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10 Druckerchannel-Leser testen den Epson Stylus Office BX625FWD: Empfohlen von neun von zehn Testern (Endauswertung)

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Nach einer zweiwöchigen Pause in der Berichterstattung und der damit verbundenen Möglichkeit den Drucker und die Patronen zu strapazieren, haben unsere zehn Tester den Abschlussbericht geschafft. Neben der allgemeinen Einschätzung geht es um die Patronen und den Druckkosten des Büro-Epsons.

Subjektive Druckkosten

In sechs Wochen haben unsere Tester weit über 7.000 Seiten gedruckt. Darunter gut 3.500 Farbdokumente und 220 Fotos auf Glanzpapier.

Nach dem Leerdruck des ersten XL-Patronensatzes aus dem Lieferumfang ist es möglich, eine erste Abschätzung der Reichweite und damit eine Einschätzung der Tinten-Folgekosten zu geben. Sieben der zehn Tester bescheinigen dem Stylus Office "gute" Druckkosten. Neben einer durchschnittlichen Wertung gibt es von den beiden HP-Officejet-Pro-Besitzern auch schlechte Noten. Das ergibt eine gemittelte Note zwischen "Durchschnittlich" bis "Gut".

Im Vergleich sieht das Bild jedoch differenzierter aus. Die Drucker von Dell und Lexmark hängt der Epson mit deutlichem Vorsprung ab. Auch der Canon MP540 mit seinen verchipten Patronen kann dem Epson BX625FWD kein Paroli bieten. Im direkten Vergleich drucken der HP Büro-Laserjet, der Epson-Farblaser, die chiplosen Canons, der Brother und die HP-Officejets günstiger.

Die Gründe dabei sind unterschiedlich. Während der Monolaser mit seiner 6.000 Seitenkartusche und auch die teureren HP-Officejet-Pros mehr als die doppelte Füllmenge des Epsons bei moderaten Kartuschepreise aufwartet, können die älteren Canons als auch der Brother mit günstigen Refillpatronen problemlos bestückt werden. Im Durchschnitt reicht es für den Epson daher nicht über ein "Schlechter" bis "Vergleichbar" hinaus.

So bewerten die Tester die Druckkosten (subjektiv) beim Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
 
0 Tester
Gut
7 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
2 Tester
 
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bwerten die Tester den Epson Stylus Office BX625FWD im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
2 Tester
 
Besser
1 Tester
 
Vergleichbar
 
0 Tester
Schlechter
5 Tester
 
Deutlich schlechter
2 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Der Gesamteindruck

Der wichtigste Punkt des Abschlussberichts: Wie bewerten unsere Leser den Epson insgesamt über alle Disziplinen hinweg. Mit fünf sehr guten Bewertungen, vier guten Stimmen und nur einer durchschnittlichen Note ergibt das eine Note von "Gut" bis "Sehr gut".

Beim Direktvergleich mit dem bisher genutzten Drucker gibt es eine klare Zweiteilung. Während die Modelle von Brother, Canon, Lexmark und Dell dem Vergleich nicht standhalten können, schlagen sich die Geräte der professionellen HP-Officejet-Serie sowie der HP-Laserjet besser. In etwa vergleichbar wird der Epson-Farblaser C1100 eingeordnet. Aufgrund der Segmentierung erzielt der Epson eine durchschnittliche Bewertung zwischen "Vergleichbar" bis "Besser".

Diesen Gesamteindruck haben unsere Tester vom Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
5 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten unsere Tester den Epson Stylus Office BX625FWD im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
2 Tester
 
Besser
4 Tester
 
Vergleichbar
1 Tester
 
Schlechter
3 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Die Gretchenfrage: Kann man den Stylus Office BX625FWD empfehlen? Ja, sagen neun der zehn Tester. Lediglich ein Leser hat bedenken. Er ist Mac-Benutzer und ihn stören viele kleinere Macken im Detail. Dazu gehört auch der nicht ganz intuitiv zu bedienende Treiber für das Apple-Betriebssystem.

Können Sie den Epson Stylus Office BX625FWD weiterempfehlen?
Ja
9 Tester
 
Nein
1 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Das ist positiv aufgefallen

  • hohe Tintenreichweite
  • günstige Druckkosten
  • schmierfeste Tinte
  • guter Patronenwechsel
  • Einzelpatronen
  • Funktionsumfang / gute Ausstattung
  • günstiger Anschaffungspreis
  • gutes Druckwerk
  • gutes Papiermanagement
  • guter Scanner
  • schnell beim Drucken und Scannen
  • geringer Strombedarf (Betrieb und Sleep)

Das ist negativ aufgefallen

  • für einen Bürodrucker kleine Schwarzpatrone
  • fehlende Anzahl der verbleibenen Tinte gemessen in Druckseiten
  • einige Funktionen nur über Computer nutzbar
  • fehlende Beleuchtung der Tasten
  • Scanner mit CIS-Sensor
  • Verarbeitungsmängel am Scannerdeckel
  • willkürlich erscheinende Reinigungsvorgänge
  • Druckkopf nicht wechselbar
  • lautes Betriebsgeräusch im Duplexbetrieb
  • schwarz glänzende Gehäuseteile
  • nur ein Papiereinzug
  • Betriebsbereitschaft nach längerem Aus-Zustand
  • Mac-Treiber ist nicht typisch


Andreas Rarrek: Meine Meinung

Druckkosten: Die Druckkosten fallen für einen Tintenstrahldrucker relativ günstig aus und es lassen sich die für den jeweiligen Tintentank angegebenen Reichweiten in der Praxis erreichen. Der Drucker kann zwar nicht mit günstigen Laserdrucker konkurrieren, diese weisen jedoch auch höhere Anschaffungskosten auf. Gerade für den Officebetrieb wäre ein größerer Tintentank wünschenswert, da der aktuell größte Tank für ~ 1000 Seiten reicht und diese Anzahl bei entsprechender Benutzung recht schnell erreicht werden kann.

Gesamteindruck: Das Gesamtpaket Epson Stylus Office BX625FWD macht einen guten bis sehr guten Eindruck. Die Software ist leicht zu bedienen und ermöglicht einen komfortablen Betrieb des Druckers. Das Gerät selbst weist eine Vielzahl an sinnvollen Funktionen auf (z.B.: duplexfähiger ADF; Duplexdruck, Speichermedienunterstützung,...) und zeigte in der Testphase keine erwähnenswerten Macken. Größter Kritikpunkt ist die schlechte Textdruckqualität in der Standardeinstellung, da das Gerät für den Officeeinsatz gebaut ist mag man darüber hinwegsehen. Die im Officebereich übrigen Ansprüche an Tintenqualität und Druckgeschwindigkeit werden voll erfüllt.

Fazit: Insgesamt ist der Epson Stylus Office BX625FWD für den Officeeinsatz sehr zu empfehlen und punktet besonders mit seiner Funktionsvielfalt und der Textdruckgeschwindigkeit mit der vielleicht besten Tinte am Markt.

Vollständiges Testprotokoll



Andy Frevert: Meine Meinung

Es ist soweit, die Testphase des BX625FWD für Druckerchannel.de geht dem Ende zu und eine Endauswertung soll her. Da der Funktionsumfang in den einzelnen Kapiteln ausführlich getestet wurde möchte ich nur auf die wenigen Punkte eingehen, die mir zur vollsten Zufriedenheit fehlen.

Ich arbeite sehr gern mit dem Epson und vom Funktionsumfang stellt er für mich die „Eierlegendewollmilchsau“ dar. -Nicht zu Letzt wegen dem Anschaffungspreis. Es gibt sicherlich Geräte mit noch mehr Funktionen aber bei denen ist man auch gleich in anderen Preisregionen, so würde der Vergleich hinken.

Was ich mir für ein Nachfolge Modell oder gar ein schlichtes Softwareupdate wünschen würde wären zum einen mehr Netzwerkoptionen und zum anderen die Möglichkeit durch die Ordnerstruktur auf eingesteckten Medien navigieren zu können. Der Epson ist nun mal als Office- und nicht als Home Drucker angesiedelt und da muss meiner Meinung nach im Netzwerkbereich mehr Funktionsumfang angeboten werden. Auch für den Administrativen Teil wäre eine Weboberfläche um die Konfiguration der Einstellungen vornehmen zu können wünschenswert.

Des Weiteren würde ich mir eine beleuchtete Tastatur wünschen. Die Tatsache, dass der Epson über keine beleuchtete Tastatur verfügt stellt für mich eine der größten schwächen dar, welche sich das Gerät leistet. Wenn ich da an meinen dunklen Flur denke oder an einen spärlich beleuchteten Druckerraum wäre dies ein wichtiges Gimmick.

Druckkosten: Die angegebenen Seitenzahlen, welche mit einer Patrone erreicht werden sollen konnte ich in meinem Test reproduzieren. Ich bin jetzt gute 900 Seiten mit der schwarzen Patrone gekommen( meist normale Qualität und viele Grafiken). Wenn man da noch die 3 A4 Fotoausdrucke in höchster Qualität dazurechnet wären die vom Hersteller angegebenen 1000 Seiten sicherlich zu erreichen gewesen.

Nicht nur die schwarze, auch die blaue Patrone neigt sich dem Ende, was sicherlich darin liegt, dass die meisten Office Grafiken von Haus aus blau eingestellt sind ;-).

Zudem wäre es vom Hersteller sehr fair, wenn die Druckersoftware anzeigen würde wie viel Seiten insgesamt und mit der aktuellen Patrone gedruckt wurden. Dies würde mehr Transparenz für den Kunden bedeuten.

Fazit: Der BX625FWD hat einen umfassenden Funktionsumfang bei dem die wenigsten Wünsche offen bleiben und man sicherlich in den nächsten Jahren kommender „Innovationen“ wenig missen wird. Man bekommt viel Hardware für sein Geld geboten und die Druckkosten sind im Vergleich zu meinem Dell um ein vielfaches günstiger.

Dennoch hat sich in der Druckqualität, abgesehen von der Wischfesten Tinte, praktisch nichts getan! Die Ausdrucke stellen Qualitativ immer noch keinen Vergleich zu Laserdruckern da. Somit bleibt für wichtige Dokumente der Gang zur Druckerei oder die Anschaffung eines günstigen Farblaserdruckers nicht erspart.

Vollständiges Testprotokoll



Cemal Candan: Meine Meinung

Subjektive Druckkosten

Meiner Meinung nach sind die subjektiven Druckkosten etwa bei 8ct. pro Farbseite und etwa 2ct. pro Textseite. Das ist für ein "Bürodrucker" relativ günstig.

Mein Gesamteindruck

Das Epson BX625FWD ist ein ausgezeichnetes Multifunktionsgerät für den kleinen Business-Anwender. Die Verarbeitung des Gerätes ist überdurchschnittlich gut., Druck-und Scan-Qualität sind super, und das Betriebsgeräusch ist auf ein Minimum reduziert. Das Gerät sieht gut aus, ist Herstellerseitig gut mit unterschiedlichen Treibern und Softwareanwendungen unterstützt. Proaktive Anwendungen sind intuitiv nutzbar und nach einer Eingwöhnungszeit problemlos zugänglich. Die Aufnahme der Speicherkarten-Steckplätze und ein PictBridge-Anschluss erhöhen die Vielseitigkeit und Einsetzbarkeit. Allein bei den Betriebskosten sollte man etwas nachrechnen und den Einsatz des Gerätes klar definieren. Wenn damit in erster Linie Dokument für den internen Zweck gedruckt werden sollen, dann ist ein Laserdrucker langrfristig wohl kostengünstiger. Kleine Teams oder solche in Home Offices, die weniger häufig, aber dafür qualitativ hochwertig müssen, werden am meisten von dem BX625FWD profitieren.

Auch die prächtige Ausstattung des BX625FWD soll aber über den wichtigen Aspekte der Seitenpreise nicht vergessen werden, denn der dieses Gerät ist wirklich umfangreich ausgestattet. Auf der Liste stehen: WLAN, Duplexdruck, automatische Dokumentenzuführung, ebenfalls mit Duplexfunktion, 250-Blatt-Kassette, Speicherkartendruck, 6,3 Zoll-Display sowie ein Fax-Modul.

Fazit: Ideal für kleinere Büros oder Teams, die hochwertig und schnell drucken müssen.

Für den klassischen Arbeitsplatz wo schnell und viel für den internen Gebrauch gedruckt werden muss, könnte ein Laserdrucker langfristig kostengünstiger sein.

Vollständiges Testprotokoll



Eduard Klusch: Meine Meinung

Im Allgemeinen ist der Epson Stylus BX625FWD ein guter, aber nicht perfekter Office-Drucker. Für Unternehmen oder Personen, die täglich sehr viele Dokumente und/oder Grafiken drucken müssen, ist das Gerät wegen willkürlichen Reinigungsvorgängen und geringerem Drucktempo bei Farben eher weniger geeignet.

Ebenfalls liegen die Druckkosten meiner Ansicht nach relativ hoch. Ausgerechnet fallen zwischen 3 - 5 Cent für eine Seite an, je nach dem, wie viele Grafiken/Farben auf einer Seite sind.

Sehr gut gefällt mir das Drucktempo bei S/W-Textseiten, jedoch schafft das Testgerät im Normal-Druckmodus kein tiefes Schwarz. Dies bekommt der OfficeJet deutlich besser hin. Meinen Beobachtungen nach geht der Drucker sehr gut mit dem Papier um und verursachte bislang bei mir keinen einzigen Papierstau. Das Druckwerk arbeitet ebenfalls recht gut. Stark zu bemängeln ist der nicht austauschbare Druckkopf. Für den Fall, dass dieser beim Tetsgerät verstopft oder sein Ende des Lebenszyklus erreicht und damit nicht mehr richtig druckt, müsste entweder für viel Geld der Druckkopf vom Hersteller ausgetauscht oder gleich ein neues Gerät angeschafft werden. Der HP OfficeJet Pro L7590 ist nun auch schon ein etwas älteres Gerät, druckt aber bis heute einwandfrei. Ein einziges Mal musste ich bis jetzt beim Vergleichsgerät die Druckköpfe austauschen.

Für mich persönlich sind die Menüs des Stylus BX625FWD recht übersichtlich und einfach zu verstehen, aber dies ist meine Sicht und ich bringe doch schon einige Jahre an Erfahrung mit Technik mit - inwiefern sich ein Laie schwer oder leicht tut, das Gerät zu konfigurieren und zu bedienen, kann ich nicht genau sagen, ich schätze jedoch, dass auch sie die Menüs gut verstehen können.

Im Test nicht gefallen haben mir willkürliche Reinigungsvorgänge, das laute Verwalten des Papiers beim Duplex-Druck und das langsamere Drucken von Farb-Dokumenten.

Beim Scanner aufgefallen ist mir die eingesetzte CIS-Technologie, die man (leider) heutzutage fast nur noch in Scannern findet. Besser gefallen hätte mir ein CCD-Scanner, welcher bessere Tiefenschärfen erreicht, jedoch länger aufwärmen müsste. Die paar Sekunden mehr würden mich persönlich zwar nicht stören, aber in größeren Unternehmen könnte das zum Problem führen. Für den Office-Bereich reicht der CIS-Scanner jedoch völlig aus.

Fazit: Alles in Allem ist der Epson Stylus Office BX625FWD ein guter Multifunktions-Inkjet-Drucker. Nicht austauschbare Druckköpfe, lauteres Arbeiten beim Duplex-Druck, langsameres Drucken von Farbdokumenten und willkürliche Reinigungsvorgänge führen in dieser Gesamt-Auswertung zum Punktabzug, da ich diese als sehr relevant für ein Office-Gerät einstufe.

Für mich ergeben sich daraus 3 von 5 Sternen für den Epson Stylus Office BX625FWD.

Vollständiges Testprotokoll



Eva Granzow: Meine Meinung

Subjektive Druckkosten: Weil die Tintenpatronen so ergiebig sind habe ich sie nicht leerdrucken können. Das finde ich gut. Ich muß die Verbrauchskosten aber etwas schlechter bewerten als bei meinem alten Drucker, da noch keine kompatiblen, billigeren Tintenpatronen verfügbar sind.

Gesamteindruck: Trotz leichterer, billigerer Verarbeitung bei der Papierführung ziehe ich den Epson dem alten Canon vor, da er wesentlich günstiger verkauft wird und im Büro mindestens vergleichbare, teils bessere Leistungen bringt und die üblichen Bürodokumente sehr schnell druckt.

Allgemeine Fragen: Ich finde es schön, daß die Tintenpatronen so lange halten beim Epson. Schmierfestigkeit: Bei trockenem Papier sind alle Drucker gut. Daß man mit einem Filzstift oder Textmarker auf dem Ausdruck vielleicht etwas besser malen kann ist mir nicht wichtig.

Tintenpatronen: Das Ganze ist recht stabil und leicht zu bedienen, man kann die Patronen nach der Anleitung auf dem kleinen Bildschirm schnell und ziemlich einfach einsetzen. Aber die Markierungen der Farben im sehr dunklen Gerät ist mir zu unübersichtlich klein, schwarze Teile in schwarzem Gehäuse sind schlecht zu sehen. Die Tintenpatronen kommen gut verpackt und sind einfach auszupacken.

Druckkosten: Die Tintenpatronen sind ziemlich groß und halten so lange, daß ich sie nicht wechseln mußte. Im Vergleich zu anderen Druckern ist die Reichweite der Patronen besser und die Druckkosten insbesondere bei Text ziemlich günstig, bei Fotos im Mittelfeld. Ich weiß, das es für ältere Modelle Fremdanbieter für Tintenpatronen gibt, mit denen man günstiger drucken kann unter der Gefahr, daß das Gerät bei schlechter Fremdtinte kaputt gehen kann. Das gibt es für diesen Drucker noch nicht.

Ich bin immer noch begeistert von den guten Ausdrucken in Text und in Farbe, den schnellen Scans und der einfachen Speicherung eingescannter Dokumentenstapel als .pdf-Datei.

Normalerweise drucke ich aus der fest eingestellten Cassette nur auf Normalpapier, scanne ein paar A4-Blätter mit dem ADF und speichere sie als .jpg oder .pdf oder kopiere schnell ein paar Seiten. Das alles funktioniert mit dem Epson BX625FWD ganz einfach und schnell. Die vielen anderen Funktionen brauche ich kaum, sie sind aber da.

Gut gelöst: Man kann mit einem Handgriff das Gerät oben am ADF staubsicher schließen. Auch das Bedienteil kann man anklappen, so daß alles sehr kompakt und schön dezent aussieht.

Mein Fazit: Der Epson BX625FWD ist für ein kleines Büro oder für zu Hause richtig gut.

Vollständiges Testprotokoll



Helga Wolff: Meine Meinung

Die Druckqualität ist mehr als zufriedenstellend, wobei die hochwertige Tinte mit Sicherheit eine große Rolle spielt.

Erwähnen möchte ich, dass mein Vergleichsdrucker mit erheblich preiswerterer nachgefüllter Tinte druckt, und das bereits seit vielen Jahren. Das ist natürlich ein Vorteil, der einen Vergleich der beiden Geräte bzgl. Druckkosten kaum zulässt.

Pfiffig finde ich die Idee, die Verpackungen mit leicht zu identifizierenden Motiven zu bedrucken. So kann man ohne Brille oder Lupe einkaufen.

Fazit gesamt: Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Gerät. Es hat alle Funktionen, die man sich als "Vieldrucker" zu Hause oder in einem kleinen Büro wünschen kann. Druckqualität und -geschwindigkeit sind beeindruckend gut. Die Kopien sind orignalgetreu. Eingescannte Fotos lassen sich verbessern und werden unter Unständen besser als die Originale.

Schade finde ich, dass es kein vernünftiges Handbuch gibt. Die Anleitung ist viersprachig und man muss sich mühsam ständig durch die verschiedenen Sprachen kämpfen. Das ist unübersichtlich!

Ich habe bisher noch kein Multifunktionsgerät besessen und hatte auch einige Bedenken diesbezüglich. Nachdem ich nun dank Druckerchannel-Team die Möglichkeit bekommen habe, diesen Multikönner zu testen, muss ich zugeben, dass es doch sehr angenehm ist, nur ein Gerät zu bedienen. Die einzelnen Komponenten arbeiten sehr zufriedenstellend. Nun kommt es noch auf ihre Lebensdauer an ....

Vollständiges Testprotokoll



Lucas-Raphael Müller: Meine Meinung

Der BX625FWD ist als Office-Drucker ausgewiesen, genau diese Ansprüche erfüllt er und dort liegen seine Stärken. Die Tinte die zum Einsatz kommt, ist das absolute Highlight bei diesem Drucker, da sie wie versprochen fast sofort trocken ist, und praktisch gegen Textmaker unverwüstbar erscheint. Diese Eigenschaften lassen sich natürlich auch in Punkto Geschwindigkeit beim Duplexdruck nutzen.

Besonders positiv ist auch die Druckgeschwindigkeit im S/W-Modus, was sich besonders bei Text und damit zum Beispiel bei Geschäftsbriefen bezahlt macht.

Negativ fällt hier jedoch der Farbdruck auf, bei dem der Druckkopf mehrfach über die gleiche Position fahren muss, bis das Papier vorgeschoben wird, was sehr viel Zeit kostet.

Die Druckkosten sind für einen Tintenstrahldrucker noch im Rahmen, kommen jedoch nur an schlechte & in den Folgekosten hochpreisige Laserdrucker heran. Das Augenmerk ist hier aber auf den günstigen Anschaffungspreis zu richten, wenn man beachtet dass es sich hier um ein Multifunktionsgerät mit ADF- sowie Fax-Funktion handelt. Ein Lasergerät mit dieser Ausstattung kostet schnell ein Vielfaches. Epson versucht hier was die Qualität der Tinte anbelangt an Laserdrucker heranzureichen und schafft dies auch mit Abstrichen; Tinte überzeugt, Qualität & Schärfe von Text hinkt etwas hinterher.

Der Kauf von "M-Patronen" ( entspricht mittlerer Füllmenge) oder "L" ist im Prinzip aus finanziellen Gesichtspunkten nicht rentabel. Lediglich die "XL-Patronen" sind im Preis annehmbar, andere Gründe für die kleineren Füllmengen sind mir nicht geläufig.

Insgesamt bin ich überzeugt von diesem Drucker, wenn man ihn für sein geplantes Einsatzgebiet auch wirklich verwendet; gerade beim Fotodruck stößt er nämlich schnell an seine Grenzen.

Vollständiges Testprotokoll



Martin Trautmann: Meine Meinung

Auf den ersten Blick macht der Epson einen sehr erfreulichen Eindruck. Die Liste der Ausstattungsdetails ist üppig. Die Druckgeschwindigkeit ist für einen Tintenstrahldrucker angenehm hoch.

Die Enttäuschung kommt mit zunehmender Benutzung. Zwar sind die grundlegenden Funktionen erwartungsgemäß üblich gut umgesetzt. Die Schwächen zeigen sich aber mit zunehmender Benutzung: Es hakt immer wieder im Detail. Das Gerät bleibt damit deutlich hinter dessen Möglichkeiten zurück, weil im Gesamtkonzept nicht konsequent diese Möglichkeiten ausgereizt werden. Im Gegenteil ist manches unlogisch, unvollständig, mangelhaft.

Typisches Beispiel: Das Gerät bietet Netzwerk-Optionen und WLAN. Die Einrichtung dessen ist noch akzeptabel. Man kann aber nicht beides gleichzeitig nutzen: Entweder man konfiguriert das Gerät für WLAN ODER für Netzwerkkabel. Wechselt man von WLAN zu LAN, so werden sämtliche WLAN-Einstellungen vergessen: WLAN-Netz und -Kennwort sind weg und müssen beim Wechsel zurück zu WLAN wieder neu eingegeben werden.

Die WLAN-Qualität ist ohnehin recht schwach. Andere Geräte wie Notebook oder iPod haben an gleicher Stelle noch guten Empfang, wo der Drucker nicht mehr erreichbar war. Das Gerät bietet auch keinen Modus, um Daten direkt vom benachbarten Notebook zu empfangen, wo die Basisstation zu weit weg ist.

Solche Mängel zeigen sich auch in der Benutzerführung am Gerät - z.B. beim Scannen vom Drucker zum PC. Dies ist nicht über das Netzwerk möglich - und damit nicht zu mehreren auswählbaren PCs - sondern nur zu dem einen über USB angeschlossenen PC.

Ohnehin ist die Einstufung als sogenanntes Office-Gerät deutlich zu weit gegriffen: Als Farbdrucker im Netz ist das Gerät gut geeignet. Zur Nutzung anderer Funktionen taugt das Gerät aber vor allem für das Ein-Personen-Büro, nicht aber als Gerät für mehrere Anwender. Epson verzettelt sich in der Vielzahl unterschiedlicher Geräte mit teils nur minimalen Ausstattungsmerkmalen, die sich durch künstliche Einschränkungen unterscheiden. Wünschenswerter wäre hier eine geringere Geräteauswahl, die dafür mit vollständigem und schlüssigem Bedienkonzept ausgestattet wären.

Am Gerät selbst gibt es bisher wenig auszusetzen. Erfreulich sind die Möglichkeiten, neben der SW- auch preisgünstige Farbkopien zu machen. Unerfreulich ist die doch zu langsame Scan- und Druckgeschwindigkeit, gerade beim Flachbettscanner, wo man größere Teile (Buch, Zeitung) lange Zeit fixieren muss, da der Scanner immer wieder pausiert, bis der Druck aufgeholt hat. Umgekehrt zeigte sich der eigentlich sehr praktische automatische Dokumenteneinzug (ADF) als recht unzuverlässig, wo Scans verzerrt wurden. Im Bedienkonzept fehlt ein einfacher Weg, um Dokumente für das Büro einzuscannen und als durchsuchbares PDF abzulegen. Der Umweg über funktional fehlerhafte Zusatzsoftware ist nicht wirklich gelungen.

Mit Kopierzeiten von fast drei Minuten für eine einfache A4-Seite, Normalpapier, SW, sind schlichtweg nicht für ein Büro akzeptabel, sondern bestenfalls für die gelegentliche Notlösung. Kopien werden zu dunkel, wenn nicht massiv aufgehellt wird. Unverständlich bleibt, warum der automatische Dokumentenvorschub (ADF) zwar das eingelegte Papier erkennt, beim Kopierauftrag dann aber die Nutzung des Flachbetteinzugs verlangt. Mehrseitige Kopien werden damit absurd aufwändig.

Die Betriebsgeräusche sind relativ laut. Viel wackliges Plastik verursacht nicht nur scheppernde Geräusche, sondern auch einen wenig wertigen Eindruck. Bisher ist noch nichts davon ausgefallen. Bleibt das so?

Das Gerät taugt recht gut für farbige Büro-Grafiken, ist aber nicht für hochwertige Fotodrucke geeignet.

Als wesentliche Ausstattungsmerkmale vermisse ich einen zweiten Papiereinzug: Die etwas haklige Plastikschublade kann schlecht auf andere Papierformate umgestellt werden. Hier fehlt die Nutzbarkeit weiterer Papierformate und Materialien. Der Drucker verträgt ohnehin nur leichtere Papierqualitäten und scheitert an Karton und Aufklebern. Persönlich wäre mir diese Option wichtiger als der recht ordentliche Duplex-Betrieb - der im Störungsfall wieder einmal die suboptimale Benutzerführung bestätigt.

Speziell aus Mac-Sicht ist vieles untypisch und unattraktiv gelöst. Manches ist zwar noch immer besser nutzbar als unter Windows, aber weniger gut als konkurrierende Produkte.

Für SW-Ausdrucke werde ich beim bewährten Laser-Drucker bleiben, der schneller und höherwertiger arbeitet. Die Kopierfunktion ist im Prinzip angenehm, speziell wenn noch kein vergleichbarer Scanner vorhanden ist. Als Scanner taugt das Gerät nur eingeschränkt: Der ADF arbeitet zu unzuverlässig, der Schärfenbereich ist nur gering, die technischen Daten nur durchschnittlich, die Scan-Software zu eingeschränkt. Zum Faxbetrieb kann ich bisher nichts beurteilen.

Fremdpatronen sind für das Gerät noch immer nicht verfügbar. Die verchippten Patronen behindern das Nachfüllen. Prinzipiell lehne ich solche Geräte eher ab als solche, die mir hier Wahlfreiheiten lassen.

Empfehlung: nur sehr eingeschränkt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, die Druckgeschwindigkeit ist erfreulich hoch, die Druckkosten sind für die Verwender von Originalmaterial moderat. Das Gerät kann vieles, aber kaum etwas wirklich gut.

Vollständiges Testprotokoll



Patrick Rogowski: Meine Meinung

Reichweite: Meiner Meinung nach muss ein Office-Drucker eine hohe Reichweite pro Patrone haben, um zu vermeiden, dass bei einem Druck im Netzwerk der Druck abgebrochen wird, da Patronen leer sind. Epson bietet z.B. Patronen bis max 1000 Seiten SW. Bei meinem HP kann ich jedoch 2200 Seiten drucken.

Kosten: Die Druckkosten sind beim Epson-Drucker erheblich höher. die großen SW-Patronen kosten ca. 22€. Bei meinem HP-Drucker kosten sie ca. 24€. Bei den Farbpatronen sieht es ähnlich aus. Für Gelegenheitsdrucke sind die Kosten noch akzeptabel, da die Tinte mit der Wischfestigkeit sehr hochwertig ist und die Anschaffungskosten des Gerätes im Mittelfeld liegen. Für Vieldrucker sind die Kosten jedoch zu hoch!

Die höheren Anschaffungskosten für meinen HP 8500A Plus haben sich durch die geringeren Druckkosten bereits amortisiert.

Nachtrag: Mir ist ein weiterer Mangel aufgefallen, der in meinen bisherigen Berichten noch nicht dokumentiert war:

Beim manuellen Duplex-Druck kann es passieren, dass 2 Blätter eingezogen werden. Dadurch stimmt die Reihenfolge der Seiten nicht mehr und das Dokument muss erneut gedruckt werden. Deshalb würde ich empfehlen immer den automatischen Duplex-Druck zu verwenden. Als Papier nutze ich "HP CHP 110 Office".

Kaufempfehlung: Eine Kaufempfehlung kann ich nur eingeschrängt geben, nämlich für User, die wenig drucken. Für mich trifft dies nicht zu. Die höheren Anschaffunskosten bei meinem HP rentieren sich bereits nach 3 Patronensätzen. Außerdem bietet der HP höhere Reichweiten, eine 3-jährige Vor-Ort-Garantie (nach Registrierung) und erheblich bessere Netzwerkfähigkeiten. Wo der Epson punkten kann ist die Geschwindigkeit beim Duplex-Druck, sowie die Wischfestigkeit der Tinte.

Vollständiges Testprotokoll



Robert Hergesell: Meine Meinung

Die Zeit bis zum Patronenwechsel scheint im Vergleich zu meinen sonstigen Tintenstrahlern eine gefühlte Ewigkeit.

Und die Prozedur ist ein kurzes Rausflippen und schnelles reinklacken fertig.

Im Allgemeinen ist der Drucker dadurch aufgefallen, dass er eben nicht aufgefallen ist. Er ist ein eher unauffällig bis zeitlos gestaltetes Arbeitsgerät, das den Ansprüchen der meisten Heimanwender und leichterem Büroalltag genügen sollte.

Das Gerät erfordert zwar eine kurze Eingewöhnungsphase, danach geht die Benutzung aber umso reibungsloser ab und das auch ganz ohne den langsam üblichen touchscreen. Falls die Schnellzugriffs-Elemente nicht ausreichen sollten, kann man sich auch durch viele Menüpunkte wühlen und sich seine persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse zurechtkonfigurieren.

Durch die, eher tintenunüblich, niedrigen Seitenpreise könnte er manch einem Benutzer als Laseralternative dienen. Die Stromkosten, die so eine Laser-Heizung erzeugt und die Wartezeiten, die beim Tintenstrahler so ziemlich entfallen machen den Epson noch Atraktiver. Dazu kommt noch die Wischfeste Tinte.

Fazit: Der Epson ist ein brauchbares Werkzeug sowohl für Heimanwendung als auch für den kleineren Bürobetrieb und in seinem Preissegment eine echte Alternative zum Laserdrucker.

Vollständiges Testprotokoll

20.03.11 18:14 (letzte Änderung)
1DC-Leser testen Epson (Endauswertung)
2Auf den Schreibtisch, fertig, los... (1)
3Einseitige Angelegenheit (2)
4Maschinell gedreht (3)
5Aus eins mach vier (4)
6Empfohlen von neun von zehn Testern (Endauswertung)

108 Wertungen

 
1
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