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10 Druckerchannel-Leser testen den Epson Stylus Office BX625FWD: Aus eins mach vier (4)

In dieser Woche geht's um die multifunktionalen Fähigkeiten des BX625FWD. Neben der üblichen Scan- und Kopierfunktion bietet der Epson auch ein integriertes Farbfax. Wie bereits beim Drucken kann das Bürogerät Vorlagen auch automatisch doppelseitig einlesen und diese duplizieren.

Vier von zehn Vergleichsdruckern weisen keine multifunktionalen Fähigkeiten auf, daher fallen diese für die Referenz-Bewertungen aus. In den Vergleich gehen daher nur der Brother DCP-395CN, Canon Pixma MP540, MP780, HP Officjet Pro L7590, 8500A Plus und der Lexmark Pro205 ein.

Bedienung beim Kopieren (am Gerät)

Die Hälfte unserer zehn Tester ist mit der Bedienung beim Kopieren am BX625FWD sehr zufrieden und vergeben dafür die Bestnote. Mit einer durchschnittlichen un einer schlechten Bewertung haben wir einen Mittelwert von "Gut" errechnet.

Auch im direkten Vergleich kann der Epson punkten, vier von sechs Tester empfinden die Handhabung besser als mit dem Vergleichsgerät. Lediglich der HP 8500A Plus ist hier im Vorteil. Im Durchschnitt ergibt dies eine Wertung, die "Vergleichbar" bis "Besser" ausfällt.

So bewerten die Tester das Kopieren am Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
5 Tester
 
Gut
3 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
1 Tester
 
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester das Kopieren am Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
 
0 Tester
Besser
4 Tester
 
Vergleichbar
1 Tester
 
Schlechter
1 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät
4 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Text-Kopierqualität

Durchweg zufrieden sind die Tester mit der Qualität von kopierten S/W-Texten. Die Mehrheit entschied sich sogar für die Spitzenwertung. Im Schnitt reicht es daher für ein "Gut" bis "Sehr gut". Während die beiden Drucker von HP sowie der Brother mithalten können, übertrifft der Stylus die Qualität des Lexmarks und der beiden Canon-Modelle. Gemittelt erreicht der Epson die Wertung "Vergleichbar" bis "Besser".

So bewerten die Tester die Text-Kopierqualität des Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
5 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester die Text-Kopierqualiät des Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
 
0 Tester
Besser
3 Tester
 
Vergleichbar
3 Tester
 
Schlechter
 
0 Tester
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät
4 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Farb-Kopierqualität

Auch mit Farbkopien sind unsere Tester zufrieden. Sechs von zehn vergeben eine gute Note, während eine negative Stimme zu verzeichnen ist. Die restlichen drei Bestwertungen verhelfen zur Gesamtnote von mindestens "Gut".

Im Vergleich ist die Mehrzahl zufrieden. Lediglich der teure HP Officjet Pro 8500A Plus überholt den Epson. Mit dem älteren HP Officjet Pro L7590 lassen sich ähnliche Ergebnisse erzielen. Das ergibt im Schnitt: "Vergleichbar" bis "Besser".

So bewerten die Tester die Farbkopierqualität des Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
6 Tester
 
Durchschnittlich
 
0 Tester
Schlecht
1 Tester
 
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester die Farbkopierqualität des Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
3 Tester
 
Vergleichbar
1 Tester
 
Schlechter
1 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät
4 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Kopiergeschwindigkeiten

Der Epson BX625WD ist mit einem ADF, also einer automatischen Dokumentenzufuhr ausgestattet. Wer Vorlagen kopieren will, kann sie also über die ADF einziehen lassen oder auf das Vorlagenglas legen.

Kopiergeschwindigkeit (ADF)

Aufgrund der schnell trocknenden Tinten gehören Drucke und Kopien über die integrierten Duplexeinheiten sicherlich zu den Stärken des Büro-Epsons. Das spiegelt sich auch in den Einschätzungen unserer Prüfer wider: Sechs Mal sehr gute und drei Mal gute Noten geben zusammen mit einer ausgeglichenen Wahl eine Note von "Gut" bis "Sehr gut".

Die verbliebenen vier Tester mit vorhandenen ADF-Multifunktionsdruckern ordnen den Stylus als "Besser" ein.

So bewerten die Tester das ADF-Kopiertempo des Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
6 Tester
 
Gut
3 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester das ADF-Kopiertempo des Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
2 Tester
 
Vergleichbar
1 Tester
 
Schlechter
 
0 Tester
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät mit Einzug (ADF)
6 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Kopiertempo über das Vorlagenglas

Mit einfachen Kopien gibt es mit einer Ausnahme nur gute und sehr gute Noten. Aufgrund des einen Ausreißers kommt der Epson "lediglich" auf ein glattes "Gut". Im Vergleich soll nur der Brother schneller über das Vorlagenglas kopieren können. Gemittelt ergibt diese eine Wertung zwischen "Vergleichbar" bis "Besser".

So bewerten die Tester das Kopiertempo übers Vorlagenglas beim Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
5 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
 
0 Tester
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
1 Tester
 
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester das Kopiertempo übers Vorlagenglas beim Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
2 Tester
 
Vergleichbar
2 Tester
 
Schlechter
1 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät
4 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Bedienung des Scannertreibers

Äußerst zufrieden sind die Tester mit dem Scanner-Treiber. Die Hälfte vergibt die Bestnote. Negative Stimmen gibt es keine, was summa summarum zu einem "Gut" bis "Sehr gut" führt.

Besonders zufrieden sind Umsteiger der Canon-Multifunktionsdrucker, die den Epson in diesem Punkt als überragend einstufen. Ausschließlich der Tester mit dem HP Officejet Pro 8500A kann sich im direkten Vergleich weniger für den Epson erwärmen. Aufgrund der vielen positiven Stimmen gibt's ein "Besser" für den Stylus.

So bewerten die Tester den Scanner-Treiber des Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
5 Tester
 
Gut
3 Tester
 
Durchschnittlich
2 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester den Scanner-Treiber des Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
3 Tester
 
Besser
5 Tester
 
Vergleichbar
1 Tester
 
Schlechter
1 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät oder Scanner
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Die Scan-Qualität

Der BX625FWD arbeitet mit einem flachen und energiesparenden CIS-Sensor mit einer optischen Auflösung von 2.400 dpi. Für sieben von zehn Tester erreicht der Epson damit eine gute Qualität. Mit zusätzlich drei Bestnoten schafft der Scanner ein gemitteltes "Gut" bis "Sehr gut". Im Vergleich verteilen sich die Tester dagegen paritätisch zwischen "Vergleichbar" bis "Besser".

So bewerten die Tester die Scan-Qualität des Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
7 Tester
 
Durchschnittlich
 
0 Tester
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester die Scan-Qualität des Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
 
0 Tester
Besser
5 Tester
 
Vergleichbar
5 Tester
 
Schlechter
 
0 Tester
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Ich habe kein Multifunktionsgerät oder Scanner
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Bedienung der Faxfunktion

Die Nutzung der Faxfunktion haben nur sieben Tester geprüft. Drei Tester haben keine Verwendung für die fernübertragung von Dokumenten.

Mehr als die Hälfte unserer Intensivprüfer empfinden die Handhabung beim Faxen als äußerst intuitiv. Neben einer unentschlossenen Note finden sich zwei gute Noten - das ergibt ein "Gut" bis "Sehr gut".

Da lediglich zwei Tester auch bisher auf ein Multifunktionsgerät mit genutztem Fax gesetzt haben, ist die gemeinschaftliche Wertung "Besser" sicher nicht ganz repräsentativ.

So bewerten die Tester die Faxfunktion des Epson Stylus Office BX625FWD
Sehr gut
4 Tester
 
Gut
2 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
Ich benötige die Faxfunktion nicht
3 Tester
 
© Druckerchannel (DC)
So bewerten die Tester die Faxfunktion des Epson im Vergleich mit ihrem bisherigen Drucker
Deutlich besser
 
0 Tester
Besser
2 Tester
 
Vergleichbar
 
0 Tester
Schlechter
 
0 Tester
Deutlich schlechter
 
0 Tester
Drucker ohne Faxfunktion / Faxfunktion ungenutzt
8 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Das ist positiv aufgefallen

  • Steuerung aller Funktionen direkt am Drucker (ohne PC) möglich
  • Scan auf USB-Stick mit Netzwerkfreigabe
  • gute Text- und Farbkopierqualität
  • Scan zum Computer (vom Drucker aus) möglich
  • Duplexdruck, -scan und -kopie möglich
  • frei konfigurierbare Stapelverarbeitung ("Work-Flow") am PC möglich
  • gute OCR-Software im Lieferumfang
  • schneller Faxversand
  • integrierte Faxweiche
  • gute Position des Bedienfelds
  • kurze Aufwärmzeit des Scanners

Das ist negativ aufgefallen

  • unordentlicher Auswurf des Dokumenteneinzugs
  • Blauchstich beim Kopieren
  • teilweise unverständliche Bedienung beim Kopieren (z.B. beim Vergrößern)
  • Qualität der Tasten des Bedienfelds
  • kein Touchscreen
  • vom Drucker aus kein Scan zu einem beliebigen Netzwerkpfad möglich (nur via USB)
  • Bücherrücken unscharf (CIS Sensor)
  • ADF hakelig (insbesondere bei dickem Fotopapier) und zieht teilweise schief ein
  • der Vorlagendeckel ist schlecht verarbeitet


Andreas Rarrek: Meine Meinung

Bedienung: Die Bedienung geht sowohl am Gerät wie auch in der mitgelieferten Software leicht von der Hand. Am Gerät selbst sind die wichtigsten Funktionen / Einstellmöglichkeiten separaten Tasten zugeordnet. Die Tasten selbst sind logisch angeordnet und mit sinnvollen Piktogrammen gekennzeichnet. Um am Gerät einen Vorgang (Scannen, Kopieren) zu Starten benötigt man bestenfalls zwei "Klicks", je nach Veränderung der Voreinstellung auch mehrere.

Die Epson Scansoftware ist ebenfalls logisch aufgebaut wobei sich die Oberfläche in verschiedene Modi umschalten lässt, die mehr oder weniger detaillierte Einstellmöglichkeiten zulassen.

Praktisch ist, dass das Gerät selbst erkennt ob das zu Scannende im Vorlagenglas oder ADF liegt.

Qualität: Die Qualität im Kopier- sowie im Scanmodus ist ordentlich. Schwarzweisskopien weisen ausreichend Kontrast auf. Im Gegensatz zu meinem Vergleichsscanner, der den weißen Blatthintergrund meist als grauen Schleier mitgescannt hat, sind die Kopien des Epson schon in der Standardeinstellung fast auf dem Niveau eines Kopierers.

Scans von Fotos sowie von Grafiken sind qualitativ ebenfalls durchschnittlich.

Geschwindigkeit: Die Kopiergeschwindigkeit ist besonders im S/W Modus sehr hoch. Grafiken und Fotos brauchen bedeutend länger wobei dies wahrscheinlich der Druckfunktion geschuldet ist.

Fazit: Insgesamt gibt es nicht wirklich was zu bemängeln und ich bin mit der Leistung des Epson Stylus Office BX625FWD in diesen Punkten mehr wie zufrieden. Gerade der duplexfähige ADF ist für mich das Highlite schlecht hin und unterstreicht die Stellung des Epson als Office Drucker.

Vollständiges Testprotokoll



Andy Frevert: Meine Meinung

ADF: Eine Vorrichtung für den (D)ADF kannte ich bisher nur von riesengroßen Büro Kopierern und freue mich diese nützliche Mechanik nun auch zu Hause zu haben. Man kann nur staunen was der BX625FWD mit seinem kompakten Gehäuse zu bieten hat. Wer öfter mehrere Seiten umfassende Dokumente digitalisieren muss oder auf dem Weg des Papierlosen Büros ist wird die Funktion des Duplex! ADF lieben. Duplex heißt in diesem Fall, dass der Epson die Vor- und Rückseite des Dokumentes scannt, also auch hier wieder kein manuelles Wenden nötig ist. Meines Wissens gibt es nicht allzu viele Geräte auf dem Markt die diese Funktion anbieten.

Kopieren: Natürlich besitzt der Epson auch einen normalen Flachbettscanner für das Scannen von Büchern (Deckel ist auch geschlossen in der Höhe variabel) und Fotos in sehr hoher Auflösung. Das Vergrößern und Verkleinern ist nach dem Studium der Bedienungsanleitung handhabbar.

Leider kommt der BX625FWD wie viele andere Drucker nicht mit Grautönen klar. Hierbei muss man allerdings differenzieren zwischen dem direkten Kopieren und dem digitalisieren. Kopiert man ein Farbdokument sind die Grautöne extrem blaustichig. Scannt man das Dokument als PDF und druckt diese dann aus, ist grau auch grau.

Als sehr praktisch sehe ich die Funktion die Dokumente direkt vom Drucker auf einen eingesteckten USB-Stick oder einer Speicherkarte zu speichern. Der BX625FWD bietet sogar die Möglichkeit diese gleich als PDF zu erstellen. Leider kann man weder den Speicherort festlegen noch den Dateinamen, da der Epson nicht die Möglichkeit bietet die Ordnerstruktur einzusehen oder zu bearbeiten.

Eine weitere Option ist die Datei direkt an den PC zu schicken. Dies kann man vom Drucker aus erledigen und braucht sich nicht extra vor den PC zu setzen. Hierbei sind die Möglichkeiten nur durch die eigene Fantasie begrenzt. In der Epson Software können Profile eingestellt werden mit deren Hilfe man verschiedene Parameter festlegt. Um nur einige Parameter aufzuzählen: Festlegen Speicherorten wie Netzwerklaufwerken über Farben, Auflösungen, Dateiformate, automatisches weiterbearbeiten der Datei von Programmen wie z.B. Photoshop. Die Anzahl der vom Druckeransteuerbaren Profile ist leider auf 3 begrenzt. Am PC selbst herrscht keine Limitierung.

Eine sehr nützliche Funktion ist die OCR Funktionalität. Leider gelingt es dem Epson nicht direkt OCR PDFs zu erstellen hier muss wieder einmal die mitgelieferte Software herhalten, welche dieses mit Bravur erledigt.

Fax: Die Faxfunktion des BX625FWD ist frei von Mängeln aber auch nicht Innovativ. Das s/w oder farbige Faxen geht super schnell von statten und ein Telefonbuch gibt es auch. Auch eine automatische Wahlwiederholung gehört zum Funktionsumfang. Wirklich positiv hervorzuheben sind die Schnittstellen am BX625FWD. Besitzt man nur eine Telefonleitung kann man das Telefon bzw. den Anrufbeantworter an den Epson anschließen.

Ich nutze das Fax an einem VoIP Anschluss von 1und1. Das Versenden und Empfangen von Faxen ist hier relativ problemlos möglich, relativ weil das Faxmodem zu schnell für den VoIP Server ist. Abhilfe schafft hier das Ausschalten vom „v.32“, nun arbeitet das Fax mit halber Geschwindigkeit aber die Leitung ist absolut stabil. Auch mit halber Geschwindigkeit ist das Fax binnen Sekunden übertragen, kein Vergleich zu meinem alten Faxgerät und somit überhaupt nicht tragisch.

Fazit: Der D-ADF ist einfach genial und das direkte Scannen als PDF auf einen eingesteckten USB-Stick rundet das Paket ab.

Vollständiges Testprotokoll



Cemal Candan: Meine Meinung

Bedienung beim Kopieren (am Gerät): Die Bedienung funktioniert hauptsächlich anhand eines Bedienungspanels am Gerät. Dieses Panel lässt sich auf leichtem Druck und mittels eines darunterliegenden Rastergriffes hochschwenken und ist zunächst komfortabel nutzbar. Die sehr clevere Idee dadurch Platz zu sparen ist bedauerlicherweise durch den unmittelbar darunter liegenden Ausgabeschacht etwas kontarkariert. Die Tastatur selbst bietet eine beinahe unnübersehbare Vielfalt an Tasten und Einteilungen. Es gibt separate Tasten für den Bereich Photo, Copy, Fax und Scan. In der Mitte des Bedienfeldes befindet sich ein ca 6cm großes LCD Display mit einem Tastenbündel zur grundsätzlichen Einrichtung des Gerätes. Sämtliche Tasten sind zwar relativ leicht bedienbar aber allein die schiere Vielfalt der Tasten führt zwangsläufig dazu, das man erstmal sehr irritiert ist. Auch die Menüführung ist manchmal frustrierend weil oft viele Wege zum selben Ziel führen. Hier wäre ein Touchscreen Display mit integrierter und einfacherer Menüführung sinnvoll gewesen. Gummierte Tasten die nicht das "Billig-Plastik" Gefühl vermitteln, hätten dem Gerät zugleich eine höhere Wertigkeit verliehen. Hier hat Epson bedauerlicherweise die Chance vertan, dem ansonsten sehr guten Gerät, den letzten Schliff zu verpassen. Gerade deshalb, weil der Epson BX625FWD hauptsächlich für den Bürobetrieb konzipiert sein soll.

Text Kopierqualität: Das Gerät bietet hier die Möglichkeit entweder über den Flachbettscanner einzelne Seiten oder Auszüge aus Büchern zu kopieren oder über den Vorlageneinzug (ADF) mehere Seiten automatisiert zu kopieren. Ich hatte Gelegenheit beide Varianten ausführlich zu nutzen. Insbesondere die Möglichkeit im Kopiermenü verschiedenste Einstellung vorzunehmen (Vergrößern, Verkleinern, 2-seitiger Druck, Druckdichte einstellen etc.) überzeugt. Die Text Kopierqualität ist durchgängig sehr gut und mit etwa 7sek pro Seite in beiden Varianten ausreichend zügig. Ich habe oft und viel Seiten aus Büchern und Arbeitsblätter damit kopiert. Nie hat das Gerät geschwächelt oder den Dienst versagt.

Farb Kopierqualität: Für die Farbkopie gilt in etwa das oben gesagte. Der einzige Unterschie der mir aufgefallen ist, ist das Farbkopien i.d.R. etwas länger daueren und bei großflächigen Farbelementen das Papier etwas länger zum trocknen braucht. der Farbauftrag wirkt zunächst etwas durchscheinend.

Kopiergeschwindigkeit Flachbett: Das Kopieren an sich funktionert sehr schnell und in guter Qualität im Normalmodus. In der Menüführung lässt sich die Kopierqualität in drei unterschiedlichen Stufen (Entwurf, Standard und Beste) einstellen. Wenn nur eine Seite kopiert werden soll, startet zunächst der Scanvorgang der die meiste Zeit verbraucht (etwa 5sek) der Druckvorgang selbst ist in nahezu 2sek - abhängig von der gewählten Qualitätsstufe - erledigt. Also superschnell.

Kopiergeschwindigkeit (ADF): Der Vorlagneneinzug funktionert sehr zuverlässig und schnell. Ich hatte das Gefühl das hierbei die Kopiergeschwindigkeit ein wenig langsamer ist. Einziger Wermutstropfen ist hier das der Epson manchmal die Vorlagen "verschluckt" und sich dadurch ein Papierstau einstellt. Das mag an der Qualität der Vorlagen liegen (Eselsohren, schräges Einlegen, leicht wellige Papier)

Bedienung des Scannertreibers: Der Scannertreiber ist ausgereift, komfortabel und lässt sich in drei unterschiedlichen Varianten nutzen. Im Standardmodus arbeitet es mit 300dpi, (Professioneller Modus und Büromodus jeweils 600dpi). Die Software lässt in den unterschiedlichen Varianten vielfältige Korrekturmöglichkeiten zu. Im Standardmodus wird dies weitgehend durch die Wahl der Vorlagenart gewählt (Foto, Abbildung, Zeitschrift, Text und Zeitung). Dennoch gibt es auch hier die Möglichkeit eine Bildkorrektur manuell durchzuführen. Im Professionellen Modus hingegen lässt sich sogar eine Histogrammanpassung bzw. eine Tonwertkorrektur durchführen. Wermutstropfen hier: Das Scannen in einen Netzwerkordner ist nicht möglich. Für einen Bürogerät ganz erheblich.

Scanqualität: Abhängig von der gewählten Stufe ist die Scanqualität gut bis hervorragend. Insbesondere die Möglichkeit einen "offenen Scan" durchzuführen hat mich hier begeistert. Ich muss öfters Bücherseiten oder Auszüge aus Zeitschriften scannen. Mein bisheriger MFG hat zeitweise den Dienst verweigert wenn die Abdeckklappe nich geschlossen war. Das passiert bei diesem Gerät nicht. Der BX625FWD ist hier wie ein russischer Lastwagen. Es versieht zuverlässig und treu den Dienst auch unter den widrigsten Umständen. Was eher etwas negativ aufgefallen ist, ist das die Abdeckklappe nur bis zu einem bestimmten Winkel geöffnet werden kann. Bei Grossformatigen Vorlagen kann das manchmal störend sein.

Bedienung der Faxfunktion: Eine Faxfunktion hatte ich bei meinem bisherigen MFG leider nicht. Daher kann ich leider bei diesem Punkt keine hinreichende Vergleich vornehmen bzw. eine Aussage treffen. Dennoch hat mich die technische Möglichkeit des Gerätes gereizt und ich habe versucht die Faxfunktion an eine Wlan-Router anzubinden um sozusagen Drahtlos zu faxen. Das hat leider nicht funktionert, weil das Gerät unbedingt eine drahtgebundene Telefonleitung benötigt benötigt. Sofern man das Gerät entsprechend den Vorgaben an eine Telefonleitung anbindet, arbeitet es zuverlässig.

Fazit: Ein durchaus empfehlenswerter MFG der trotz einiger kleiner Defizite sehr zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Teilweise macht es sogar Spaß mit dem Gerät zu arbeiten.

Vollständiges Testprotokoll



Eduard Klusch: Meine Meinung

Das Kopieren von Dokumenten im Normalmodus bietet gute Qualität, jedoch wirken Texte ausgefranster und noch heller als das Original.

Der Entwurfsmodus ist nur bei Texten zu empfehlen, wobei hier die Texte jedoch nicht mehr schön aussehen, da sie sehr stark ausgefranst sind. Grafiken sind im Entwurfsmodus nicht mehr gut erkennbar, insbesondere was helle Farben angeht, denn diese werden einfach nicht kopiert (Beispiel DC-Dokument Schmiertest: Bei allen oberen vier Farbkästen sind jeweils nur zwei von vier Farbhelligkeiten zu erkennen).

Das Drucktempo ist im Normalmodus angemessen. Hier einige (Vergleichs-)Werte (Normalmodus):

Flachbett (Epson Stylus):

  • S/W-Kopieren: 9 Sekunden
  • Farb-Kopieren: 23 Sekunden

Flachbett (HP OfficeJet):

  • S/W-Kopieren: 17 Sekunden
  • Farb-Kopieren: 17 Sekunden

ADF (Epson Stylus):

  • S/W-Kopieren: 12 Sekunden
  • Farb-Kopieren: 23 Sekunden

ADF (HP OfficeJet):

  • S/W-Kopieren: 16 Sekunden
  • Farb-Kopieren: 20 Sekunden

Die Faxfunktion erweist sich dank des LC-Displays als übersichtlich und gut bedienbar, jedoch scheint das Testgerät Probleme mit einigen Empfänger-Geräten zu haben, was vereinzelt dazu führt, dass die Kommunikationseinstellungen geändert werden müssen. Dies ist beim HP OfficeJet bislang nie vorgekommen (Für den Vergleichstest wurden jeweils die selben Empfänger gewählt).

Die Scanqualität des Stylus Office ist sehr gut, daher kann ich hier nichts bemängeln. Die Epson Scansoftware scheint zum Teil aber sehr langsam zu reagieren, trotz meines schnell arbeitenden Notebooks.

Fazit: Alles in Allem schneidet das Gerät ziemlich gut in diesem Test ab. Abzüge bringen Inkompatibilitäten mit einigen Empfängerfaxgeräten. Da dies in meinen Augen ein recht gravierendes und auch zeitaufwändiges Problem ist, gibt es hierfür einen ganzen Punkt Abzug. Die Restlichen Ergebnisse bringen gute Werte. Daraus ergeben sich 4 von 5 Sternen.

Vollständiges Testprotokoll



Eva Granzow: Meine Meinung

Es wurden von mir Grafiken, Fotos und Textdokumente kopiert und gescannt. Die Ergebnisse können sich allesamt sehen lassen:

Beim Canon ging es sofort los mit ADF-Einzug und gleichzeitigem Ausdruck. Der Epson machte morgens bei der ersten Kopie trotz sofortigem Scan mehrere Minuten Geräusche aus dem Inneren bis zum Ausdruck. Ab der zweiten Kopie war der Epson bei Textkopien richtig schnell, schneller als der alte Canon.

Die Kopien waren allesamt super - tiefes Schwarz und schöne Farben auch auf Normalpapier. Der alte Canon hatte immer viel zu hell kopiert und konnte sich nie merken, daß ich ihn dunkler eingestellt hatte.

Der ADF beim Epson kommt mit Normalpapier 80g gut zurecht, er ist aber lauter als der alte Canon und kann keine dicken Fotos einziehen.

Die Scannersoftware ist sehr gut durchdacht und einfach zu bedienen, mit den Voreinstellungen bekommt man sofort gute Ergebnisse. Auch PDF-Dateien sind sehr schnell und einfach erstellt.

Beim Scannen von Briefen mit teils farbigem Papier kann es sein, daß der farbige Untergrund auf dem Bild fehlt und das Bild insgesamt etwas hell ist. Man kann das aber manuell optimieren.

Man kann an den Einstellungen vieles ändern, um bessere oder schnellere Bilder zu bekommen. Ein A4-Foto in höchster Auflösung 1200dpi als .BMP gespeichert kann dann schon mal drei Minuten dauern.

300dpi sind vom Werk her voreingestellt, das ist meistens genau richtig und als .jpg in wenigen Sekunden gespeichert. Das Scannen geht viel schneller als beim alten Canon.

Beim Kopieren von Büchern wird der Text in der Mitte des Scans klein wenig unscharf, weil das Buch mittig nicht ganz aufliegt. Also lieber beim Scan vorsichtig per Hand herunterdrücken. Der Deckel beim Epson ist zu leicht, um Bücher gut anzupressen. Beim Canon war der Deckel schwerer und schmiegte sich besser an. Beim Canon ist der Scan in der Buchmitte zwar schärfer, aber leider auch dunkler als beim Epson. Daher sind für mich beide gleichwertig in der Scanqualität.

Man kann Bildeinstellungen-Automatische Erkennung anklicken. Es erscheint dann zuerst ein Vorschaubild. Man kann dann auf Wunsch nur die Texte der eingescannten Buch-Doppelseite zum Speichern auswählen, um die schwarzen Ränder wegzuschneiden. So ganz automatisch finde ich das zwar nicht, aber vergleichbar zum Canon.

Im Vergleich schneidet der Epson auch beim Scannen besser ab. Er ist deutlich schneller in der Bedienung und beim Scannen. Die Ergebnisse sehen immer gut aus.

Der Epson bietet ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, mein alter Drucker kostete fast das vierfache bei etwa gleicher Leistung. Ich mag den Epson auch wegen der guten Bedienung.

Vollständiges Testprotokoll



Helga Wolff: Meine Meinung

Beim Kopieren und beim Scannen gibt es vielfältige Einstellungsmöglichkeiten. Man kann direkt auf Speicherkarte scannen, als PDF, für Email oder zum PC - alles geht problemlos. Auch die Texterkennung OCR funktioniert recht gut.

Das Scannen geschieht ziemlich leise, die Aufwärmzeit ist relativ kurz.

Der automatische Papiereinzug (ADF) funktioniert einwandfrei, ich hatte auch bei einem Stapel von 25 Seiten keinerlei Probleme. Eine tolle Sache!

Es gibt sogar die Möglichkeit, zu scannende Fotos deutlich zu verbessern. In der Vorschau ist sofort zu sehen, wie sich die verschiedenen Einstellungsmodi auswirken. Ich habe alte, verblasste Fotos eingescannt, mit dem "professionellen Modus" der Scansoftware bearbeitet und die Fotos können sich wieder sehen lassen!

Faxe versenden und empfangen klappt nach anfänglichen Schwierigkeiten (die allerdings an meiner mangelnden Erfahrung lagen) auch problemlos.

Etwas stört mich ein bisschen: Da es nur eine Papierkassette gibt und man ständig das gesamte Papier auswechseln muss, wenn man eine andere Papierqualität benötigt, passiert es mir immer wieder, dass ich anschließend vergesse, die Papierausgabefacherweiterung wieder herauszuziehen und das bedruckte Papier landet dann auf dem Boden.

Leider habe ich heute entdeckt, dass ich einen kleinen Riss in der Vorlagenabdeckung (unter der Scannereinheit) habe. Außerdem hat sich, nachdem ich ein (dünnes!) Buch auf den Scanner gelegt hatte, an einer Stelle der Buchrücken in die Vorlagenabdeckung eingeprägt. Das könnte mit meinem Canon-Scanner nicht passieren, weil dessen Deckel sehr flexibel ist und auch sehr dicke Bücher problemlos eingelegt werden können. (Der Riss ist allerdings entstanden, bevor ich den Versuch mit dem Buch unternommen habe. Und ich bin immer vorsichtig mit dem Scannereinheit-Deckel umgegangen.)

Fazit: Insgesamt bin ich von den Fähigkeiten und Leistungen des Gerätes begeistert. Ich habe so ziemlich alle Funktionen durchprobiert, wobei es aufgrund der vielen Möglichkeiten sicher noch vieles zu entdecken geben wird. Die Ergebnisse waren für mich mehr als zufriedenstellend. Kleiner Wermutstropfen ist allerdings die Sache mit der Vorlagenabdeckung. Man kann halt nicht alles haben - dafür hat man halt 4 Geräte in einem.

Bücher sollte besser nicht zwischen Vorlagenglas und Vorlagenabdeckung legen.

Vollständiges Testprotokoll



Lucas-Raphael Müller: Meine Meinung

Das Kopieren am Gerät ist insbesondere für zwischendurch und für einzelne Kopien eine prima Sache. Insbesondere wenn man die ADF Zufuhr verwendet, geht der Kopiervorgang rasant voran und der Ausdruck landet zeitnah in der Ablage.

Das Faxen funktioniert zuverlässig und in guter Geschwindigkeit. Dabei ist bei einem VoIP-Anschluss zu beachten, dass man eine bestimmte Funktion abstellt, da sie mit der Internet-Telefonie nicht kompatibel sind. Darüber wird man im unübersichtlichen Handbuch nicht hinreichend informiert.

Das Scannen vom Treiber aus funktioniert sehr gut, die unterschiedlichen Modi sind gut geeignet, lediglich ist die Tatsache, dass selbst per Ethernet viel Übertragungszeit verloren geht nicht ganz verständlich. Das schlägt insbesondere bei Farbdokumenten hoher Auflösung ins Gewicht.

Das Scannen vom Gerät aus ist nur bedingt geeignet, da es viel zu wenig Optionen zulässt. Eine Option zum S/W-Scan fehlt vollständig, auch kann man die Auflösung nicht direkt einstellen.

Die Bauweise des Scannerdeckels ist meiner Ansicht nach deutlich unzureichend. Der Deckel ist nur minderwertig befestigt, und hängt sich nahezu bei jedem Buch, das man auf das Vorlagenglas legt, teilweise aus. Auch ist fraglich wie lange der Scannerdeckel die doch schwere Last der ADF-Zufuhr aushält, wenn der Deckel bis zum Anschlag aufsteht, um beispielsweise ein Dokument auf das Vorlagenglas zu legen.

Fazit: Der BX625FWD hält im Bereich Kopieren / Scannen / Faxen was er als Büromulti verspricht. Insbesondere die ADF-Zufuhr ist bei größeren Dokumenten ein absolutes Highlight, wenn sie auch teilweise etwas schwächelt. Auch die nichtverschmierende Tinte, macht sich bei Kopien bezahlt.

Vollständiges Testprotokoll



Martin Trautmann: Meine Meinung

Beim Kopieren mit ADF wurden einzelne Textpassagen langgezogen. Es sieht aus, als würde das gescannte Papier nicht transportiert, während der Ausdruck fortschreitet. (Anhang: strechkopie.png

... Inzwischen ist dieses Problem aber nicht reproduzierbar, da sich der Drucker nun kategorisch weigert, über den ADF zu kopieren. Druckertreiber-Update, das das Problem zwar erkannt aber nur unzureichend gelöst hat?

Egal, der Scan hingegen funktioniert über ADF und produziert die gleiche Probleme. Einmal mehr zeigt sich Verwunderung über die eigenwillige Benutzerführung: Die gleichen Funktionen sind auf verschiedenen Wegen erreichbar, nicht aber unbedingt auf dem kürzesten und am sinnvollsten erscheinenden Weg.

Kopieren mit Flachbettauflage ist gut möglich - die Kernfunktion als Multifunktionsgerät ist hier gegeben. Der Scan erfolgt aber in Etappen, in denen schrittweise nachgescannt und relativ langsam ausgedruckt wird. Bei schweren Büchern, die von der Flachbettauflage abrutschen können und festgehalten werden müssen, ist das recht mühsam und nervend.

Während die Druckqualität mit der eines Kopierers durchaus mithalten kann (wobei eine bedruckte Blattrückseite deutlich stärker durchscheint) ist die Kopiergeschwindigkeit um Größenordnungen langsamer als bei einem echten Kopiergerät und kann daher eher nur als Notnagel dienen - oder eben zur recht ordentlichen Möglichkeit von Farbkopien.

Zum Scannen und Verwalten wird in Mac- und Win-Versionen der Presto! PageManager 9 mitgeliefert. Die OCR-Erkennung damit ist ausgezeichnet. Die Programm-Anwendung ist aber umständlich. Als Anwender wünschte ich einen kürzeren und einfacheren Weg, um Bürodokumente einzuscannen und als durchsuchbares PDF abzulegen. Eine entsprechende Integration mit dem Scan-Programm / -Treiber fehlt.

Vollständiges Testprotokoll



Patrick Rogowski: Meine Meinung

Netzwerkordner: Besonders negativ fällt mir auf, dass es nicht möglich ist eingescannte Dokumente als PDF an einen Netzwerkordner zu scannen. Mit meinem HP 8500A Plus ist das möglich. Ich halte es für eine sehr praktische Funktion. Somit kann zu Hause von jedem PC/Notebook aus auf die PDFs zugegriffen werden, außerdem kann auf die Dokumente auch über ein eingerichtetes Benutzerkonto über das Internet zugreifen.

Netzwerkfähigkeiten: Allgemein sind die Netzwerkfähigkeiten im Vergleich zu meinem HP 8500A Plus eher spartanisch. Beim HP kann man nahezu alle Einstellungen über einen integrierten Webserver einstellen. Dieser sieht ähnlich aus wie das Einstellungsmenü eines Routers, der ebenfalls über den Browser geöffnet werden kann. Mit solchen Raffinessen kann der Epson leider nicht dienen.

Scansoftware: Die Scansoftware lässt keine Wünsche offen. Es gibt 3 verschiedene Modi (Standard, Büromodus und Professioneller Modus). Es werden dann jeweils nur die relevanten Einstellmöglichkeiten dargestellt. Dadurch ist die Software sehr übersichtlich.

Bedienung am Gerät: Die Bedienung am Gerät ist dagegen nicht ganz so komfortabel. Das Display ist zu klein, ist blickwinkelabhängig. Es sind zahlreiche Tasten am Gerät vorhanden, die ein einfaches Kopieren etc. ermöglichen sollen. Durch die Anzahl wird es aber leicht unübersichtlich. Die Bedienung übers Touchscreen an meinem HP ist deutlich intuitiever.

Geschwindigkeit: Scans sind etwas langsamer, Kopien dagegen etwas schneller als bei meinem HP. Gleichstand.

Qualität: Kopier- und Scan-Qualität sind vergleichbar zu meinem HP Officejet 8500A Plus.

Fazit:

  • gute Kopier- und Scan-Qualität
  • vergleichbare Geschwindigkeiten
  • sehr übersichtliche Scan-Software
  • unübersichtliche "Tastenarmada" am Gerät
  • Netzwerkfähigkeiten spartanisch

Vollständiges Testprotokoll



Robert Hergesell: Meine Meinung

Kopieren mit dem Epson ist eine Wahre Freude, da die Qualität passt und es ziemlich zügig geht. Ob er per Dukumentenzufuhr oder über das Scannerglas gefüttert wird, ist egal, beides funktioniert ausgezeichnet.

Scannen ist schon ein wenig mühseliger. Der Scan auf Speicherkarte oder Stick funktioniert noch tadellos. Hier fällt besonders positiv auf, dass die eingesteckte Speicherkarte vom PC aus gelesen werden kann.

Vom Computer aus ist auch alles wunderbar, solange man mit einem freien Programm ein Bild importiert. Die mitgelieferte Software jedoch ist eine Katastrophe:

Sie ist recht unübersichlich, langsam und kompliziert. So verschwinden gerne mal mühsam für die Texterkenung gescannte Dokumente, wenn man falsche Buttons anklickt und das Scannen darf nochmal durchgeführt werden. Dies ist manchmal sehr ärgerlich, zumal die Texterkennung selbst auch nicht gerade optimal funktioniert.

Faxen läuft wieder recht problemlos und positiv unspektakulär ab, so das hier keine Beanstandungen aber auch keine weltverändernden Neuerunge auffallen.

Fazit: Kopieren und Faxen erledigt der Epson ohne große Auffälligkeiten zuverlässig

Vollständiges Testprotokoll

03.03.11 08:52 (letzte Änderung)
1DC-Leser testen Epson (Endauswertung)
2Auf den Schreibtisch, fertig, los... (1)
3Einseitige Angelegenheit (2)
4Maschinell gedreht (3)
5Aus eins mach vier (4)
6Empfohlen von neun von zehn Testern (Endauswertung)

110 Wertungen

 
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