Vergleichstest: Kompakte S/W-Multifunktionsgeräte

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S/W-Multifunktionsgeräte erledigen direkt am Schreibtisch alle wichtigen Büroarbeiten und ersparen den Weg zum Kopierer. Auch für zuhause oder im kleinen Büro verrichten diese Geräte gute Arbeit und sind im Unterhalt deutlich günstiger als ihre Farblaser-Kollegen. Druckerchannel hat sieben Geräte getestet.

Erschienen am 17. September 2014 bei Druckerchannel.de, 16 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3527


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Schwarzgelasert

S/W-Multifunktionsgeräte der Tischgeräteklasse lassen sich flexibel in Unternehmen und kleinen Büros und Heimarbeitsplätzen (SOHO = Small Office / Home Office) einsetzen. Sofern Anwender beim Drucken ohne Farbe auskommen, sind die platzsparenden Maschinen auch für private Zwecke eine interessante Wahl, denn im Unterhalt sind sie wesentlich günstiger als die Farblaser. Die Geräte können sowohl den Bedarf an Einzelarbeitsplätzen decken als auch im Netzwerk mit aufgerüstetem Papiervorrat kleine Arbeitsgruppen bedienen. Darüber hinaus entlasten Unternehmen damit zentrale Druck- und Kopiersysteme und ersparen ihren Mitarbeitern unnötige Wegezeiten.

Mit ihren Druck-, Kopier- und Scan-Funktionen haben die kompakten S/W-Laserdrucker das Zeug, den gesamten Dokumentenworkflow zu übernehmen. Wie gut die Geräte ihre Aufgaben meistern, hat Druckerchannel anhand sieben aktueller A4-Modelle getestet. Zur Auswahl kamen S/W-Multifunktionsdrucker, die mit Netzwerk, Vorlageneinzug (ADF = Automatic Document Feeder), Fax und Duplexer ausgerüstet sind und ein Arbeitstempo von 33 bis 38 Seiten pro Minute versprechen.

Die Testkandidaten
Preis (UVP, ca.)Druck-
tempo
Touch-
screen
GarantieDruck-
kosten
Toner-
reichweite
Brother MFC-8510DN545 Eruo36 ppmnein3 Jahre1,5 ct8.000 Seiten
Canon i-Sensys MF6180dw580 Euro33 ppmnein1 Jahr2,1 ct6.400 Seiten
Dell B2375DFW415 Euro38 ppmja1 Jahr1,5 ct10.000 Seiten
HP Laserjet Pro 400 MFP M425dn520 Euro33 ppmja1 Jahr2,4 ct6.900 Seiten
Kyocera Ecosys M2535dn775 Euro35 ppmnein1 Jahr1,2 ct7.200 Seiten
Lexmark MX410de640 Euro38 ppmja2 Jahre1,7 ct10.000 Seiten
Oki MB471dnw520 Euro33 ppmnein3 Jahre1,7 ct7.000 Seiten
© Druckerchannel (DC)

Druckerchannel-Fazit

Alle sieben Geräte im Test liegen in der erreichten Punktzahl relativ nahe beieinander. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede - zum Beispiel bei den Druckkosten. Der günstigste im Unterhalt (Kyocera) schlägt mit 1,2 Cent pro Druckseite zu Buche - der teuerste kostet genau doppelt so viel (HP). Auch bei der Ausstattung gibt es im Detail wichtige Unterschiede: So hat der HP Laserjet Pro 400 MFP M425dn zwei Scan-Zeilen, mit denen er eine Seite in einem Rutsch von beiden Seiten einscannen kann - das bietet kein anderes Gerät im Testfeld. Drei der sieben Modelle sind mit einem Touchscreen ausgestattet, das die Bedienung erleichtet - ob die Bedienung damit aber tatsächlich besser ist, zeigt Druckerchannel auf der Seite Menübedienung. Zum Beispiel ist der Touchscreen des HP Laserjet Pro 400 MFP M425dn zu klein und die Touchsymbole winzig. Die Folge: Der Nutzer muss sich anfangs an diese Bedienung gewöhnen, um auf dem Touchscreen nicht immer wieder falsche Aktionen zu wählen. Bei Dell wiederum ist der Touchscreen zu träge, um damit flüssig zu scrollen oder eine schnelle Auswahl zu treffen.

Am besten hat Lexmark die Touchscreen-Steuerung umgesetzt. Alle Touch-Symbole sind mindestens doppelt so groß wie bei HP und auch die Empfindlichkeit der Touchbefehle ist deutlich besser.

Druckerchannel zeichnet die vier Modelle von Lexmark, Kyocera, Oki und Dell mit einem "Gut" aus, weil Druckkosten, Leistung, Ausstattung und Ergonomie stimmen.

Auf der nächsten Seite "Die Testsieger" beschreiben wir alle Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle.

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