Canon Pixma iP110

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Nach über sechs Jahren auf dem Markt löst Canon den flachen Unterwegsdrucker iP100 ab. Druckwerk und Patronen bleiben identisch. Hinzugekommen ist lediglich die Verbindungsmöglichkeit über Wlan.

Erschienen am 21. August 2014 bei Druckerchannel.de, 1 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3524


Mobildrucker nun in Schwarz und mit Wlan

Mit dem neuen Pixma iP110 stellt Canon den Nachfolger des Mobildruckers iP100 vor. Das Gerät ist für den Einsatz unterwegs, beim Kunden oder sogar im Auto konzipiert. Derzeit gibt es mit dem Officejet 100 lediglich von HP eine Alternative. In Japan hat unterdessen auch Epson kürzlich den Einstieg in dieses Marktsegment gewagt.

Der größte Unterschied zu seinem Vorgänger ist neben der leicht veränderten Optik und der neuen Gehäusefarbe (bisher Silber) lediglich die hinzugekommene drahtlos-Funktionalität. Der Neuling beherrscht ab sofort Wlan einschließlich WiFi-Direkt, Airprint, Googles Cloudprint und lässt sich zudem mittels Canoneigener Apps von kompatiblen Handys oder Tablets ansprechen. Die mittlerweile ziemlich antiquierte Infrarot-Technik IRDA haben die Japaner hingegen gestrichen.

Als Standard ist der rund sechs Zentimeter hohe und zwei Kilogramm schwere Flachdrucker ohne Akku ausgestattet und bedarf den Anschluss ans externe Netzteil. Eine mobile Stromversorgung lässt sich mit einem rund 150 Euro teuren Akku, der auch schon im Vorgängermodell zum Einsatz kommt, nachrüsten. Im Bundle gibt es beides zusammen jedoch für einen Aufpreis von 50 Euro gegenüber dem Drucker alleine.

Mit 9,0 ipm in Schwarz und 5,8 ipm beim Farbdruck arbeitet das Modell genauso zügig wie sein Vorgänger. Der Einsatz von einem zusätzlichen Fotoschwarz und bis zu 1,0 Pikoliter kleine Tintentropfen dürfte zudem für eine äußerst ansehnliche Fotoqualität führen. Wischfeste Farbpigmenttinte, wie es bei einem Drucker, der vor allem für Dokumente konzipiert ist, wünschenswert wäre, bietet Canon jedoch nicht.

Verbrauchsmaterialien und Druckkosten

Bei den Kartuschen und den Folgekosten bleibt alles beim Alten. Eine pigmentierte Schwarzpatrone (PGI-35) und eine kombinierte Vierfarbkartusche einschließlich Fotoschwarz (CLI-36) mit Dyetinte kommen gleichzeitig zum Einsatz. Im Vergleich mit dem alleinigen Konkurrenzmodell von HP sind die Druckkosten ein wenig günstiger, wenngleich für den angedachten Einsatz im Zweifel die Reichweite interessanter ist. Diese fällt mit rund 190 Textseiten (beim HP bis zu 450 Seiten) und bis zu 250 kombinierten Farbseiten (560 beim HP) eher dünn aus.

Druckkostenanalyse 09/2019*1
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*2 (10.000 Seiten)
Seitenpreis mit
'Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument'*3 (10.000 Seiten)
   
Canon Pixma iP110
 
 
13,2 ct
 
 
6,2 ct
HP Officejet 100 L411a
 
20,1 ct
 
8,5 ct
© Druckerchannel (DC)

Preise und Verfügbarkeit

Der Canon Pixma iP110 kostet wie sein Vorgänger in der Basisversion rund 250 Euro und wird ab Oktober 2014 in den Handel kommen und dann den iP100 ablösen. Die Version mit Akku (LK-62) bietet Canon für 300 Euro an.

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*2
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
*3
Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712 (nur SW)): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.

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