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Wieviel dpi sind optimal?

Interesse am Canon Pixma iP5200: Drucker (Tinte) mit Farbe, Randlosdruck, nur USB, Duplexdruck, CD/DVD, 2 Zuführungen (300 Blatt), kompatibel mit CLI-8BK, CLI-8C, CLI-8M, CLI-8Y, PGI-5BK, 2005er Modell

Passend dazu Canon PGI-5BK Twin-Pack (für 1.020 Seiten) ab 28,37 €1

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von
Hallo,

mal eine Frage zum iP5200: Welches ist die optimale Auflösung, die Fotos zum Drucken auf diesem Gerät haben sollten?

Mir ist bewusst, das man das vielleicht nicht so einfach sagen kann, weil z.B. auf schlechterem Papier die Tinte stärker verläuft und damit die darstellbare Auflösung des Druckers geringer wird. Aber vielleicht könnte man für Idealbedingungen (bestes Papier, Tinte, etc.) ein Optimum bestimmen?
Da die maximale Auflösung des Druckers 9600x2400 dpi beträgt, wird man sich zwischen 1 und 9600 dpi bewegen. Ersteres ist zu wenig... und letzteres sicherlich Overkill, da der Drucker ja die Farben noch mithilfe einer wie auch immer gearteten Rasterung zusammenmischen muss.
Doch wieviel dpi sollte das Ausgangsmaterial optimalerwese wirklich haben? 150? 300? 600? ...?
Beitrag wurde am 23.11.06, 00:07 Uhr vom Autor geändert.
von
72 150 300 ...

Digitalkameras nehmen idR eh mit 72 (manchmal 96) dpi auf. Wichtig ist da eher die Auflösung (in Kombination). Foto mit einer guten 2 MP Kamera aufgenommen können bis A4 gedruckt werden, was idR ausreicht, nicht optimal aber durchaus i. O.

Wenn Du Bildmaterial scannst und nicht vergrößern willst, reichen 300 dpi auch aus.

Die DPI beim Drucker sagen eh nur aus, wie fein er Raster kann, bzw. Punkte pro Zoll er drucken kann.
von
Schau mal hier:

www.penum.de
Menu: Praxis-Tipps
Die Berechnung von Papiergrössen bei der Belichtung von Fotos

Das sollte Dir genau helfen.

Wie gesagt, A4 ist mit einer guten 2 MP-Kamera (ohne Ausschnittsvergrößerung) kein Problem. Aktuelle Kameras haben eh 5 MP oder mehr.

Beim Scan reichen normalerweise 300 DPI aus. Bei Durlichtscans, bspw. für Dias oder Negative, sind Werte von 3.000 DPI interessant, da das Material von paar cm ja auf Postkartengröße oder größer vergrößert werden muss.

Beim Drucker sagt halt die DPI nur aus, wieviele Druckpunkte der Drucker auf einen Zoll platzieren kann. Beim Canon wären das in der manuellen Stufe "1" halt 9.600x2.400 dpi.

Aber selbst diese Zahl ist allein nix Wert und eher ein gutes Marketingwerkzeug, sieht halt gut in den techn. Details aus.

Für qualitativ gute Fotos spielen eine ganze Reihe von Eigenschaften eine Rolle. Dazu zählt sicherlich die Auflösung, 4.800 oder 5.760 (bei Epson) reichen da aber vollkommen aus. Dazu dann halt die min. Tröpfchegröße (ink. var. Größen (Epson) haben Vorteile gg. Feste (Canon)) und wieviele Farben der Drucker hat. Also die Hellfarben bei den Fotodruckern bringen schon ein deutliches Plus ggü. den mit 4 Farben ´trotz 1 pl. Habe ich was vergessen? Höchstens natürlich noch die verwendete Tinte in Kombination mit dem richtigen Papier. :)
von
... toller Beitrag von Steps, echt Spitze erklärt, auch der Link penum.de... super Seite :-))


Gruß

Lois
von
Vielen Dank, der von dir gepostete Link ist sehr interessant.
Also 150 dpi würde in jedem Fall für den Tintenstrahldruck auf Papier ausreichen?
("ausreichen" im Sinne von folgendem Beispiel: Ich habe hier ein riesiges Bild mit unglaublich vielen Pixeln und möchte es auf A4 ausdrucken. Es hat so viele Pixel, dass ich das Bild für A4 verlustfrei mit einer Auflösung von 1000 dpi speichern und ausdrucken könnte. Das wäre jedoch unnötig, weil ich das Bild genauso gut auf A4@150dpi herunterrechnen könnte, und das Druckergebnis würde genau gleich aussehen, ohne jeden Qualitätsverlust.)
dpi bezeichnet doch die Auflösung, oder nicht?
Du meinst wahrscheinlich: Wichtig ist, wieviele Megapixel die Kamera hat. (Die Pixelanzahl legt fest, bei welcher Druckgröße wieviel dpi Auflösung möglich sind. Ein 2 MP-Bild (=1600x1200 Pixel) kann sowohl bei 9x13cm@313dpi als auch bei 60x90cm@45dpi ausgedruckt werden.)
Beitrag wurde am 23.11.06, 09:21 Uhr vom Autor geändert.
von
da ist einiges verwirrend mit den dpi-Angaben für verschiedene Geräte, bei Kameras hat der Sensor z.B. 8 Megapixel, das sind 2 MP für rot und blau, und 4 für grün, diese liegen nebeneinander, und nicht übereinander, effektiv geometrisch ist die Zahl der verfügbaren Farbpunkte nur 2 MP, das Bild wird jedoch interpoliert hochgerechnet auf ein 8 MP Bild, jedes Pixel mit RGB 8 bit Information, die der Sensor so gar nicht hergibt.
Bei Druckern ist das so ähnlich, Epson druckt farbige Bildpunkte mit 720 dpi, Canon mit 600 dpi, das lässt sich mit Linienmustern zeigen. Jeder dieser Bildpunkte soll jedoch farbig sein, jeder Bildpunkt wird gerastert, und viele viel kleinere Farbpunkte werden für die Farbmischung gedruckt in diesen Bildpunkt, und diese Farbpunktrasterung ist dann z.B. 4800x2400, oder mit noch kleineren Tröpfchen 9600x4800, wobei dann feinere Farbabstufungen dargestellt werden können, im technischen Sinn. Ob diese wahrnehmbar sind, muss man für sich selbst testen. Die gute Farbwiedergabe ist dann auch sehr vom Papier abhängig. Es ist dann auch verständlich, dass kleinere Farbpunkte einzeln weniger sichtbar sind, sodass helle, schwache Farben mit einigen feinen Punkten dargestellt werden können statt mit einem dickeren Tropfen in diesem Bildpunkt. Dies hat Epson dazu veranlasst, bei einigen Geräten von 6 auf 4 Farben zurückzugehen bei verkleinerter Tröpfchengröße. Die Hellfarben bei Fotodruckern dienen nicht dazu, um den Farbraum zu erweitern, sondern hellere Töne mit weniger Raster zu drucken - 2 helle Tröpfchen bilden einen gleichmäßigeren Eindruck als ein dicker dunkler Tropfen, obwohl ein Durchschnittsfarbwert in beiden Fällen den selben Wert ergibt.
Beim Ausdrucken von Bildern ganz gross, mit starker Vergrößerung ist es wichtig, wie das Bild vergrößert wird, damit nicht die Pixel einzeln sichtbar werden, da gibt es verschiedene Interpolationsprogramme, die Druckertreiber sind da nur recht mäßig. Bildbearbeitungsprogramme bieten da ebenfalls verschiedene Möglichkeiten an. Es geht dann sehr gut, auch kleinformatige Bilder gut und groß zu drucken.
von
Vielen Dank, das ist auch sehr interessant. Dazu eine Frage am Rande: Eins meiner Bildbearbeitungsprogramme bietet zum Beispiel folgende Interpolationsmethoden: Nearest Neighbour, Bi-linear, Hermite, Gaussian, Bell, Bspline, Mitchell, Lanczos. Ist eine Methode davon die qualitativ "beste" (möge die Berechnung auch lange dauern)?
von
Hallo...

das ist genau wie die Frage, wie man am günstigsten von einer Strecke von A nach B kommt, die kürzteste Strecke ist nicht immer die schnellste...

... welche Interpolationsmethode du wählst bleibt dir überlassen, druck einfach ein Bild (oder einen kleineren Teil davon, z.B. 2x2cm) nebeneinander in den verschiedenen Interpolationsmethoden aus und entscheide für dich selber, was dir optisch am Besten gefällt, es gibt hier kein Rezept.

Gruß

Lois
von
die Interpolationsmethoden sollte man testen, z.B. nearest neighbour ist eine reine Durchschnittsmethode benachbarter pixel, das hat einen leichten Unschärfe/Weichzeichnereffekt, andere Methoden versuchen diesen Weichzeichnereffekt zu kompensieren, manchmal sogar einstellbar. Lanczos ist einer der 'besseren' Algorithmen fürs Vergrößern, beim Verkleinern ist es egal. Den Effekt sieht man am besten bei treppenstufenartigen Rändern, wie'gut' eine Methode ist. Das Verkleinern kann man dem Druckertreiber überlassen, das Vergrößern eher nicht. Ob man ein Bild verkleinern soll, ist nicht nur die Frage des Druckens, sondern auch, was man mit dem Bild sonst noch machen will, z.B. Ausschnitte, wenn es erst verkleinert ist, dann sind so einige Feinheiten verloren, oder ist das eine Platzfrage ? Es ist auch zu beachten, dass die JPEG Kompression bereits Pixel zusammenfasst, dann lieber bei der höheren Auflösung bleiben.
Mit JPEG kann man ein 1600x1200 oder 1200 x 800 Bild auf die selbe Dateigröße komprimieren mit einer verschiedenen Kompressionsrate, dann hat aber das 1600x1200 Bild mehr Details als das andere, trotz gleicher Dateigröße.
von
Also meistens bemühe ich mich natürlich, die originale Pixelanzahl der Bilder beizubehalten. Manchmal jedoch fabriziere ich Fotomontagen etc., und wenn man dabei mit verschiedenen Ebenen und vielen großen Originalbildern arbeitet, wird die Bilddatei riesig und der Rechner sehr sehr langsam.
Dann überlege ich mir, in welcher Größe ich das ganze später ausdrucken möchte, wähle eine dpi-Anzahl und verkleinere die Bilder, damit ich sie überhaupt noch sinnvoll bearbeiten kann. Und dabei habe ich mich halt gefragt, wieviel dpi nötig/sinnvoll sind.

Aus dem oben geposteten folgere ich jetzt einfach mal, dass ich mich zukünftig bemühe, 300 dpi nicht zu unterschreiten, da ich das Bild dann auch noch in der gleichen Größe gut ausbelichten lassen könnte. Falls das dann immer noch zu unhandlich ist, werde ich 150 dpi anvisieren, was zumindest für den Tintenstrahldruck immer noch perfekt sein sollte (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe :)).
Beitrag wurde am 23.11.06, 10:42 Uhr vom Autor geändert.
von
Wie weit Du das Bild runterrechnen könntest, hängt halt davon ab, wie klein/groß Du es später ausdrucken willst.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung desto besser die Qualität und sollte daher unangetastet bleiben.
von
@Harvester
Nein, DPI sagt nix über Auflösung aus. Bei Digicams ist der DPI-Wert eigentlich überflüssig. Die könnten da genauso gut 300 DPI reinschreiben. Auflösung wäre bei einer 2 MP Kamera 1.600x1.200@72dpi. Du könntest jetzt die Auflösung auf 800x600 setzen ohne die Bilddatei neu zu berechnen, dann würde der DPI-Wert ansteigen. Unterm Strich bleibt die gleiche Qualität bei der gleichen Ausgabegröße.
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