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Kaufberatung & Test Tintentankdrucker mit ADF und Fax: Druckkosten? Sind mir egal!

Fürs kleine Büro oder Homeoffice bieten sich Bürotintendrucker mit ihren moderaten Folgekosten an. Wer dabei auf die etwas teureren "Tintentank"-Drucker setzt, verursacht kaum noch Druckkosten. Druckerchannel hat sich Modelle mit Fax und ADF im Preisbereich von 250 bis 500 Euro angeschaut.

Für den Einsatz im Büro sind in der Regel Laserdrucker geeignet. Seit ein paar Jahren setzen sich im Büro aber auch Tintendrucker mit speziellen Pigmenttinten und meist günstigeren Folgekosten durch.

Mit der Einführung von "Tintentankdruckern" haben die Hersteller gezeigt, dass man auch mit Originaltinten extrem günstig drucken kann. Im Unterschied zu herkömmlichen Druckern mit Patronen wird die Tinte aus Flaschen in voluminöse Tanks im Drucker gefüllt.

Rund 15 Cent kostet eine gedruckte Farbseite mit einem einfachen, billigen Tintendrucker. Bei guten Bürotintendruckern liegt der Seitenpreis bei rund 6 Cent, während die Tintentankdrucker pro gedruckter Farbseite im Schnitt gerade einmal 0,6 Cent Kosten verursachen.

Die Sache hat jedoch mindestens einen Haken: Die Drucker kosten deutlich mehr als "normale" Tintendrucker. Mit der Ausnahme vom sündhaft teuren 1.000-Euro-A3-Modell Epson Ecotank ET-16500 bieten die Geräte dazu lediglich eine recht magere Funktionalität. Duplex-Scan, hohes Drucktempo, Farb-Pigmenttinten oder der Netzwerkscan sind mit den aktuellen Tintentank-Modellen nicht möglich. Das Epson-Topmodell Ecotank ET-4750 kostet derzeit rund 400 Euro und bietet in etwa die gleiche Funktionalität, wie das Standard-Patronen-Modelle Workforce WF-2860DWF, das für unter 100 Euro zu haben ist. Der Unterschied sind die massiv niedrigen Folgekosten.

Mittlerweile bietet auch Canon unter dem Markendach "Megatank" und HP mit seiner "Smart Tank"-Serie Modelle mit Fax und ADF an. Brother geht mit seinem "All-In-Box"-System indes einen anderen Weg, den wir ebenfalls kurz vorstellen.

Einfache Modelle ab 150 Euro für private Zwecke ohne Fax und ADF haben wir bereits vorgestellt.

Kaufberatung Tintentankdrucker ohne ADF

Canon Pixma G4511

Der Pixma G4511 kosten üppige 430 Euro. Im Handel ist der Nachfolger des fast identischen G4500 bereits ab 250 € zu haben.

Der recht günstige Einstandspreis macht den Drucker jedoch nicht unbedingt attraktiv. Der Vorgänger konnte uns im Test kaum überzeugen. Dies liegt neben der recht windigen Konstruktion auch an der umständlichen Bedienung und der Papierzuführung.

Das Drucktempo stellt mit 8,8 ipm in S/W und 5 ipm in Farbe das Schlusslicht der vergleichbaren Drucker dar. Normalpapier, Umschläge oder Fotokarten müssen allesamt in die hintere Papierzufuhr in offener Bauweise für höchstens 100 Blatt gesteckt werden. Diese können zwar randlos, jedoch nicht doppelseitig bedruckt werden.

Dem Flachbettscanner mit einer optischen Auflösung von 600 dpi ist einem recht langsamer Simplex-ADF für bis zu 20 Blatt zur Seite gestellt. Doppelseitige Originale müssen demnach händisch gewendet werden.


Das Bedienpanel ist unergonomisch auf der Oberseite angebracht und setzt auf ein Nummernfeld und ein LC-Textdisplay ohne Hintergrundbeleuchtung. Lange Menüeinträge laufen dabei als ruckelnder Fließtext über den "Bildschirm".

Anschluss macht der G-Pixma direkt über USB oder via Wlan auch mit einem Netzwerk. Im Gegensatz zum günstigeren G3510 wird zudem der Airprint-Standard unterstützt.

Die Tinten der Serie GI-590 sind in vier Flaschen ohne Ventil untergebracht. Bei der Befüllung der Tanks müssen die Flaschen gedrückt werden und schützen somit nicht vor kleckern.

Der G4511 ist zu weilen auch als Pixma G4510 im Handel erhältlich. Der weitgehend baugleiche Vorgänger G4500 kann bei einem günstigeren Preis ebenfalls eine Alternative darstellen. Canon gewährt eine Garantie von lediglich einem Jahr.

Canon Pixma G7050

Brandneu ist der Pixma G7050 der neuen Megatank-Generation. Preislich liegt das neue Top-Modell bei knapp 500 Euro. Im Handel ist das Gerät derzeit noch nicht günstiger zu haben, wodurch es das mit Abstand teuerste Modell in diesem Vergleich ist.

Gegenüber dem Vorgänger Pixma G4511 wurden Druckkopf und Tinten überarbeitet. Dazu gehört auch ein höherer Schwarzauftrag mit besserer Deckung. Das Tempo fällt mit 13 ipm in S/W und 6,8 ipm in Farbe flotter aus, ist jedoch für den Einsatz in kleinen Büros noch immer recht langsam.


Zum Lieferumfang gehören beim Top-G-Modell gleich drei Flaschen schwarzer Pigmenttinte für bis zu 18.000 Drucke. Die Farbtinten der Serie GI-50 reichen für jeweils 7.700 Seiten und liegen dem Drucker in einfacher Ausführung bei. Muss ein Tank aufgefüllt werden, kann dies der G7050 erkennen und bringt eine entsprechende Meldung aus. Der günstigere Pixma sowie die Epsons können dies nicht.

Vielseitig zeigt sich der Canon bei der Papierverarbeitung: Neben der hinteren Papierzuführung für 100 Blatt, gibt es zudem eine Papierkassette für weitere 250 Blatt. Die ist jedoch auf Normalpapier in den Formaten A4 oder A5 beschränkt. Vorrangig auf diesen Medien ist zudem der Duplexdruck möglich. Zu beachten ist jedoch, dass die verwendete Pigmentschwarz-Tinte nicht sonderlich wischfest ist und beim doppelseitigen Druck mit geringerer Deckung aufgetragen wird - dabei wird zudem das Tempo reduziert.

Der 1.200-dpi Scanner ist mit einem Simplex-ADF-Aufsatz versehen, der immerhin 35 Blatt in einseitiger Ausführung einlesen kann. Bei der Bedienung der Funktionen am Gerät gibt es jedoch eine Einschränkung. Canon hat seinem Top-Modell kein Farbdisplay mit Touch-Steuerung verpasst. Es gibt zwar ein zweizeiliges Textdisplay, jedoch ist dieses nicht hintergrundbeleuchtet und muss größere Menüeinträge stark Abkürzen und "durchscrollen" lassen.

Canon gewährt all seinen Tintentankdruckern lediglich eine Garantie von 12 Monaten. Als Privatkunde hat man jedoch ein Anrecht auf eine Gewährleistung von zwei Jahren ab Kauf. Nach sechs Monaten gilt jedoch die Umkehr der Beweislast, so dass ein Fehler seit Anbeginn formal vom Kunden nachgewiesen werden muss.

Epson Ecotank ET-4700

Der Ecotank ET-4700 kostet üppige 460 Euro. Im Handel ist das 4-in-1-Einstiegsmodell vom Tintentank-Platzhirsch Epson derzeit ab 270 € zu haben.

Technisch basiert das Gerät auf dem ET-2710 und ist um Display, ADF und Fax erweitert. Das schlanke Design baut jedoch auf einem einfach konstruierten Gehäuse auf.


Im S/W-Modus druckt der Epson immerhin 10-ipm, während der Farbdruck mit 5 ipm ziemlich langsam ausfällt. Schwerwiegender ist der Verzicht auf pigmentierte Schwarztinte: Dadurch wirken Textdrucke dunkelgrau statt tiefschwarz. Es handelt sich also um ein System mit den Flaschen der Serie 104 mit vier Dye-Tinten. Unverständlicherweise kommt jedoch die schwarze Tinte nur auf matten Medien zum Einsatz. Warum sich Epson um den Vorteil des besseren Fotodrucks mit Dye-Schwarz gebracht hat, bleibt ein Rätsel.

Immerhin sind die Tintenflaschen mit einem Ventil ausgestattet und sorgen für eine kleckerfreie Befüllung. Zudem sind die Flaschen mit einem Schlüssel-Schloss-System mechanisch codiert, sodass ein Verwechseln der Farben ausgeschlossen ist.

Auch bei der Papierzuführung ist Epson einfach aufgestellt. Es gibt lediglich eine offene Zuführung für 100 Blatt. Eine Papierkassette gibt es genauso wenig wie den automatischen Duplexdruck. Der randlose Druck ist zwar möglich, jedoch ausschließlich auf das Format 10x15 cm beschränkt.

Der Scanner ist mit mit einem Simplex-ADF ausgestattet, der höchstens 30 Blatt nacheinander einlesen kann. Zum Scannen der Rückseite muss der Stapel händisch gedreht werden. Immerhin hat Epson dem Einstiegs-Ecotank ein kleines Farbdisplay spendiert. Das ist auf dem klappbaren Bedienpanel angebracht, das zudem eine Folientastatur samt Navigationstasten vorhält.

Der ET-4700 lässt sich neben USB auch mit Wifi und Wifi-Direkt-verbinden. Im Gegensatz zum 3-in-1-Modell ET-2710 gibt es jedoch den für Apple-Benutzer wichtigen Standard Airprint. Weiterhin versteht der Ecotank Mopria und ist mit Apps für Android oder iOS bedienbar

In Regel zu einem hohen Aufpreis ist der Ecotank ET-4700 Unlimited erhältlich. Diesem liegt eine Karte zum unbegrenzten Drucken binnen zwei Jahren bei.

Die Garantie beträgt nach spezieller Registrierung drei Jahre und ist auf maximal 30.000 gedruckte Seiten beschränkt.

Epson Ecotank ET-4750

Der Ecotank ET-4750 ist das aktuelle Topmodell unter Epsons Tintentankdruckern der Ecotank-Serie. Epson empfiehlt einen Preis von 570 Euro, jedoch liegt der Marktpreis ab 360 € deutlich niedriger.

Druckerchannel hat das Gerät bereits getestet und trotz der Einschränkungen im Funktionsumfang mit "Gut" bewertet. Die Konstruktion ähnelt dem günstigeren ET-4700, jedoch handelt es sich um ein anderes und stabileres Gehäuse.

Dazu gehört das höhere Tempo von immerhin 15 ipm in S/W, jedoch auch nur gemächlichen 8 ipm im Farbmodus. Anstatt der offenen Papierzuführung gibt es eine stabile Kassette für 250 Blatt Normalpapier. In dieses Fach müssen auch alle anderen Medien eingelegt werden. Hier ist der hintere Zusatzeinzug vom Canon G7050 praktisch. Mit dabei ist auch der automatische Duplexdruck sowie der vollflächig randlose Druck auf allen gängigen Formaten bis zu A4.

Der Originaleinzug (ADF) zum Scannen ist ebenfalls lediglich in Simplex-Ausführung verbaut und hat eine Kapazität von 30 Blatt.


Die vier Tinten gehören zur Serie 102 und bestehen aus einem wischfesten Pigmentschwarz und drei Dye-Tinten. Epson liefert den Drucker mit einer zweifachen Ausstattung jeder Farbe aus. Ohne weiteren Nachkauf lassen sich so 14.000 Text- oder 11.200 Farbseiten mit Standard-Deckung auf Normalpapier drucken. Dazu ist der ET-4750 als einziges Modell in diesem Vergleich mit einem wechselbaren Resttintenbehälter ausgestattet. Mehr dazu weiter unten.

Neben dem Brother (Patronendrucker) ist der große Ecotank als einziger im Vergleich mit einem Farbdisplay und Touchbedienung ausgestattet. Das Display ist mit einer Diagonalen von 6,1 cm zwar recht klein, bietet jedoch eine Bedienung durch die Menüs. Das Panel lässt sich neigen und ist neben dem Ein/Aus-Schalter lediglich mit einer Starttaste ausgestattet.

Anschlussseitig ist der Ecotank von USB über Wlan und Ethernet voll ausgestattet. An der Front gibt es jedoch keinen USB-Host-Steckplatz oder gar SD-Kartenslot. Alle gängigen Standards von Airprint über Mopria bis Google Cloudprint werden unterstützt.

Als ET-4750 Unlimited ist ebenfalls eine Version mit zwei Jahre unbegrenzt Drucken erhältlich. Etwas günstiger ist zudem der Ecotank ET-3750 ab 320 € ohne Fax-Funktion und weiteren Einschränkungen erhältlich.

Epson gewährt nach spezieller Registrierung eine Garantie von drei Jahren oder maximal 50.000 gedruckten Seiten.

HP Smart Tank Plus 655

Der Smart Tank Plus 655 ist das 4-in-1-Modell der erst im Herbst eingeführten Tintentankdrucker-Serie. Für HP sind das die ersten Modelle mit Tintentanks in Westeuropa. Der Plus 655 liegt preislich bei recht günstigen 350 Euro, ist im Handel derzeit jedoch ab 350 € auch kaum günstiger zu haben und damit nicht unbedingt ein Schnäppchen.

Beim Drucktempo liefert der "Smart Tank" mit 11 ipm in S/W und lediglich 5 ipm in Farbe keine Rekorde. Überhaupt zeigt der HP mit seinem recht flachen aber breitem Gehäuse keine großartigen Besonderheiten.

Bei der Papierzuführung gibt es lediglich ein offenes Papierfach von hinten. Eine Papierkassette, wie sie auch schon bei günstigen Envy-Modellen verbaut ist, gibt es nicht. Ebenso fehlt der automatische Duplex-Druck. A4-Dokumente oder auch Fotos lassen sich dagegen in den gängigen Formaten randlos bedrucken.


Der Farbsatz der Serie 32XL, 31 besteht aus einer Flasche Pigmentschwarz, sowie den drei Grundfarben mit Dye-Tinte. Zum Lieferumfang gehören zwei Flaschen schwarzer Tinte, womit ab Werk rund 12.000 Seiten mit schwarzem Text oder 8.000 Seiten einfacher Farbdokumente gedruckt werden können. Ebenso wie der Canon G7050 kann der HP-Drucker einen fast leeren Tintentank erkennen und fortdert den Benutzer zum Auffüllen der Tinte auf. Die Epson-Drucker können das nicht.

Das auf dem Scanner gesetzten ADF-Modul (Dokumentenzufuhr) kann bis zu 35 Originale fassen und nacheinander verarbeiten. Dies geschieht jedoch lediglich in Simplex-Ausführung. Doppelseitige Scans oder Kopien sind allenfalls mit manuellem Wenden möglich. Dies gilt bei diesem Modell ja ohnehin für die Drucken-Funktion.

USB und Wlan samt Wifi-Direkt gehören zum Standard - Airprint funktioniert ebenfalls. Der HP bietet die Möglichkeit, sich mit 5-GHz-Drahtlosnetzwerken zu verbinden. Diese sind weniger stark benutzt als 2,4 GHz.

Wer kein Fax benötigt, kann den sonst identischen Smart Tank Plus 570 wählen und spart ab 300 € gut 50 Euro. HP gewährt als Standard ein Jahr Garantie, die nach spezieller Registrierung bis zu 60 Tage nach Kauf auf drei Jahre verlängert werden kann. Dabei gibt es zudem eine Höchstgrenze von 30.000 Seiten. Der Druckkopf ist wechselbar, von der Garantie jedoch nicht abgedeckt.

Auch günstig aber kein Tintentankdrucker: Brother MFC-J1300DW

Als Gegenpart zu den Tintentankdruckern bietet Brother mit seinem MFC-J1300DW seit gut einem Jahr eine "All-In-Box" mit herkömmlichen aber großen und günstigen Patronen. Das Modell kostet regulär 430 Euro, ist im Handel jedoch ab 300 € zu haben und damit fast im gleichen Preisbereich von ähnlichen Tintentankdruckern.

Die Ausstattung sowie die Leistungsdaten können sich dabei sehen lassen: Im Vergleich mit der Tintentankdrucker-Konkurrenz gibt es nur wenig Funktionen, die der Brother nicht oder schlechter beherrscht. Dazu gehört ein ISO-Drucktempo von 12 ipm in S/W und immerhin 10 ipm in Farbe - im letzteren Modus geht es in dieser Klasse nicht schneller.

Die Papierzuführung erfolgt dabei über eine vor Staub schützende Papierkassette mit einer Kapazität von 150 Blatt Normalpapier. Einen hinteren Einzug für Spezialmedien gibt es nicht. Dafür gehört sowohl der Duplex-Druck als auch der randlose Druck in den gängigen Formaten zum Standard.

Der Scanner beherrscht eine optische Auflösung von 1.200 dpi und ist zudem mit einem Simplex-Dokumenteneinzug (ADF) für gerade mal 20 Blatt ausgestattet. Größere oder doppelseitig bedruckte Stapel von Dokumenten müssen händisch gewendet und / oder nachgelegt werden.


Für den Brother gibt es besonders große Tintenpatronen der Serie LC-3235XL, die für 6.000 Seiten in Schwarz und jeweils 5.000 Seiten in Farbe halten. Dies entspricht dem Lieferumfang. Bei einem angedachten Druckvolumen von 100 bis 150 Seiten im Monat soll diese Menge für rund drei Jahre reichen. Anschließend müssen jedoch neue Kartuschen erworben werden, die mit gleicher Füllmenge rund 170 Euro kosten. Bei einem Tintentankdrucker kostet der Satz Farbflaschen lediglich rund 50 Euro - bei teilweise sogar höherer Reichweite.

Somit liegen die Reichweiten im Vergleich um den Faktor fünf höher, bei einem nur etwas geringeren Einstandspreis. Grundsätzlich ist der MFC kein schlechter Kauf aber es gilt, dass "das Bessere der Feind des Guten" ist - frei nach Voltaire.

Das Schwarz des Brothers ist pigmentiert und führte im Test des Vorgängermodells MFC-J985 zu einem weitgehend wischfesten Druck. Jedoch muss hier die recht geringe Deckung berücksichtigt werden. Die Farben bestehen aus Dyetinte und sind damit auch gut für den Fotodruck geeignet - wenngleich mangels Fotoschwarz die Kontraste etwas niedrig ausfallen. Das haben aber alle Drucker in diesem Vergleich gemein.

Das klappbare Bedienpanel beherbergt ein mittelgroßes Farb-Touchscreen mit Navigationstasten. Am Gehäuse ist eine USB-Hostanschluss für das Ablegen von Scans und ein SD-Karten-Slot für den Direktdruck von Fotos angebracht. Computer können über USB angesteckt werden, oder via Wlan oder Ethernet ins Netzwerk eingebunden werden. Mobilgeräte können zudem über Wifi-Direkt eine Schnellverbindung aufbauen. Airprint und Google-Cloudprint gehören zum Standard.

Wer kein Fax benötigt, bekommt mit dem DCP-J1100DW ein ab 250 € etwas günstigeres Modell. Brother gewährt auf alle Drucker eine Garantie von drei Jahren ab Kauf. Dabei ist eine rechtzeitige Registrierung nach dem Kauf nicht nötig.

Günstige Tintentankdrucker mit ADF und Fax
Brother MFC-J1300DWCanon Pixma G4511Canon Pixma G7050Epson Ecotank ET-4700Epson Ecotank ET-4750HP Smart Tank Plus 655
UVP & Marktpreis430 Euro
ab 310 €
430 Euro
ab 250 €
500 Euro
ab 510 €
460 Euro
ab 270 €
570 Euro
ab 360 €
350 Euro
ab 350 €
SystemPatronenBefüllung über Flaschen (Tintentank)
Version mit ADF, ohne Fax*1DCP-J1100DW
ab 250 €
ET-3750
ab 320 €
Smart Tank 570
ab 300 €
Tempo S/W
Farbe
12,0 ipm /
10,0 ipm
8,8 ipm /
5,0 ipm
13,0 ipm /
6,8 ipm
10,0 ipm /
5,0 ipm
15,0 ipm /
8,0 ipm
11,0 ipm /
5,0 ipm
Papierkassette150 Blattnein250 Blatt
(Normalpap.)
nein250 Blattnein
Offene Zufuhrnein100 Blattnein100 Blatt
Duplexdruckjaneinjaneinjanein
Randlosdruckjajajaja
(nur 10x15)
jaja
Scanner1.200 dpi600 dpi1.200 dpi
ADFSimplex
20 Blatt
Simplex
35 Blatt
Simplex
30 Blatt
Simplex
35 Blatt
SMTP (E-Mail),
Netzwerk-Scan
nein / nein
AnschlüsseUSB, Wlan, Ethernet, USB-Host, SD-KarteUSB, WlanUSB, Wlan, EthernetUSB, Wlan
Airprintjajajajajaja
Display2,7 Zoll
Touch
TextzeileTextzeile
(2 Zeilen)
1,5 Zoll
Folientasten
2,4 Zoll
Touch
2,2 Zoll
Touch S/W
FlaschenSerie LC-3235XL, LC-3233Serie GI-590Serie GI-50Serie 104Serie 102Serie 32XL, 31
Tintenart SchwarzPigmentPigmentPigmentDye-TintePigmentPigment
Schwarz-Tinte
mitgeliefert
6.000 Seiten
(1 Patrone)
12.000 Seiten
(2 Flaschen)
18.000 Seiten
(3 Flaschen)
3.600 Seiten
(1 Flasche)
14.000 Seiten
(2 Flaschen)
12.000 Seiten
(2 Flaschen)
Farb-Tinte
mitgeliefert
5.000 Seiten
(ja 1 Patrone)
je 7.000 Seiten
(je 1 Flasche)
je 7.700 Seiten
(je 1 Flasche)
je 6.500 Seiten
(je 1 Flasche)
je 11.200 Seiten
(je 2 Flaschen)
je 8.000 Seiten
(je 1 Flasche)
Nachkauf-Tinte
S/W und Farbe
6.000 /
je 5.000 Seiten
6.000 /
je 7.000 Seiten
6.000 /
je 7.700 Seiten
4.500 /
je 7.500 Seiten
7.500 /
je 6.000 Seiten
6.000 /
je 8.000 Seiten
Kosten für 100 weitere Blatt
S/W und Farbe
83 Ct/ 240 Ct23 Ct/ 43 Ct23 Ct / 39 Ct22 Ct / 40 Ct20 Ct / 45 Ct23 Ct / 45 Ct
DruckkopfPiezo
(nicht wechselbar)
thermisch,
Schwarz und Farbe
(wechselbar)
Piezo
(nicht wechselbar)
thermisch,
Schwarz und Farbe
(wechselbar)
Wechselbarer
Resttintenbehälter
neinjanein
Ink-Out-Sensorjaneinjaneinneinja
Garantie3 Jahre1 Jahr1 Jahr (maximal 30.000 Seiten)
3 Jahre nach Registrierung
Alle Datentechnische Daten
© Druckerchannel (DC)

Initialisierung, Folgekosten, Druckkopf und Resttintenbehälter

Allen Druckern liegt Tinte bei, die für mindestens 3.600 Seiten in Schwarz und 4.500 Seiten in Farbe reicht. Die Preise für eine Tintenflasche und die erwartete Reichweite variieren zwar etwas, liegen aber allesamt auf einem sehr ähnlichen Niveau, sodass die Folgekosten im Vergleich keine große Rolle spielen. Auf 100 Seiten gerechnet liegt der Unterschied bei höchstens 4 Cent.

Anders sieht es beim "All-In-Box"-System von Brother aus. Sobald die mitgelieferten Kartuschen leer sind, fallen weitere Kosten an, die gegenüber den konkurrierenden Tintentankdruckern um den Faktor 5 höher ausfallen.

Druckkostenanalyse 04/2020*2
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*3 (100.000 Seiten)
Seitenpreis mit
'Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument'*4 (100.000 Seiten)
   
Canon Pixma G7050
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
Epson Ecotank ET-4750
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
Epson Ecotank ET-4700
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
HP Smart Tank Plus 655
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
Canon Pixma G4511
 
 
0,6 ct
 
 
0,2 ct
Brother MFC-J1300DW
 
 
3,1 ct
 
 
0,8 ct
Epson Workforce Pro WF-C5710DWF
 
 
5,8 ct
 
 
1,3 ct
Canon Maxify MB5150
 
 
6,5 ct
 
 
1,4 ct
Brother MFC-J5730DW
 
 
7,2 ct
 
 
1,4 ct
HP Officejet Pro 9020
 
8,0 ct
 
1,8 ct
© Druckerchannel (DC)

Druckkopf-Technik

Bei Epson sowie den Brother-Druckern ist ein fester Piezo-Kopf verbaut, der ein Druckerleben lang halten soll und ohne größeren Aufwand und hohen Kosten kaum gewechselt werden kann. Die Drucker von HP und Canon sind mit jeweils einem Schwarz- und einem Dreifarb-Druckkopf ausgestattet, die auf den Einweg-Druckköpfen der Low-Budget-Drucker basieren. Diese sind offiziell nicht als Verbrauchsmaterial deklariert, jedoch als Ersatzteil erhältlich. Bei HP ist ein Verschleiß jedoch nicht von der 3-jährigen-Garantie (nach Registrierung) abgedeckt - bei Canon gibt es diese Einschränkung nicht, jedoch gewährt Canon auch nur ein Jahr Garantie.

Druckkopf-Tausch: Bei Canon- und HP-Druckern lassen sich die Köpfe für Schwarz und Farbe bei Verschleiß wechseln. Die Prozedur ist bei Canon ein wenig aufwändiger und kostet bei beiden Herstellern rund 30 Euro je Kopf.

Da die Druckköpfe von HP und Canon bereits bei Auslieferung mit Tinte gefüllt sind, wird für den Vorgang deutlich weniger Farbe benötigt, als bei den Ecotank-Modellen. Diese gönnen sich einmalig nach dem ersten Aufstellen Tinte für rund 1.000 Seiten und rund zwanzig Minuten für das Befüllen des Systems. Das Brother-System sollte ebenfalls schneller druckbereit sein, benötigt allerdings auch Pumpvorgänge bei jedem Patronenwechsel, die bei Tankdruckern entfallen.


Wohin mit der Resttinte?

Wer selten druckt, kennt das Problem: Nicht die ganze Tinte aus den normalerweise teuren Tintenpatronen landet auf dem Papier, sondern wird durch Reinigungsvorgänge ins Druckerinnere gepumpt. Dies kann turnusmäßig passieren oder bei verstopften Düsen vom Benutzer selbst angestoßen werden.

Für diesen Zweck ist bei allen Tintendrucker ein Vlies im Gehäuseboden verbaut. Bei einigen High-End-Bürodruckern wird diese in einen kleinen Behälter gepumpt, der dann für wenig Geld nachgekauft und gewechselt werden kann.

Dies gilt in diesem Vergleich lediglich für den Epson Ecotank ET-4750. Der kleine Plastikbehälter hat eine nicht definierte Nutzungsdauer, die in erster Linie von den angefallenen Reinigungen abhängt. Bei allen anderen Druckern verursacht ein voller Behälter/Vlies einen Serviceeinsatz, der je nach Hersteller Kosten in Höhe von 25 bis 100 Euro verursachen kann. Je nach Anzahl der gedruckten Seiten sollte dies jedoch mit der Garantie des Druckers abgegolten werden. HP meint zu seinen Tankdruckern, dass die Modelle besonders wenig Tinte in den Tank abgeben und ein Wechsel nur in den seltensten Fällen notwendig sei.

*1
Kann weitere Einschränkungen enthalten
*2
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*3
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
*4
Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712 (nur SW)): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.
14.03.20 12:23 (letzte Änderung)
Technische Daten

2 Wertungen

 
1
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Forum Aktuell
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10:59
30.3.
Tonererkennung Dr.Sentinel
30.3.
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