Brother MFC‑L8730CDW, DCP-L8630CDW und HL-L8430CDW
von Ronny Budzinske
Erschienen am 18. März 2026 bei Druckerchannel.de, 1 Seite(n)
https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=5342
Farblaserdrucker der 31-ipm-Basisklasse
Das wurde aber auch mal Zeit: Nach ziemlich genau neun Jahren am Markt frischt Brother seine ursprünglich "größten" Farblaser der 8000er- und 9000er-Serie in der Leistungsklasse 31 ipm auf. Die 2026er-Generation folgt also auf die aus 2017. Zwischenzeitlich hat sich ja doch so einiges getan.
Um die Abtrennung zu den 2023 gezeigten 40-ipm-Geräten zu stärken, werden nun auch die gehobenen 31-ipm-Modelle allesamt in die 8000er-Nomenklatur degradiert. Im ersten Schritt werden jedoch die etwas einfacheren Geräte mit weniger großen Tonern und optional kleineren Papierkassetten eingeführt.
Die Nachfolger für den MFC-L9570CDW, MFC-L8900CDW und auch HL-L9310CDW folgen etwas später. Diese stellen wir dann separat vor. Ein kurzer Blick voraus: Das werden dann der MFC-L8970CDW als Multifunktionsgerät sowie der reine Drucker HL-L8570CDW ohne Scanfunktion.
Brother MFC-L8730CDW und DCP-L8630CDW
Unter der etwas im Leistungsumfang gekürzten Basisserie (erkennbar an der dunklen Akzentfarbe) erklimmt nunmehr der MFC-L8730CDW mit Fax und Duplex-ADF den Thron. Für einen Preis von rund 800 Euro stellt er den Nachfolger des MFC-L8690CDW dar. Äußerlich auffallend ist die deutlich veränderte Designsprache mit einem flachen Korpus und abgerundeten Kanten. Der Grauton wurde etwas gedeckter umgesetzt.
Zusätzlich erscheint auch eine günstigere DCP-Version, die ohne Fax-Funktion auskommt. Beim DCP-L8630CDW verzichtet Brother jedoch weiterhin zusätzlich auf den Duplex-Scanner. Von Originalen kann also immer nur die Vorderseite digitalisiert oder entsprechend kopiert werden.
Der Preisvorteil der (von den beiden genannten Punkten abgesehen) sonst identischen Modellvariante beträgt lediglich 30 Euro. Zumindest was die Preisempfehlung angeht, dürfte sich der Aufpreis zum MFP-Modell wohl fast immer lohnen.
Druckwerk
Im Gegensatz zu den günstigeren Modellen, zu denen auch der MFC-L8390CDW gehört, setzt Brother bei der 31-ipm-Klasse auf eine Lasereinheit, statt einer LED-Zeile, die die Bildtrommel belichtet. Die native Druckauflösung wird mit 600 dpi angegeben, wobei durch Optimierungsverfahren (bei zugleich langsamerem Druck) auch 2.400 dpi in Druckrichtung erzielbar sind.
Regulär bietet das Druckwerk eine Geschwindigkeit von 31 ipm in S/W und auch in Farbe - das war eben auch schon bei den Vorgängern so. Deutlich rasanter werkeln die Neulinge jedoch beim automatischen Duplex-Druck, der nun mit 20 ipm (also zehn beidseitig bedruckten Blättern je Minute) möglich ist. Die 2017er-Generation waren mit ihren 14 ipm an dieser Stelle doch deutlich gemächlicher.
Die erste Druckseite soll aus dem Bereitschaftsmodus in knapp unter zehn Sekunden im Ausgabefach liegen - besonders reaktionsfreudig ist das nicht. Immerhin gilt der Wert für S/W und Farbe gleichermaßen.
Papierzuführungen und Formate
Die grundlegenden Spezifikationen bei der Papierverarbeitung sind unverändert geblieben. Standardmäßig gibt es eine fest installierte 250-Blatt-Papierkassette, die Normalpapier (oder Recyclingpapier) bis 105 g/m² in Formaten ab DIN A6 aufnehmen kann. Je nach Oberfläche und Steifigkeit könnten darüber auch Medien mit einer Grammatur von bis zu 163 g/m² verarbeitet werden. Dazu gehört auch spezielles Glanzpapier, welches allerdings für Laserdrucker geeignet sein muss.
Einschränkungen gibt es dagegen bei den Optionen. Anstatt drei können mit der neuen Modellserie lediglich zwei weitere Kassetten angesteckt werden. Diese fassen jeweils ebenso lediglich 250 Blatt in den Formaten A4 oder A5. Die Option ist seitens Brother unter der Bestellnummer "LT-350CL" erhältlich. Größere Kartuschen für jeweils 520 Blatt sind ausschließlich für den MFC-L8970CDW (oder dem HL-8570CDW) vorgesehen.
Der automatische Duplexdruck ist generell aus allen Zuführungen möglich, jedoch auf das Format A4 (und dessen internationalen Entsprechungen) und auf Grammaturen zwischen 60 und 105 g/m² beschränkt. Wer in dieser Geräteklasse A6 oder zumindest A5 erwartet hat, wird leider enttäuscht - das ist aber auch keine außergewöhnliche Einschränkung.
Lediglich der Form halber sei noch erwähnt, dass auch diese Laserdrucker keinen randlosen Druck beherrschen. Üblicherweise ist mit einem unbedruckten Bereich von rund fünf Millimetern auf jeder Seite zu rechnen. Einige Bürotintendrucker, auch die von Brother, haben an dieser Stelle einen Vorteil.
Scanner und ADF
Über das Flachbett lassen sich Originale bis zu einer Größe von A4 mit einer optischen Auflösung von bis zu 1.200 dpi einlesen. Der automatische Dokumenteneinzug (ADF) ist dagegen für Stapel mit bis zu 80 Originalen ausgelegt, was immerhin 30 mehr als bei den Vorgängern sind. Es gilt die übliche (und sinnvolle) Begrenzung auf 600 dpi beim Scannen über den ADF. Im Gegensatz zum Bedrucken von Papier können die Brother-Geräte Originale auch in Formaten ab DIN A6 verarbeiten. Die Grammatur sollte 105 g/m² jedoch nicht überschreiten.
Bei sonst gleichen Spezifikationen kann der MFC‑L8730CDW beide Seiten eines jeden Originals in einem Zug (mit Hilfe einer zweiten Scanzeile) digitalisieren und entsprechend auch als Kopie zu Papier bringen. Der DCP-L8630CDW beschränkt sich immer auf die Vorderseite. Am Gerätepanel gibt es auch keinen Assistenten, der zum Drehen des gescannten Stapels auffordert und anschließend die Ausgabe entsprechend zusammenführt.
Keine Änderung gibt es dagegen bei der Scangeschwindigkeit. Es gelten weiterhin 28 ppm in Farbe oder S/W - das entspricht rund einem Blatt alle zwei Sekunden. Im automatischen Duplexbetrieb (nur beim MFC‑L8730CDW) gibt es keinen weiteren Zeitverzug, was dann zu üppigen 56 ipm führt - das ist durchaus flink. Alle Angaben gelten bei Auflösungen bis zu 300 dpi. In höherer "Qualitätsstufe" (die auch deutlich größere Datenmengen produziert) bricht die Geschwindigkeit spürbar ein.
Display, Bedienung und Scanziele
Wie bereits bei der L8300er-Serie gibt es auch bei den größeren Modellen einen Rückschritt, oder zumindest eine Änderung, bei der Bedienblende. Typischerweise ist diese bei Laser- und LED-Druckern von Brother nicht neigbar, jedoch für eine möglichst ergonomische Betrachtung etwas angewinkelt.
Statt des bisher breiten Bedienpanels mit 9,3 cm Touchscreen gibt es nun beim MFC und DCP lediglich ein 8,8-cm-Display mit unterhalb angebrachten Sensortasten für die Hauptnavigation mit den Funktionen "Zurück", "Startseite" und "Abbruch". Eine physische Tastatur für die Eingabe von Faxnummern und anderen Zahlen gibt es nicht mehr.
Die Darstellung (OSD) auf dem kleineren Bildschirm entspricht dagegen weitgehend dem gewohnten Bild von Brother. Diese wirkt auf den ersten Blick zwar etwas altbacken, ist jedoch übersichtlich und geht nach kurzer Eingewöhnung auch schnell von der Hand. Der Startbildschirm begrüßt mit den drei Grundfunktionen "Fax" (nur beim MFC‑L8730CDW,), "Kopieren" und "Scannen".
Das etwas später dazustoßende Modell MFC-L8970CDW (als Ablösung für den L9570CDW) wird weiterhin ein deutlich größeres 17,8-cm-Display erhalten, muss aber ebenso bei der physischen Tastatur passen.
Über das Bedienfeld lassen sich gescannte Dokumente entweder zu einem Computer mit der installierten Software "Brother iPrint&Scan", in Netzwerkfreigaben (SMB bis Version 3), FTP-Ordner, zu E-Mail-Adressen (SMTP) oder zu einem installierten USB-Flash-Speicher schicken. Ab Werk dabei ist natürlich auch die moderne Authentifizierung über "OAuth 2.0", was für Exchange-Kunden mittlerweile oder spätestens ab 2027 unabdingbar sein wird.
Über das Webinterface lässt sich übrigens auch eine E-Mail-Adresse einrichten, die vom Gerät überwacht wird und bei der empfangene Anhänge automatisch gedruckt werden können. Das soll mit komplexen PDF-Dokumenten, Bilddateien, aber auch Microsoft-Office-Dokumenten (vermutlich Word, Excel und Powerpoint) funktionieren.
Standardmäßig sind erstellte PDF-Dokumente nicht durchsuchbar. Zwar impliziert das Brother-Datenblatt das Vorhandensein dieser Funktion, jedoch klappt es nur beim Scan zu einem Computer, der dann die Texterkennung durchführt. In die Cloud kann man vom Gerät aus selbst nicht scannen.
Schnittstellen, Speicher, Kompatibilität und Sprachen
Beide Multifunktionsdrucker unterstützen eine lokale Verbindung über USB oder im Netzwerk über (Gigabit-) Ethernet oder WLAN. Unterstützt werden WPA3 und auch das Funken im 5-GHz-Band. Implementiert ist dabei der nicht mehr ganz taufrische Standard 802.11 b/g/n - also "Wifi4". Über den frontal angebrachten USB-Host-Steckplatz lassen sich PDF-Dokumente oder Bilder zum Drucken einlesen oder eben auch nach dem Scannen abspeichern.
Sowohl der MFC als auch der DCP werkeln mit einem Arbeitsspeicher von 512 MB. Unterstützt werden PCL5, PCL6, eine Postscript-Emulation (3.0) und PDF-Direkt in der Version 2.0. Treiberloses Drucken ist über IPP Everywhere (1.1), Mopria und auch Airprint möglich. Microsoft-Azure-Kunden können Drucke zudem über die Cloud auslösen - Stichwort "Universelles Drucken".
Eine NFC-Benutzersteuerung gibt es in der Basisklasse nicht.
Brother HL-L8430CDW (ohne Scanner)
Für rund 520 Euro erscheint zusätzlich ein reines Drucksystem ohne Scanner. Der HL-L8430CDW löst dabei den HL-L8260CDW ab.
Die Eigenschaften des Druckwerks samt Angaben zur Geschwindigkeit und den Papierspezifikationen sind identisch mit denen der MFC- oder DCP-Variante. Neu ist der Farb-Touchscreen, der das beleuchtete Text-Display samt Navigationstasten ersetzt. Mit einer Diagonalen von 6,8 cm fällt dieser allerdings etwas kleiner aus, als bei den Multifunktionsdruckern.
Mit dabei sind aber auch der USB-Host-Steckplatz für den Direktdruck und auch die integrierte E-Mail-Funktionalität für den autonomen Druck von Anhängen über eine Netzwerkverbindung.
| Farblaser-Bürodrucker von Brother (2026) | |||
|---|---|---|---|
ab Mai | ab Mai | ab Mai | |
| Preis | ca. 800 Euro | ca. 770 Euro | ca. 520 Euro |
| Format und Funktionen (✓ Ja / ✗ Nein) | A4 ✓ Farbe ✓ Drucken ✓ Scannen ✓ Dual-Duplex-ADF ✓ Kopieren ✓ Faxen ✓ | A4 ✓ Farbe ✓ Drucken ✓ Scannen ✓ Dual-Duplex-ADF ✗ Kopieren ✓ Faxen✗ | A4 ✓ Farbe ✓ Drucken ✓ Scannen ✗ Kopieren✗ Faxen✗ |
| Vorgänger | MFC-L8690CDW | DCP-L8410CDW | HL-L8260CDW |
| gehobene Versionen mit größeren Tonern und mehr Papieroptionen (folgen später) | ab Sep | ab Sep | |
| Leistung und Ausstattung | |||
| Druckwerk | Laser, 600 dpi nativ, 4-Farb | ||
| Drucktempo (Simplex) S/W und Farbe | 31,0 ipm | ||
| Drucktempo (Duplex) S/W und Farbe | 20,0 ipm (10 ppm) | ||
| Erste Druckseite (aus Sleep) | 9,9 Sekunden (S/W oder Farbe) | ||
| Drucktechnik und Auflösung | Laser 1.200 dpi (nativ) | ||
| Papierkassette | 1x 250 Blatt (60 bis 105g/m², ab A6, Normalpapier) | ||
| Universalzufuhr | 50 Blatt (60 bis 163 g/m², z.B. Normalpapier oder spezielles Glanzpapier) Mindestformat: 76,2 x 116 mm Maximalformat: 216,0 x 355,6 mm | ||
| optionale Papierkassetten | 2x 250 Blatt (60 bis 105g/m², ab A5, Normalpapier) Bestellnummer: LT-350CL Insgesamt bis zu 800 Blatt (3 Kassetten und Universalzufuhr) | ||
| Papierausgabe | 150 Blatt (Face-Down) oder 1 Blatt Face-Up | ||
| Duplexdruck / Randlosdruck | nur A4 (und internationale Varianten), bis 105 g/m² / nein | ||
| Scanner | 1.200 dpi, CIS-Sensor (600 dpi über ADF) Vorlagenglas: bis 215,9 x 297,0 mm | (kein Scanner) | |
| ADF-Scanner | Dual-Duplex-ADF (2 Scanzeilen) 80 Blatt bis zu 105 g/m² (A4, A5, A6, ab 105 x 148 mm) | Simplex-ADF 80 Blatt bis zu 105 g/m² (A4, A5, A6, ab 105 x 147,3 mm) | (kein Scanner) |
| ADF-Tempo Simplex / Duplex | 28 ppm 56 ipm (28 ppm) gilt für Farbe und S/W | 28 ppm (nur Simplex) gilt für Farbe und S/W | (kein Scanner) |
| Scanziele | E-Mail (TLS 1.3, OAuth 2.0), PC, SMB (v2/3), USB-Host | (kein Scanner) | |
| OCR / durchsuchbare PDF-Dokumente | nur über Software | (kein Scanner) | |
| Display | 8,8 cm Farb-Touchscreen ohne Nummernfeld (fester Winkel, nicht neigbar) | 6,8 cm Farb-Touchscreen ohne Nummernfeld (fester Winkel, nicht neigbar) | |
| Brother BSI (Erweiterungsplattform | ja | ||
| Speicher | 512 MByte Arbeitsspeicher (nicht erweiterbar) ohne Jobspeicher | ||
| Druckersprachen | PCL 6, PCL 5, PS Level 3 (BR-Script 3), PDF (1.7) | ||
| Druck von USB-Sticks | Bilddateien (z.B. JPEG), PDF (bis 2.0), eigene TIFF-/ PRN-Dateien | ||
| Druck von empfangenen E-Mail-Anhängen | Bilddateien (z.B. JPEG), PDF (bis 2.0), Microsoft-Office-Dokumente (vermutlich Word, Excel, Powerpoint) | ||
| Anschlüsse | USB, USB-Host, GB-Ethernet, WLAN (802.11 b/g/n, Wifi4)2,4/5,0 GHz, WPA 1/3), Wifi-Direkt | ||
| sicherer Druck (Ausgabe nach Verifizierung) | nein, nur gehobene Versionen | ||
| Standards | Mopria, Airprint, ChromeOS, IPP Everywhere, Microsoft Universal Print Scannen: TWAIN, WIA, ICA, SANE | Mopria, Airprint, ChromeOS, IPP Everywhere, Microsoft Universal Print | |
| Verbrauchsmaterial | |||
| Tonerserie | Serie TN625 | ||
| Toner im Lieferumfang | 1.800 Seiten je Farbe 3.000 Seiten für Schwarz | ||
| Tonergrößen | Schwarz: 3.000 (140 €) / 5.500 (150 €) / 7.500 Seiten (160 €) Farbe: je 1.800 (120 €) / 4.500 (250 €)/ 6.000 Seiten (330 €) | ||
| Weiteres Material | DR625CL, Bildtrommel, alle Farben (50.000 Seiten, 185 €) BU635CL, Transfereinheit (100.000 Seiten, 70 €) WT-229CL, Resttonerbehälter (50.000 Seiten, 25 €) FD-5000, Fixiereinheit (100.000 Seiten, 200 €) PF-M5000, Aufnahmerollen für Universalzufuhr (50.000 Seiten, 75 €) | ||
| Sonstiges | |||
| monatliches Druckvolumen | 5.000 Seiten (einmalig bis zu 60.000 Seiten) | ||
| Garantie | 3 Jahr | ||
| Alle Daten | technische Daten | ||
| © Druckerchannel | |||
Verbrauchsmaterial und Folgekosten
Spannend wird es bei den Verbrauchsmaterialien. Wie bei Brother seit Anbeginn üblich, ist der Toner von den Bildtrommeln getrennt und wird somit separat getauscht. Das schont zudem die Umwelt. Aufgebrauchte Kartuschen werden zudem von Brother eingesammelt und vorbildlich aufbereitet.
Die drei Modelle verwenden Tonerkartuschen der neuen Serie TN625, die für Schwarz in Behältergrößen für wahlweise 3.000, 5.500 oder 7.500 Seiten reichen. Interessanterweise sind alle drei Kartuschen jeweils nur durch einen Zehner getrennt und kosten zwischen 140 und 160 Euro - sinnvoll ist also immer gleich der Kauf der 7.500er-Kartusche. Zum Lieferumfang gehört der "kleine" 3.000er.
Bei den Farbkartuschen gibt es eine andere Staffelung, die auch zu stark abweichenden Preisen angeboten wird. Die kleinen 1.800er Farben (gehören zum Lieferumfang) kosten jeweils (Cyan, Magenta und Gelb) rund 120 Euro, für die 4.500er verlangt Brother jeweils rund 250 Euro und 330 Euro bei den XL-Kartuschen für jeweils 6.000 Farbseiten. Nochmals größere Kartuschen (Serie TN627) sind den kommenden Profigeräten vorbehalten.
Zu den weiteren regulären Verbrauchsmaterialien gehört ein Bildtrommel-Set, welches für rund 160 Euro nach etwa 50.000 Seiten ausgetauscht werden sollte. Diese "Reichweite" gilt beim stetigen Druck von Aufträgen mit drei Seiten - das ist gängige Praxis. Dazu kommen nach 50.000 Seiten ein Resttonerbehälter (25 Euro) und nach 100.000 Druckseiten eine neue Transfereinheit (rund 70 Euro) sowie eine mit 200 Euro recht hochpreisige Fixiereinheit.
Da die Geräte für monatlich bis zu 5.000 Seiten ausgelegt sind, sollte die Fixiereinheit aber wohl schon ein Druckerleben lang halten. Die einmalige Spitzenauslastung darf jedoch bis zu 60.000 Seiten betragen. Bei einem ständig so hohen Druckaufkommen empfiehlt sich aber eine hochklassigere Druckerserie.
Folgekosten
Im Detail zeigt sich, dass die Folgekosten nicht zu den niedrigsten am Markt gehören. Im Vergleich brauchen sich die Brother-Modelle jedoch nicht zu verstecken. Schwarz ist eher von der günstigen Seite, die Farben dafür etwas teurer. Zur Reduzierung der Kosten für Toner und Wartung bietet Brother zudem Klickpreise über den Fachhandel an. Ein EcoPro-Tonerabo lässt sich nicht buchen.
Verfügbarkeit und Garantie
Die beiden Multifunktionsgeräte und der Drucker dürften im April 2026 breit im Handel erhältlich sein. Brother gewährt eine lange Garantie von 36 Monaten. Im Fall der Fälle muss das Gerät jedoch eingesendet werden. Beim Kauf über einen Fachhändler ist unter Umständen auch eine Vor-Ort-Service dabei. Eine spezielle Registrierung dazu ist erst nötig, wenn die Garantie in Anspruch genommen werden muss.
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Preise
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Kosten & Starterreichweite
In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.










