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Kodak ESP 7 Dauertest: Aufstellung & Installation (Woche 1): Testprotokoll Leser #10

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Positiv

Positiv hervorheben muss ich die Kurzanleitung, die einfach, verständlich und übersichtlich durch die Installationsschritte von Hard- und Software geführt hat.

Schön fand ich auch, dass die Installation des Druckkopfes und der Patronen so leicht funktionierte. Alles rastete sauber ein, man musste nicht „fummeln“.

Toll war auch, dass das Installationsprogramm auf der CD die neusten Installationsfiles aus dem Internet geladen hat. Besonders entspannend fand ich aber die automatische Kalibrierung. Bei meinem alten Drucker brauche ich etliche Minuten und manuelle Eingriffe, um die Kalibrierung durchzuführen. Der Kodak macht das deutlich einfacher.

Ein echtes Highlight ist aber die Anbindung des Druckers über WLAN, denn die Anbindung geht flott von statten und der Druck erfolgt ebenso schnell wie über USB.

Negativ

Negativ fand ich, dass keinerlei Verbindungskabel dabei lagen. Weder USB- noch RJ45-Kabel fanden sich im Karton. Bei der Softwareinstallation fand ich die Idee gut, während der Installation ein Video über die Installation des Geräts anzuschauen. Allerdings installiert man die Software ganz am Ende des Aufstellens, das Video kommt also zu spät.

Skeptisch hat mich gestimmt, dass die Software Daten zu meiner Druckernutzung an Kodak schicken will. Versöhnt wird man ein wenig, da man diese Option nicht wählen muss, ein schaler Nachgeschmack bleibt aber dennoch.

Etwas nervig ist das Dienstprogramm zur Druckerinstallation am Ende der Softwareinstallation, da das Fenster immer im Vordergrund ist.

Nachteilig finde ich auch, dass der Treiber jeweils einen Drucker für WLAN und einen für USB installiert. So kann man zum Beispiel nicht mit einem Notebook einmal in der Dockingstation über USB und bei Gelegenheit über WLAN drucken, ohne den Standarddruckertreiber wechseln zu müssen.

Ausführliche Erfahrungen

Mein erster Kodak-Drucker und mein erster neuer eigener Drucker nach vielen Jahren mit dem in die Jahre gekommenen Epson Stylus Color 880 hat mich positiv überrascht. Der Drucker war sehr gut verpackt, nichts fiel aus „innovativen“ Verstecken in der Verpackung, sondern die Einzelteile waren oben aufgelegt und leicht entnehmbar.

Erstaunt war ich allerdings, wie groß so ein Multifunktionsdrucker sein kann. Was aber ob des Flachbettscanners nicht verwunderlich ist. Trotzdem wird es nicht einfach werden, einen dauerhaften Aufstellort zu finden, mit dem die Frau im Haus auch einverstanden ist.

Zum Glück wird das Papier vorne und nicht oben oder gar hinten eingelegt, sonst wäre das Aufstellen noch schwieriger.

Die Front erstrahlt in schickem Lackdesign, was sicher aber auch anfällig für Fingerabdrücke sein wird. Ein echter Hingucker ist auch das Display, allerdings weiß ich noch nicht, inwiefern ich das für meine eigenen Zwecke nutzen werde. Deshalb auch keine Erwähnung dieser Funktion als positives oder negatives Merkmal.

Was ich von der Papierausgabe halten soll, weiß ich auch noch nicht so recht. Das Fach sieht nicht gerade aus, als sei es in irgendeiner Weise für die Papierausgabe optimiert und auch die Plastiklasche zur Verlängerung der Papierablage wirkt nicht gerade Vertrauen erweckend.

Seltsam finde ich auch, dass mehrere Prozesse zirka 30 MB im Speicher belegen, auch wenn der Drucker gar nichts macht.

Dennoch ist mein erster Eindruck durchaus positiv, auch wenn ich hier und da etwas bemängeln oder seltsam finden kann. Irgendwas ist ja immer und der Kodak machte einfach vom Auspacken über das Aufstellen und die Einrichtung einen soliden Eindruck. Jedenfalls findet man sich schnell zurecht, was sicher auch damit zusammenhängt, dass alles recht übersichtlich gehalten ist. Das gilt für Papiervorratsschubladen, das Display-Menü, die Tasten am Gerät, die Anschlüsse, den Treiber und die Zusatzprogramme der Anwendung „Kodak Home Center Software“.

Bei letzterer hat sich Kodak auch offensichtlich Mühe gegeben, alle Druckerfunktionen zentral und übersichtlich anzuzeigen. Leider ist die Bedienung der Funktionen nicht ganz deckungsgleich. So unterscheidet sich die Navigation der Funktionen „Bilder und Dokumente scannen“ und „Bilder kopieren“ leider deutlich von der Funktion „Bilder drucken“. Das ist schade, denn schon ist man wieder am Suchen, wie man zum Beispiel nun zur Übersichtsseite zurückgelangt.

Etwas schade ist auch, dass kein gedrucktes Handbuch beiliegt, in dem man gemütlich auf dem Balkon oder dem Weg zur Arbeit schmökern kann. Aber das ist heute wohl Standard und deshalb nicht wirklich als „negativ“ zu bewerten.

Erstaunt bin ich darüber, dass der Kodak sich nicht automatisch einschalten kann, wenn ein Druckauftrag von einem PC abgeschickt wird. Das funktioniert weder über WLAN noch über USB. Ich fände so ein Feature jedenfalls recht sinnvoll, auch um Strom zu sparen, wenn sich der Drucker dann nach Inaktivität z.B. automatisch ausschalten könnte.

weitere Informationen

05.08.09 10:37 (letzte Änderung)
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Technische Daten & Testergebnisse

5 Wertungen

 
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