Test Farblaser: Oki C710dn

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Die Okis der C710er-Reihe drucken Text- und Farbseiten zu erschwinglichen Preisen. Auch die Qualität der Ausdrucke stimmt. Das angegebene Drucktempo können sie aber bei großen Aufträgen nicht durchhalten. Der Tonertausch ist nicht optimal gelöst.

Erschienen am 10. Juni 2009 bei Druckerchannel.de, 8 Seite(n)

https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=2523


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Das Verbrauchsmaterial


Die Auslieferung des Druckers erfolgt mit Toner für nur 4.000 Farb- und Schwarzseiten Soll-Reichweite. Die Nachkaufkartuschen haben eine Soll-Reichweite von 11.000 für Schwarz und jeweils 11.500 Seiten für die Farben. Diese Angaben beziehen sich auf eine Messung gemäß ISO 19798.

Für Verwirrung sorgt Oki, weil der Hersteller auf den Tonerpaketen eine Reichweite von jeweils 10.000 Seiten angibt. Das bezieht sich jedoch auf eine Deckung von fünf Prozent.

Alle Verbrauchsmaterialien, ihre Preise (UVP) und Reichweiten stehen in der nachfolgenden Tabelle.

Verbrauchsmaterial Oki C710dn
Reichweite LieferumfangSoll-Reichweite zum NachkaufenPreis (ca., UVP)
Toner Schwarz4.000 Seiten11.000 Seiten91 Euro
Toner Cyan4.000 Seiten11.500 Seiten202 Euro
Toner Magenta4.000 Seiten11.500 Seiten202 Euro
Toner Gelb4.000 Seiten11.500 Seiten202 Euro
Bildtrommeln C / M / Y / Bk15.000 Seiten je Farbe, 20.000 Bk15.000 Seiten je Farbe, 20.000 Bkje 81 Euro
Transportband60.000 Seiten60.000 Seiten84 Euro
Fixiereinheit60.000 Seiten60.000 Seiten108 Euro
© Druckerchannel (DC)

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Entnimmt man die Starterkartuschen und setzt Nachkaufkartuschen ein, druckt das Gerät mit diesen weiter. Falls in einer Starterpatrone noch Toner war und setzt man diese wieder ein, ist der Rücktausch mit Fehlermeldungen verbunden: "Toner leer" oder "Toner fehlt" steht dann im Display, doch das Gerät druckt trotzdem weiter.


Vorsicht beim Tonerwechsel

Sind eine oder alle Tonerkartuschen leer, entriegelt man sie und nimmt sie aus dem Drucker. Der Anblick der dann offenen Entwicklereinheiten (Bild rechts) ist nichts für zarte Gemüter. Wenn man nicht weiß, was einem bevorsteht, kommt es sicher zu verstreutem Toner im Büro oder auf der Bekleidung.

Der Hinweis im Benutzerhandbuch: "Legen Sie ein Blatt Papier bereit, um die benutzte Tonerpatrone darauf zu stellen" stellt den Vorgang viel zu harmlos dar.

Wenn die Kartuschen leer sind, auf keinen Fall mehrere Entwicklereinheiten gleichzeitig öffnen: Aus der entnommenen Kartusche könnte Toner in die falsche Entwicklereinheit rieseln und zu Farbverfälschungen führen.


Am besten einen kleinen Karton zum Ablegen der leeren Kartusche benutzen.

Die Kartusche vorsichtig und langsam entnehmen, an ihr haftet außen Tonerstaub (Bild rechts), der kann bei unvorsichtigem Transport herunterrieseln.

Die neue Kartusche langsam einsetzen, arbeitet man zu forsch, "schwappt" Toner aus der Entwicklereinheit und verteilt sich im Druckerinneren.

Das Verpacken der leeren Kartuschen erledigt man am besten zu zweit, allein bringt man die Kartusche nicht in die mitgelieferte Plastiktüte, ohne erneut Toner zu verstreuen.

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