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Konica Minolta Magicolor 2450 und 5450: Die Ausstattung II

von Ulrich Junker

Doppelseiten

Beide Geräte lassen sich mit einer Duplexeinheit (Option) aufrüsten. Die ist für den 2450 für rund 280 Euro erhältlich, um mit dem 5450 automatisch beidseitig zu drucken, müssen etwa 380 Euro auf den Ladentisch. Das ist viel Geld. Außerdem ist der Einbau der Duplexeinheit beim 5450 nichts für Technik-Laien: Ohne handwerkliches Geschick geht das nicht.

Empfehlung: Steht der Kauf eines 5450 an, sollte die Entscheidung für oder gegen eine Duplexeinheit vor dem Erwerb und nicht danach fallen. Der 5450D (mit Duplexeinheit) ist nämlich weniger als 100 Euro teurer als die Basisversion, das Nachrüsten kostet etwa vier Mal so viel.

Achtung beim Duplexdruck: Grundsätzlich ist mehr Arbeitsspeicher als in der Basisversion empfehlenswert, wenn es sich um komplexe Druckaufträge handelt, sonst geht unter Umständen gar nichts, oder der Druck dauert sehr lange.

Gemischte Gefühle: Teure Festplatte, seltsamer Arbeitsspeicher

Die Drucker lassen sich mit einer optionalen teuren 40 Gigabyte großen Festplatte (Bilder oben) bestücken. Sie ist dann nützlich, wenn zusätzliche Schriften oder große Druckaufträge dauerhaft zu speichern sind.

Auch der zusätzliche Arbeitsspeicher (Steckplätze in den Bilder jeweils links) ist recht teuer, wenn man ihn bei Konica Minolta kauft. Die Aufrüstung zahlt sich aber zum Beispiel bei komplexen Grafiken oder beim Duplexdruck aus.

Der 2450 lässt sich auf 640 MByte aufrüsten. Im Auslieferungszustand hat er 128 MByte Arbeitsspeicher. Die Aufrüstung auf 640 MByte verlangsamt das Drucktempo aber deutlich, auch nach Aufspielen einer neuen Firmware.

Welche Erfahrungen das Testlabor mit der Speichererweiterung des 2450 macht, steht auf Seite 8.

Achtung: Bei Verwendung von Zubehör, das nicht von Konica Minolta stammt, erlischt die Garantie. Behauptet Konica Minolta. Das trifft aber nur dann zu, wenn der Schaden nachweislich durch das Fremdprodukt entsteht.


Wie geht´s, wie steht´s?

Der Statusmonitor liefert Informationen über alle im System installierten Drucker von Konica Minolta, zum Beispiel über den Tonerstand. Die Menüs sind häufig zweisprachig, ein unnötiger Schönheitsfehler. Das Symbol befindet sich in der Taskleiste. Gibt es mit einem Drucker ein Problem, wechselt die Symbolfarbe von grün über gelb (Warnung) zu rot (Fehler).


Nützlich, wenn sich die Geräte nicht in der Nähe des Arbeitsplatzes befinden. Der Statusmonitor funktioniert nur unter Windows.

Die zeigen es Ihnen

Die Tasten der Drucker erlauben das Manövrieren in verschiedenen Menüs, vom Papiermanagement über Qualitätseinstellungen bis zu Statistiken.

Da die Statusanzeige der Tonerbehälter den Füllstand anzeigt, ist die Angabe "0 %" beim Resttonerbehälter (im Bild unterste Zeile) korrekt: Es ist noch nichts drin.

Beim 2450 ist das Display zweizeilig, nicht hintergrundbeleuchtet und nur bei Auflicht einigermaßen gut abzulesen.

Der 5450 glänzt mit einer hellen, sehr gut ablesbaren vierzeiligen grafischen Anzeige.

Beide Drucker nutzen ähnliche oder gleiche Symbole für die Anzeige READY (bereit), CANCEL (Druckauftrag abbrechen) und ERROR (Fehler).

2450: Tauschmaterial


Ist ein Tonerwechsel fällig, geht das beim 2450 recht einfach.

Die leere Tonerkartusche dreht sich automatisch in eine Position, in der man sie entnehmen und dann austauschen kann. Auch die Bildtrommeleinheit lässt sich einfach heraus nehmen und einsetzen, zum Beispiel bei einem Papierstau.

Im Test ist beim Druck von vielen Tausend Seiten kein Stau aufgetreten.

Beim Kassettenwechsel kommt man leicht unbeabsichtigt mit Tonerstaub in Berührung. Konica Minolta behauptet, der Tonerstaub sei ungiftig. Er lässt sich auch leicht mit kaltem Wasser abwaschen oder abbürsten.

Lästig ist es trotzdem.

Der anschließende Kalibriervorgang ist mit lautem Rattern verbunden.

5450: Einfacher Tonerwechsel

Beim 5450 sind die Tonerkartuschen über einen Steg mit den Bildtrommeln verbunden. Das macht den Tonerwechsel sehr einfach, und der Vorgang ist eine saubere Sache.

Aber jeder Tonerwechsel mit dem Entsorgen der dazu gehörigen Bildtrommel verbunden.

Ein recht teurer Müll.


Der 5450 meldet im Menü oder über den Statusmonitor, dass ein Toner verbraucht ist. Nach Öffnen der Druckerklappe sind die großen Kartuschen sichtbar. Zwei Handgriffe, die etwas Kraftaufwand erfordern, und die entsprechende Kassette ist entfernt.

Auch das Einsetzen geht einfach von der Hand, die Aufforderung "Push" ist allerdings Ernst gemeint: Mit Kraft fest drücken, bis die Kartusche laut einrastet.

21.04.06 18:14 (letzte Änderung)
1Solide aber nicht unbedingt magisch
2Die Ausstattung I
3Die Ausstattung II
4Druckkosten
5Druckqualität und -tempo: Fotodruck
6Druckqualität und -tempo: Grafikdruck
7Druckqualität und -tempo: Textdruck
8NEU: Firmware Update auf 1.4.7
9Bildverbesserer Contone
Technische Daten & Testergebnisse

105 Wertungen

 
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