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Leserartikel: Refill Canon BCI 3/6: Der Griff zur Flasche :-)

Vor kurzem habe ich noch über Refill grundsätzlich nur gelächelt. Aber nun ja ... die Zeiten ändern sich und grad bei diesen weit verbreiteten Patronen Canon BCI-3/6 ist es ja so einfach, dass selbst ich das hinbekommen habe :-)

Mit der richtigen Vorbereitung und einer laut Statusmonitor 'fast leeren' Patrone sollte nicht allzu viel schief gehen. Warum 'fast leer'? Bei diesem Status befindet sich noch genügend Tinte im Schwamm, so dass man die Sättigung des Schwammes beim Refill vernachlässigen kann. Dieses beschleunigt die Prozedur doch erheblich.


Was man so braucht...

So ein paar Dinge sollte man schon zur Hand haben:

  • geeignete Tinte (sollte klar sein)
  • eine leere Patrone (hier eine BCI-3e BK)
  • Verschlußclip (hier von einer JetTec-Patrone)
  • Spritze mit Kanüle (hier 40mm)
  • ein "Rouladenspieß"
  • eine Kerze
  • Heißkleber

Dazu ´natürlich eine entsprechende Unterlage falls doch mal was kleckert ;-)


Ein Loch muß her...

Die Vertiefung an der Markierten Stelle ist für das Loch am Besten geeignet und läßt sich später wieder sehr einfach mit Heißkleber verschliessen.


...aber womit?

Der 'Rouladenspieß' oder ähnliches sollte vom Durchmesser her ca. doppelt so groß sein wie die Kanüle. Einmal über der Kerze schön heiß werden lassen und hinein damit. Natürlich kann man auch einen Handbohrer oder ähnliches benutzen.


Die Tinte muß rein...

Als erstes bitte den Verschlußclip auf die Patrone setzen. Somit kann nichts von der kostbaren Tinte einfach so auslaufen. Beim Ansetzen der Spritze bitte unbedingt drauf achten dass das Einfüllloch frei von Tinte bleibt. Ansonsten bildet sich beim füllen eine Blase und verursacht beim Platzen eine ziemliche Sauerei. Beim Füllen besteht keine Eile, also schön langsam und vorsichtig.


...aber darf nicht wieder raus!

Ist die Kammer voll, mit einem Topfen Heißkleber das Loch verschließen und etwas warten bis der Kleber anzieht. Danach einfach den Verschlußclip abnehmen. Achtung: 1-2 Tropfen Tinte treten aus, das ist ganz normal. Sollte es jedoch mehr sein dann ist das Loch nicht dicht.


Zur Kontrolle kann man die Patrone ruhig noch eine Zeitlang OHNE Clip stehen lassen um sicher zu gehen dass die Patrone wirklich dicht ist. Ein Auslaufen derselben im Drucker wäre fatal.

So einfach war das?

Ja war es. Im Grunde war ich auch überrascht wie schnell und unkompliziert das war. Mit etwas Sorgfalt gibts so gut wie keine Sauerei, bunten Finger oder ähnliches. Ich verwende übrigens InkTec-Tinte. Eine Empfehlung möchte ich zu dieser Tinte allerdings noch nicht abgeben. Sie verursacht zur Zeit zwar keinerlei Probleme und die Prints sind wirklich überzeugend, allerdings fehlen mir da noch die Langzeiterfahrungen. Zu gegebener Zeit werde ich das dann hier ergänzen. Und nun viel Spass beim Spritzen :-))

08.08.05 18:53 (letzte Änderung)

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