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Farben des Ausdrucks weichen stark von Farben des Monitorbildes ab

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von
Hallo,

Ich habe meinem Drucker (IP5200) das gleiche Farbprofil zugeordnet (Adobe RGB1998) wie meinem Monitor, dennoch sind Ausdruck und Monitorbild nicht zu vergleichen. Der Ausdruck ist von den Farben her viel blasser als das Bild auf dem Monitor. Auf dem Monitor sehen alle Farben sehr kräftig bzw. satt aus. Wenn ich aber solch ein Bild ausdrucke wird ein kräftiges Rot am Monitor zu einem bräunlichen und blasseren Rot auf dem Ausdruck.
Woran kann das liegen (Tinte ist noch voll, habe den Drucker erst seit wenigen Wochen).
von
Ich verstehe nicht so ganz, weshalb du dem Drucker ein RGB Farbprofil zuordnest. Der Drucker arbeitet im cmyk-Modus. Es macht als mehr Sinn, am bildschirm bzw. im Bildbearbeitungsprogramm mit einem Druckerprofil zu arbeiten. Bei Canon findest du im Druckertreiber i. d. R. Profile für die Papier-/Tintenkombinationen. Was meinst Du genau mit Profil zuordnen. Adobe RGB kennzeichnet ja eher den Farbraum und nicht unbedingt das Profil. Poste mal, mit welchem Programm Du arbeitest. Ist der Monitor kalibriert? Benutzt Du Fremdtinte? Aus welchem Programm druckst du?
von
Achso, man sollte dem Drucker gar kein RGB Profil zuordnen ?
Also es geht mir im Prinzip erstmal darum, dass die Farben von Druckerausgabe und Monitor übereinstimmen, dazu habe ich (nach Internet Recherchen) beiden Geräten das selbe Farbprofil zugeordnet, nämlich Adobe RGB1998.
Ich habe zudem mal Adobe Gamma durchgeführt und das erstellte Profil jetzt beiden Geräten zugeordnet.
Ich arbeite größtenteils mit Photoshop, dort habe ich ebenfalls Adobe RGB als Profil ausgewählt.
Fremdtinte benutze ich nicht, es ist immernoch die Original-Tinte im Drucker.
von
Monitor stellt die Farben in RGB (Rot, Grün, Blau) dar.
Drucker verwenden cmyk (+Sonderfarben) = Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz.

Unkalibriert ist es eh unwahrscheinlich, das Deine Farben am Monitor dem des Ausdruckes entsprechen.

Monitor und Drucker müssen kalibriert sein. Beim Monitor kostet es Geld, wenn man es richtig machen will. Wenn man Originaltinte und Papier verwendet sollten die mitgelieferten Profile idR ausreichen. FM entweder nur dem Bildverarbeitungsprogramm oder dem Druckertreiber überlassen.
von
Adobe Gamma ist besser als nichts, stellt aber nach einem unkalibriertem Monitor nur die nächste Stufe dar. Richtig geht es erst mit Hardware los, die kostet. Je besser, je teurer. Für den Privatbereich reichen sicherlich die Produkte für so um die 100,- bis 150,- Euro aus.

Schau mal hier: Tipps zu Epson Fotodruckern: Epson Stylus Photo R800: CD-Druckvorbereitung

Bezieht sich zwar auf Epsondrucker aber es geht halt um PS. Hier in Version 6. Bei CS2 sieht es bspw. etwas anders aus, da ist das Farbmanagement in der DRuckvorschau zu suchen.

Überlass das Farbmanagement dem Druckertreiber. Wähl für das PR-101 im Treiber Prof. Fotopapier aus und stell unter Farbmanagement ICM ein.

Also Farbmanagement ist ein sehr komplexes Thema. CYMK kann auf jeden Fall nicht alle RGB-Farben drucken. PHotoshop kann Dir das Ergebnis auch anzeigen.
von
Danke für die Tips,

Ich hab mal mein Glück mit DQ-Tool versucht !
Interessanterweise ist es so, dass ich wenn ich in Photoshop das Referenzbild (dieses Tools) mit seinem eingebetteten Farbprofil "Print -sRGB" öffne und dann den Befehl "Profil konvertieren in..." wähle und dort das CMYK-Profil auswähle, sieht es genauso aus wie mein Ausdruck. Ich habe also das Referenz(Print)-bild mal ausgedruckt und mit dem am Monitor verglichen. Im prinzip ist es nahezu identisch nur, dass zum Beispiel das grüne Kästchen, das blaue Kästchen und das Grün und Blau im rechten Farbverlauf nicht leuchten wie am Monitor. Wenn ich wie gesagt aber das Profil in Photoshop konvertiere in CMYK ist das Grün sowie das Blau plötzlich exakt so wie auf dem Ausdruck, also nicht so leuchtend sondern eher matt. Und zwar sind ja zwei Bilder bei dem DQ-Tool dabei und das "Monitor"-Bild entspricht exakt dem was beim Ausdruck des "Print"-Bildes herausgekommen ist. Beim Druck mit Vorschau hatte ich in Photoshop ausgewählt "Drucker bestimmt Farbausgabe" oder so ähnlich.
So was ist jetzt falsch eingestellt ? Oder ist es sogar normal, dass das Grün und Blau nicht so leuchtend ist ?
von
Ich würde auf keinen Fall das Profil konvertieren. Das kann ziemlich schief gehen, wenn die Geräte nicht exakt kalibriert sind. Ich wähle i. d. R. Farbmanagement auf dieses Dokument nicht anwenden, damit sich Photoshop aus dem Farbmanagement heraushält. Da die Druckertreiber ja zumindest für den Hausgebrauch gute Profile mitbringen, überlasse ich das Farbmanagement dem Drucker. Dazu musst du bei den Eigenschaften im Druckertreiber bei Farbe/Intensität Manuell einstellen und dann bei Einstellen ICM aktivieren anklicken. Ich hoffe, dies ist beim 5200 ähnlich wie bei meinem 6600.
Wenn Du eine Datei in ein Profil konvertierst, werden die Farben praktisch umgewandelt, das kann zwar im Moment stimmen, aber die Farben des Quellfarbraums sind dann verloren. Die Konvertierung ist auch nicht notwendig. Es geht bei den Ansichten ja eher darum, die richtigen Farben zu bearbeiten. Die Ergebnisse, die du erzielt hast, dürften eher zufällig entstanden sein.
von
@emilio84:
Ich würde dir empfehlen, dich erst einmal ein wenig in das Thema Farbmanagement einzuarbeiten, bevor du mit Farbprofilen experimentierst, sonst sind die Ergebnisse reiner Zufall und du verstehst am Ende evtl. nicht, was du eigentlich getan hast.

Recht gut scheint z.B. diese Seite von Adobe zu sein, auch wenn sie sich eher an professionelle Anwender richtet:
www.adobe.com/...
Beitrag wurde am 25.10.06, 03:02 Uhr vom Autor geändert.
von
Also eigentlich habe ich bereits einiges über Farbmanagement gelesen und die Ergebnisse sollten keineswegs reiner Zufall sein.
Ich habe jetzt für meinen Monitor das "Adobe RGB1998" ausgewählt und für den Drucker ebenfalls, da mein Drucker keine Profile wie "USWebCoated" usw. zulässt.
Natürlich habe ich auch die ICM aktiviert unter den Druckereinstellungen. Bei Photoshop habe ich nun angegeben, dass Photoshop den Farbraum beim Druck bestimmen soll (das war Adobe RGB 1998), dann habe ich nochmal etwas ausgedruckt, aber mal wieder unterschieden sich Ausdruck und Monitorbild. Ist noch immer etwas falsch eingestellt ?
von
Ja, du solltest das Farbmanagement entweder dem Drucker oder Photoshop überlassen. Also entweder in Photoshop einstellen Farbmanagement auf dieses Dokument nicht anwenden und ICM aktivieren oder umgekehrt. Sonst kommt sich das Farbmanagement in Photoshop (welche version?) und das des Druckertreibers ins Gehege. Es macht keinen Sinn für den Drucker ein RGB-Profil auszuwählen, da Tintenstrahldrucker im CMYK-Modus drucken. Der Druckertreiber konvertiert die Farben von RGB bzw. sRGB in CMYK. Wenn Du mit einem Druckerprofil drucken willst, dann soltest du das Profil für die jeweilige Paiersorte einstellen, ich vermute, dies ist beim 4200 ähnlich wie bei meinem Drucker. Auf keinen Fall solltest Du die Datei in ein Profil konvertieren, da du dann die ürsprüngliche Farbinformation der Datei zerschießt. Hast du dann keine durchkalibrierte Gerätekette, sind die Farben dieser Datei nur noch Zufall. Die in Photshop enthaltenen Profile wie USWebCoated dienen der professionellen Druckvorstufe. Sie entsprechen international standardisierten Profilen für Zeitungsdruck, Satzbelichter u. ä.
von
>> Also eigentlich habe ich bereits einiges über Farbmanagement gelesen <<

Aber nicht verstanden. AdobeRGB1998 definiert einen Arbeitsfarbraum, nicht ein Korrekturpofil für ein Ein- oder Ausgabegerät.

Ob Du einer Anwendung mitteilst in welchem farbraum Du arbeiten willst oder wie die Farbhaltigkeit von Ein-/Ausgabegeräten zu bewerten ist sind zweierlei Dinge.
von
damit zwei Ausgabegeräte wie Monitor und Drucker eine ähnliche Farbwiedergabe zeigen, ähnlich im Rahmen ihrer technischen Möglichkeiten, ihres Farbraumes, müssen beide Geräte kalibriert werden, Adobe Gamma ist kein Messgerät und hat keinen direkten Einfluss auf die Farbtemperatur, es gleicht die Farbwiedergabe ein wenig über den Helligkeitsverlauf an, um helligkeitsabhängige Farbstiche zu vermeiden. Dass ein Drucker CMYK druckt, ist ziemlich egal, solange die Ansteuerung über RGB-Daten erfolgt, und die Umsetzung in Druckerfarben im Treiber erfolgt. zur Info über Möglichkeiten der eigenen Kalibrierung sind Colorvision oder Pantone zu erwähnen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es sich lohnt, man kann auf mehreren unterschiedlichen Druckern mit verschiedener Tinten/Papier-Kombination ansehnliche und vergleichbare Drucke erzeugen, man ist nicht auf teueres Originalmaterial angewiesen. Vieles, was üeber Farbmanagement geschrieben wird, geht über die Bedürfnisse eines Amateurs hinaus, und macht das Thema unnötig kompliziert. Es sollte nicht sein, dass ICM Profile mehrfach aktiviert werden, z.B. im Druckertreiber und in Photoshop für die Druckausgabe, und in Windows über die Geräteeigenschaften schon gar nicht.
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