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Mechanische Druckkopfreinigung bei Epson R(1)800/R2400

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von
Nach Neuanschaffung einer Digitalkamera und Stöbern in diversen Foren bin ich über einige Ecken auf einen Tip von Frank Winkler vo m Fotostudio Winkler aufmerksam geworden. Hntergrund ist der Ausfall einzelner Düsen bei Epson Profidruckern (speziell R2400) nach Standzeit.
1. Epson Drucker sollten grundsätzlich dauerhaft am
Stromnetz verbleiben und täglich, min, aber 2-tägig mit Aufträgen beschickt werden.
Liegen keine Druckaufträge an, sollte ein Düsentestmuster gedruckt werden, im Profibereich gibt es dafür sogar spezielle Timer.
2. Sollte der Drucker doch mal länger gestanden haben und ein Düsenausfall nicht nach zweimaliger Reinigungsprozedur behoben sein, bekommt man den Drucker im Regelfall nach folgender Prozedur wieder frei:

Originalzitat Frank Winkler:

Da der Druckkopf bei allen Epson Photo Druckern fest verbaut ist, gibt es dennoch folgende effektive Lösung:
Drucker einschalten.
Warten, bis sich der Patronenwagen aus der Arretierung bewegt.
Netzstecker ziehen.
Jetzt lässt sich der Patronenwagen ohne Wiederstand frei bewegen.
Wenn man jetzt von oben in den Drucker hineinschaut, sieht man rechts 2 Pads, in die der Druckkopf die Reinigungstinte hineinspuckt.
Beide Pads, am besten mit einer Spritze mit lauwarmem Wasser beträufeln.
Das Wasser kann bis zum Rand des Pads gefüllt werden.
Danach den Netzstecker wieder einstöpseln und warten, bis sich der Druckkopf wieder in die Parkposition begibt.
Jetzt einfach den Drucker ausschalten und die Selbstreinigung abwarten.
Z.B. über Nacht zieht die Flüssigkeit in die Kapilare des Druckkopfes und löst selbst hartnäckig verstopfte Düsen wieder frei.
Am nächsten Morgen einen Düsentest fahren. Danach sollten alle Düsen wieder frei sein.
Mit dieser Methode bekommt man alle Epson Druckköpfe wieder frei.

Soweit das Zitat.

Aus den Forumsbeiträgen in diversen Foren habe ich entnommen, dass in Fällen besonders hartnäckiger Verstopfung (wochen- bzw. monatelange Abwesenheit) ein Tropfen Spülmittel als ZUgabe zum "Spülwasser" Wunder gewirkt hat.
Beitrag wurde am 22.11.06, 15:27 vom Autor geändert.
Seite 1 von 2‹‹12››
von
1. alles wohl eher persönliche Erfahrungen. Denn zumindest kurze Trennung vom Strom, bspw. wg. Transport von einen zum nächsten Zimmer sind kein Problem. 2 oder länger mit Originaltinte war bei mir sowohl beim DX4200 wie R800 kein Problem. Eine sinnlose Tintenverschwendung ist somit nicht nötig. ;)

2. Kann ich nicht viel zu sagen, da ich noch keinen Totalausfall hatte, zugegebenerweise aber ab und an mal eine ausgefallen Düse die dann mit der autom. Reinigung "wiederbelebt" wurde.

Da die Tinte aber eigentlich wasserfest ist, wundert es mich, das bei einem Totalausfall (lauwarmes) Wasser hilft.
von
Zu 1.

*Fg* ist das ein scherz oder meinst du das ernst?
Würde ja heißen, dass der Druckertyp außschließlich für profis geeignet ist, die täglich damit arbeiten, also ungeeignet für Hobbyfotografen, gelegenheitsdrucker und feiertagsnichtarbeitern *g

Mann bin ich da froh das mein großer Tintendrucker da nicht so zickig ist. Der Steht auch schon mal 3 Monate. >> Anschließen, Drucken, wieder in Schrank rein fertig *g

Ist aber mal interessant was für Mängel alles von Usern aktzeptiert werden. Stell dir mal vor, das würde dir dein Autohänder sagen. \"Alle 2 Tage müssen Sie Ihr Auto starten. Gegen Aufpreis gibts auch ne Startautomatik, die das für Sie erledigt\". *lol*

zu 2)

Gute Anleitung!

Grüße
von
Mein R800 hat auch schon mal locker 4 Wochen Standzeit überstanden - das ist wohl eher Panikmache...
von

ob das jedem klar ist...?!

@Steps
Alternativtinte ist wohl nicht soo wasserfest
Beitrag wurde am 27.11.06, 18:34 vom Autor geändert.
von
@horvat
Die Alternativtinte der Profis soll wasserfester sein als das Original, wie auch immer, beide bestehen zu über 95% aus H2O und "eingetrocknet" heißt nicht zwingend eingetrocknet, sondern abgelagert und verstopft..

Weiterhin haben Profis ganz andere Durchsätze, trotzdem kommt es vor, dass der ein oder andere einige MOnate in der Welt unterwegs ist und dann in einem Rutsch 3000 Bilder druckt.

Diejenigen, die permanent drucken, haben Wartungsverträge. Wenn da auch nur eine Düse ausfällt tanzt am gleichen Tag der Epson-Techniker an und tauscht diie Mühle (ab A2) und bei dem ein oder anderen durfte der nach mehrmaligem Tanzen das Gerät behalten nd dann kam Canon zum Zuge. Deren 5000er steht bei nicht wenigen mittlerweile ganz oben ober der Checkliste.
Übrigens hatte ein Forumskollege mit seinem stylus pro 3800 Anfang dieser Woche Startprobleme, das Druckbild stimmte erst nach 5 reinigungsläufen und zwei Powerreinigungen..bei einem angeblich fabrikneuen Gerät.
von
@ bianchifan

also du hast vom R2400 berichtet. Der ist meineswissens ein A3 Drucker für den Semiprof. Bereich. Bei dem von dir formulierten Text muss ein Leser davon ausgehen, dass jeder R2400 dieses Verhalten / Problem hat, wenn er nicht nach deinen Empfehlungen betrieben wird. Ich habe erst in anderen Treads gefunden, dass du mit Alternativtinten arbeitest und die Eintrockungsprobleme wohl darauf zurückzuführen sind. (siehe andere Antworten)

Was hat LFP Technik jetzt mit dem r2400 zu tun?
Andere Zielgruppe, andere Einsatzfälle, anderer Kapitaleinsatz.
Ein Wartungsvertrag kann dieser Aussage trotzdem nicht helfen
cool das erste Wasser, dass erst bei minus 16 Grad friert. *fg
Glycerol und Carbonate (Färbungsmittel) sind schon mal im Sicherheitsdatenblatt aufgeführt und ergeben rund 35%.

Grüße

p.s. wenn die Geräte so schlecht sind, warum hast du dann nen Epson?
von
Die Geräte sind nicht schlecht. Meiner Meinung nach gibt es qualitativ kaum einen Drucker, besonders im A3 Format, der es mit dem R1800/2400 aufnehmen kann. Im SW Druck gibts wohl kaum ein qualitativ vergleichbares Gerät.
von
Bei meinem R800 waren einige Farb-Düsen verstopft und die Farbe Cyan erzeugte Farbkleckse nach ca. 20-30 Seiten Ausdrucken, dauerhafte Abhilfe brachte hier auch erst warmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel als Zugabe und Einwirkung über Nacht (wie auch oben beschrieben), allerdings mußte ich anschließend noch einige Patronen austauschen, d.h. ich habe dann zum Schluß alle Patronen ersetzt, seitdem ist das Druckbild wieder OK.
Meine Erfahrungen zeigen auch, daß man möglichst täglich einen kurzen Düsentest bzw. Ausdruck machen sollte, wenn man Fremdtinten verwendet.
Der Düsentest geht übrigens auch OFFLINE, wenn man beim Einschalten des Druckers die Papiervorschubtaste drückt, anschließend wird dann das Düsen Testmuster gedruckt, man
braucht also nicht unbedingt den PC einzuschalten dafür.
Beitrag wurde am 20.12.06, 23:55 vom Autor geändert.
von
In einem Drucker wie dem R800 setzt man auch keine Fremdtinte ein. Bei Fremdtinten verstopfen Dir selbst die Düsen beim täglichen Druck (wenn sie mies ist).
von
Das kann man leicht sagen, wenn man zu viel Geld hat. 17,99 € für eine Patrone ist m.E. viel zu teuer. Wenn man nur ab und zu mal ein Bild oder CD-Cover drucken will, muß es auch mit Fremdtinten gehen. Es gibt hier natürlich auch große Qualitätsunterschiede.

Ich werde mal in einigen Monaten von meinen Erfahrungen berichten, ich habe jetzt, so glaube ich, eine gute Qualität gefunden, welche meinen Ansprüchen genügt, bis dahin....
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