Test: Samsung Multixpress M5370LX

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Samsung verwendet als Steuerzentrale für das Multixpress M5370LX einen integrierten Tablet-PC mit Android, auf dem sich neben den Samsung-Tools auch eigene Apps wie Dropbox oder sogar Angry Birds installieren lassen.

Erschienen am 30. April 2015 bei Druckerchannel.de, 9 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3563


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Scannen: Tempo und Qualität

Samsung hat seinen Multixpress M5370LX mit einem CCD-Scanner ausgestattet - mehr dazu weiter unten im Absatz "Schärfentiefe". Mit der im Lieferumfang enthaltenen Scannersoftware lassen sich die gescannten Dokumente am PC weiter bearbeiten um beispielsweise Dokumente zu versenden oder Inhalte in editierbare Textformate zu konvertieren.

Praktisch: Das Multifunktionsgerät hat eine OCR*1-Software integriert und kann auch ohne Verbindung zu einem PC durchsuchbare PDF-Dukumente erstellen. Diese lassen sich entweder am Gerät auf einem USB-Stick speichern oder als Anhang einer Mail verschicken.

Der Scanner arbeitet mit seiner automatischen Dokumentenzuführung (DADF) mit der selben Geschwindigkeit von 53 A4-Seiten pro Minute wie beim Drucken und Kopieren. Durch den Duplexscan mit zwei Scannerzeilen kann der Multixpress M5370LX bei der Verarbeitung von doppelseitigen Originalen seine Scanleistung fast verdoppeln. Bei einer Auflösung von 300 dpi sind bis zu 80 Seiten pro Minute möglich. Mit einem so hohen Arbeitstempo ist das Samsung-Gerät bestens dafür geeignet, jede Menge Unterlagen in ein Dokumentenmanagement-System zu archivieren.

Scannerdaten
max. optische
Auflösung
OCR-
Software
Scan-ZieleDateien
Samsung Multixpress M5370LX600 dpiStandardMail, USB-Stick, Folder, Desktop, FaxPDF, JPEG, TIFF, XPS
© Druckerchannel (DC)

Obwohl der Samsung Multixpress M5370LX als A4-Gerät deutlich kompakter ist als große A3-Modelle, ist das Modell für den Einsatz als Arbeitsplatzdrucker auf dem Schreibtisch zu wuchtig. In der Regel steht das Modell als zentrales Abteilungssystem etwas abseits im Büro oder auf dem Gang.

Daher nehmen Anwender beim Scannen in der Regel alle Einstellungen direkt am Bedienfeld vor. Im Anschluss legt man die fertige Datei für die weitere Bearbeitung im Unternehmensnetzwerk oder in einem freigegebenen Ordner des Arbeitsplatz-Rechners ab. Dennoch bietet Samsung einen Twain-Treiber an, um das Multifunktionsgerät auch als lokalen Scanner am Arbeitsplatz zu nutzen. Wie bei einer klassischen Scannersoftware üblich, kann der Nutzer im Treiber eine Scanvorschau anzeigen lassen.

Die Schärfentiefe

Der Samsung Multixpress M5370LX ist mit einem leistungsfähigen CCD-Scanner (Charged Coupled Device) ausgestattet und ermöglicht die Digitalisierung der Vorlagen mit einer großen Schärfentiefe. So erfasst die Maschine auch Vorlagen wie Buchseiten gestochen scharf, die nicht ganz plan auf dem Scannerglas liegen. Um die Schärfentiefe zu überprüfen, scannt Druckerchannel das Ziffernblatt einer Armbanduhr. Das Ziffernblatt liegt ein paar Millimeter über dem Vorlagenglas. CCD-Scanner könnten die Uhr vollständig scharf einlesen. CIS-Scanner, wie sie häufig in kleinen Multifunktionsgeräten verbaut sind, können nur das scharf einscannen, was plan auf dem Vorlagenglas liegt.

Die Textscanqualität

Das Scannen von Texten ist die wichtigste Disziplin für ein digitales Archiv. Rechnungs- und Lieferscheinnummern, Namen, Adressen oder Projektbezeichnungen muss der Scanner für die Archivierung zweifelsfrei erkennen.

Beim Scannen mit dem Multixpress sind die Konturen der Schriftzeichen gestochen scharf. Das Schriftbild hat keine Fehler durch Unterbrechungen oder Treppchenbildung. Eine Texterkennungssoftware (OCR) wird mit der Schriftqualität der digitalisierten Texte keine Probleme haben.

Die Foto- und Grafik-Scanqualität

Wie gut der Samsung Multixpress M5370LX Fotos scant, prüft Druckerchannel mit einem ausbelichteten A4-Foto (siehe Bild unten links). Ein spezielles "Testtarget" (Bild unten rechts) für Scannertests lässt Rückschlüsse auf Farbtreue und Auflösungsvermögen zu. Druckerchannel liest die unten abgebildeten Ausschnitte der Banane mit 300 dpi ein - das Testbild mit den Farbquadraten mit 200 dpi.

*1
OCR = Optical Character Recognition, also optische Zeichenerkennung.

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