrichtig mit einem anderen Drucker darzustellen 'absolute colorimetric', das würde dann das 'Blau'-Problem lösen, wenn denn die unterschiedlichen Drucker beide in der Lage sind, überhaupt die gleiche Farbe darzustellen.
Vor der Anschaffung eines solchen Gerätes empfehle ich ein wenig Studium des doch recht umfangreichen Themas Farbmanagement, im Bereich der Fotografie, Bildbearbeitung, Druck, Druckvorlagen etc, und auch Kontakt mit mehreren Anbietern. Es ist jedoch richtig, wenn man ernsthaft Farben reproduzierbar und vergleichbar darstellen will, kommt man an Farbmanagement nicht vorbei.
Farbmanagement ist nicht auf Tintenstrahler beschränkt, sondern schließt alle Drucker und Drucktechniken ein, Laser, Offset, Siebdruck etc, wobei natürlich die Eigenschaften dieser Drucktechniken berücksichtigt werden muss. Das erfolgt dann in einem mit Farbmanagement kontrollierten Workflow bis zur Erzeugung der Druckvorlage. Und dabei ergibt sich genau dieselbe Situation, der Proofdruck auf einem R4800 soll genauso aussehen wie die Prospekte aus der Druckerei, die 2 Stunden weit weg ist.
Ja, es gibt auch die Möglichkeit, über Windows einem Drucker ein bestimmtes Profil zuzuweisen, aber das ist an sich die unüblichste Methode, normalerweise sollte die Anwendungssoftware diese Möglichkeiten bieten, oder die Farbkontrolle wird zusammen in einer Postscriptdatei ausgegeben, und der PS-Drucker interpretiert das dann richtig. Für große Tintenstrahler, die kein PS verstehen, gibt es dann spezielle Software (RIP) , die das für den Tintenstrahler umsetzt, anstelle des normalen Treibers. Wir sind mit all diesen Dingen weit weg von dem, was zu Hause ein auch anspruchsvoller Amateur braucht und benutzt.
von
Danke für deine Ausführungen,

Also wenn ich dich richtig verstanden habe, dann wäre die printfix pro suite für mein Vorhaben geeignet um einen halbwegs vernünftigen absoluten Farbabgleich zu bekommen? Um meine Office Anwendungen diese Profile beizubringen bräuchte ich RIP Software? Wo gibts sowas, bzw was kostet sowas?

Die komplexität der Drucktechnik ist mir bekannt, deswegen möchte ich mich garnicht zu Tief einarbeiten, weil hier wohl auch die Parrettoregel greift. Mein Ziel ist es das ich meinen Kunden eine gleichbleibende Qualität sicherstellen möchte. (D.h. Stand Heute ist ausreichend, besseres wird eh nicht honorriert). Dazu versuche ich jetzt meine Arbeitsbedingungen zu vereinfachen so das die Ablaufprozesse optimiert und der Aufwand minimiert wird.

Vielen Dank für deinen Aufwand!
von
Colorvision Produkte werden über mehrere Händler in Deutschland vertrieben, www.colorvision.ch/..., vielleicht ist ja einer in der Nähe, sodaß man erst einmal ein Test machen kann, jeweils ein Profil für die Drucker, und dann testen, wie sich die Farbausgabe verändert, und ob es besser wird.
Dann testen, ob sich die Profile von den Treibern aktivieren lassen, und wenn nicht, es dann über Windows versuchen, ein RIP ist druckerspezifisch und zu diesem Zeitpunkt keine Lösung, und außerdem nicht für jeden Drucker verfügbar.
von
den Spyder2 habe ich gehabt und bei Erscheinen des Printfixpro wieder verkauft, dann ist mein MOnitor abgestorben und seitdem hangel ich mich so durch.
Lifefoto (Moers) habe ish deshalb empfohlen, da ich M. Verhoelen Anfang Dezember persönlich kenn lernen durfte und sein Service kenne. So legt er seinen verkauften Geräten grundsätzlich eine ausführliche eigen entwickelte Installationsanweisung bei, mit der sich viele evtl. auftretende Fragen klären lassen sollten.
Es gibt auch noch einen recht günstigen Laden in Solingen, der schiebt seine KLamotten aber nur über die Türschwelle.
Edie-Lingen hat eigentlich alles gesagt.
Du möchtest also Laser und i9950 harmonisieren, dass ist mit dem Colorvision-Gerät sicherlich möglich. Die Farbe blau ist in der Tat problematisch ( R800 hat deswegen ein kleines extra), zaubern können die Profilierungsgeräte nicht.
Folgendes ist machbar:
1. Dnn Monitor sehr genau kalibrieren, das ist dazu eminent wichtig!
2. Für jede Papier/Tintenkombi ein möglichst neutrales Profil erstellen. Dabei bitte nicht nur mit 256 oder 300 Farbmessfeldern arbeiten, lieber mit der doppelten Anzahl. Noch mehr lohnt sich nur in sehr seltenen Fällen, ist aber bei manueller Datenerfassung sehr aufwändig.
3. Dich mit Farbmangement befassen, dabei vor allem verstehen lernen, warum was wann wie zu welchem Zeitpunkt angezeigt wird. Das ist nicht trivial!, zumal Windows deutliche Schwächen im Farbmanagment hat. Dann kannst Du die "Softproof-Funktion" einiger farbmanagementfähigen Programme nutzen und die Druckergebnisse auf Deinem Monitor simulieren. Aber nur dann, wenn der MOnitor tatsächlich sehr genau kalibriert ist. Dann kannst Du die Farbgebung Deiner Ausdrucke so gestalten, dass sie überall ziemlich gleich ausgedruckt wird.

Selbstverständlich wirst Du mit dieser Vorgehensweise niemals den maximal nutzbare Farbdarstellung Deiner Drucker nutzen, aber so ist es nun einmal..man kann nicht alles haben.

XRite arbeitet teilautomatisch und lohnt für den Hausgebrauch nicht, Eye One ist ebenfalls einfacher in der Handhabung, kostet aber mehr als 1400 Euronen. Diese Geräte sind nur dann sinnvoll, wenn sehr große Farbräume auf entsprechenden Geräten sehr präzise wiedergegeben werden müssen. Für farbverbindliche Wiedergabe wirds richtig teuer, dann darf man über Pantone/Heidelberg nachdenken.

Ein Vergleich der Geräte zur Bildschirmkalibrierung findet sich hier
www.outbackphoto.com/...
von
Eine gute Übersicht über professionelle Produkte gibt es hier:
www.pdfmarkt.de
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Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten. Der Preis sowie die Verfügbarkeit können sich mittlerweile geändert haben. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Gerät. Alle Angaben ohne Gewähr.

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