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Der alte Kopf schaltet den Drucker aus, der neue Kopf druckt kein gelb.

Bezüglich des Canon Pixma iP4200

Antwortenletzte Antwort #41

Themavon xreichx113.12.2016, 14:02 Uhr
Hallo Forum,

ich habe neuerlich ein seltsames Problem mit meinem alten PIXMA IP4200, mit dem ich bisher sehr zufrieden war und ihn eigentlich nicht sterben lassen will, auch wenn die Ersatzteilkosten inzwischen den Kaufpreis überschritten haben.

Vor kurzem fing der schwarze Text bei den Mischausdrucken von Seite zu Seite streifiger und unleserbarer zu werden. Die anderen Farben in den Bildern waren i.O. Die LEDs der Tanks blinkten nicht. Der Düsentest erzeugte ein Zebramuster bei PGBK. C, M und Y waren aber OK. Die normale und intensive Düsenreinigung brachte nichts außer dem Tintenverbrauch.

Ich habe den Drucker vom Netz genommen und übernacht stromlos stehenlassen, am nächten Tag eingeschaltet und Düsentest gemacht. Die Zebrastreifen waren fast weg. Der Textausdruck zeigte aber wieder zunehmend Streifenlücken. Neuen Schwarztank eingestzt, Düsen gereinigt. Es brachte nichts. Den Drucker nochmal vom Netz genomen und wieder angeschlossen und eingeschaltet. Die grüne On-LED ging diesmal nur kurz an und wieder aus. Der Drucker ließ sich nicht mehr mit dem ON-Knopf einschalten und wieder das gleiche Spiel: Warten, LED an und wieder sofort aus. :(

Einen neuen Kopf bestellt, inzwischen den alten Kopf mit dest. Wasser und Alkohol und Ultraschallreiniger sorgsam gereinigt. Alle Düsen waren absolut sauber und frei. Den Kopf wieder in den Drucker eingesetzt und eingeschaltet, wieder die güne LED an, aus und sonst nichts.

Den Drucker geöffnet, das Netzteil überprüft, es war Okay. Bei der Gelegenheit habe ich die Resttintenmatten gereinigt und den entsprechenden Zähler zurückgesetzt. Mit dem alten Kopf ging nichts mehr.

Inzwischen kam der neue Kopf, original und Vakuum verspackt. Den neuen Kopf mit 5 neuen Tintentanks reingesetzt. Der Drucker ließ sich überraschend normal einschalten. Also war doch etwas mit dem alten Kopf. Den neuen Kopf mit Düsentest und Testseite überptüft . Keine Spur von der gelben Farbe. Der Gelb-Tinnte wird zwar durch die Düsentests verbraucht und wird zunehmend leerer, aber kommt kein Tröpfchen gelb aufs Papier. In dem zweiseitigen Statusbericht kann ich keine Fehlermeldung diesbezüglich erkennen.

Nicht, dass der gelbe Kanal des neuen Kopfes vom Haus aus kaputt ist, oder das Logic-Board eine Macke bekommen hat, was ich eigentlich ausschliessen muss, da ich nichts verbotenes gemacht habe. Und nun habe ich wieder einen neuen Kopf bestellt und warte. Ich will nicht einfach aufgeben, ohne den Grund verstanden zu haben.

Beim Bedarf kann ich die Bilder der Berichte und des Testausdruckes hier reinstellen.

Hat jemand eine Idee?
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#31von martin0reg2522.12.2016, 17:17 Uhr
@xreichx
- Was heißt übrigens "EEPROM auslesen", wie machst du das? Mit irgendeinem elektronik zubehör?

Ich frage, weil ich mich mit elektronik kaum auskenne.

Und ich habe einen A3 drucker von HP (B9180) , der nicht aufhört einen fehler auszugeben, den es nicht gibt: "kein papier im drucker". Er scheint ansonsten völlig in ordnung zu sein, schiebt aber das papier durch ohne zu drucken.

Das gehäuse kann ich öffnen, aber wie und womit könnte ich das EEPROM manuell "auslesen" und eventuell "bearbeiten"??
#32von xreichx122.12.2016, 18:35 Uhr
@martin0reg Beitrag#30:

Leider werde ich in diesem Forum vom Anfang an missverstanden.
Mir geht es nicht darum, von dem Drucker ein ewiges Leben zu erwarten, oder versuchen, mit aller Gewalt sein Leben in die Länge zu ziehen, sondern viel mehr darum, die technischen Zusammenhänge zu verstehen. Z.B. Wie und mit welcher Informations stellt die Elektronik des Druckers fest, dass der Druckkopf nicht mehr in Ordnung ist und folglich eine Fehlermeldung ausgibt oder gar das Einschalten des Druckers selbst verhindert.

Natürlich weiß ich, dass der Druckkopf ein Verschleißteil ist undirgendwann kaputt geht, oft werden sie versopft und durch unsachgemäßer Behandlung zerstört, mal brennen die Düsenheizelement durch, weil durch fehlende Tintenflüsdigkeit die Wärmeabfuhr nicht ausreichend stattfindet und letzlich die Düsen durch die Explosion und Implusion der Wasserdampfblasen und deren Impulsenergie erodieren. Genau so wie die kleinen Löchen aa den Kochtopfböden oder an den Schiffsschrauben.

Auch die Piezodüsen können im Laufe der Zeit lahm werden und ihren Dienst einstellen.

Übrigens, ich habe die Schalen der beiden Köpfe gegen einander ausgetauscht (die Düsen und die Elektronik des neuen Kopfes in die Schale des alten).
Mal schaen, ob die Tinten sich gegenseitig kontaminieren.
#33von xreichx122.12.2016, 19:15 Uhr
@martin0reg Beitrag #31:

Auf der Rückseite der Kontaktplatine dieses Druckkopfes ist ein 8 poliges serielles EEPROM (elektrisch löschbarer, programmierbarer Nur-Lese-Speicher) gelötet mit 2048 Bit.

Diesen Speicher kann man mit einem so gennaten Programmer auslesen und beschreiben. Die Daten werden normalerweise in Hexadezimal vorliegen.

Den Programmer kann man für ein Paar Euro kaufen und mit einem PC betreiben. Man kann ihn auch ganz einfach mit 6 Leitungen an Parallelport eines PCs oder Laptops selbst bauen. Die entsprechende Software kann man im Internet herunterladen.

Also der Programmer an sich wäre kein Ding. Etwas problematischer ist das Kontaktieren des EEPROMs an dieser Platine. Entweder lötet man ganz vorsichtig die Drähte an die EEPROM-Beinchen, oder man benutzt einen zangenförmigen 8-poligen Adapter für den Baustein, oder man kontaktiert die Kontaktplatine ähnlich dem Kopfhalter im Ducker. Man müsste also einen ausgeschlachteten zweiten Drucker haben, oder feinmechanisch ein Gegenstück für die entsprechenden EEPROM-Kontakte (EEPROM:2, 3, 4, 5, 6 und 7; Kontaktplatine: 27, 28, 33, 36, 37 und 14) selber bauen.
#34von xreichx122.12.2016, 19:45 Uhr
@martin0reg,

es ist nicht gesagt, dass Du mit dem Lesen und Modifizieren des EEPROM-Inhaltes den Papierauswurfsfehler beseitigen kannst. Ich habe nur von dem EEPROM des Ip4200- Druckkopfes gesprochen, ohne zu wissen, was dessen Inhalt bedeutet. also Vorsicht mit dem Gedanken, dass der (richtige!?) Inhalt des EEPROMs alle Pronleme Löst.
Bei deinem Drucker vermute ich ein Sensorfehler, ohne den Drucker zu kennen.
Beitrag wurde am 22.12.16, 19:48 vom Autor geändert.
#35von martin0reg2522.12.2016, 20:28 Uhr
Danke für die infos zum eeprom auslesen!

Ich denke auch an zwei papiersensoren im papier transport.. ein HP spezialist tippt eher auf einen software fehler, also quasi eine falsche verabeitung der sensordaten. Dieses modell ist bekannt ist für seine fehler anfälligkeit, aber wenn er läuft druckt er hervorragende fotos, vergleichbar mit großen HP designjets.

Diese modelle haben übrigens stationäre patronen und im druckkopfschlitten einzeln auswechselbare druckköpfe für je zwei farbkanäle. Denn auch dei großen HP's arbeiten mit bubble jet, und die verbrauchen sich tatsächlich stärker/schneller als piezo, einfach wegen der "heißen" arbeitsweise. Dafür sind sie relativ gesehen billiger und vom benutzer selbst erneuerbar.

Ich denke das mit dem eeprom auslesen ist für mich nicht machbar... aber wer weiß eventuell mach ich ihn nochmal auf ... bevor ich ihn entsorgen muss...
#36von xreichx122.12.2016, 21:28 Uhr
Ich habe gerade im Netz nach dem Service Manual deines Hp-Druckers gesucht. Leider konnte ich außer User Manuals nichts anders finden. Beim Anblick der Bilder fiel mir ein, dass ich soetwas ähnliches von HP hatte, aber DIN A4, weiß ich nicht mehr, wie der hieß. Er hatte auch die gleichen stationären Tintentanks mit der Gummiwölbung unten und mehreren Köpfen im Schlitten, aber glaube ich einen Tank pro Farbe, also nicht hell und dunkel pro Farbe. Zuletzt wollte er nicht mehr drucken, weil das Datum der noch vollen Tintentanks paar Paar Jahre von dem aktuellen Datum zurück lag und einige Druckköpfe auch nicht richtig druckten. Ich habe ihn einfach entsorgt.

Wie alt ist der Drucker und wie sieht es aus mit Papierstaub in der Papierkassette. Vielleicht ist der Papierfachsensor verstaubt. Ich weiß nicht ob dort ein mechanischer Schalter ist oder eine Lichtschranke. Das wäre für den Fehler " kein Papier" verantwortlich. Und mit dem Papierdurchschieben ohne Drucken ist vielleicht die Fehinterpretation des Feedschalters verantwortlich. Klemmt er vielleicht? Oder ein elektischer Leck zwischen dessen Kontakten?
Beitrag wurde am 22.12.16, 21:31 vom Autor geändert.
#37von martin0reg2522.12.2016, 22:33 Uhr
Ich werkel schon länger an dem teil herum, immer mal wieder.
Schön dass du auch drüber nachdenkst, ich bin für alle vorschläge dankbar. Die genannten sachen hab ich allerdings soweit alle durch.

In verlinkten thread ist ein foto vom papier einzug / transport, hinter einer abdeckung auf der rückseite des druckers. Die beiden sensoren sind markiert.
Der eine ist sichtbar, sieht aus wie eine kurze gabel, durch die der papierrand läuft.
Vom anderen, oberen, sieht man nur den betätigungs stift, der vom papier umgelegt wird, der eigentliche sensor ist versteckt unter der papier "platte". Wenn ich mir den mit einem spiegel ansehe, sieht er genauso aus wie zwei andere sensoren für klappen am drucker: ein kleiner schwarzer rechteckiger "baustein", in dessen aussparung das andere ende vom umgelegten stift eintaucht, vermutlich optisch elektrisch unterbricht (ein foto such ich noch)
forum.luminous-landscape.com/...

Mein problem ist diese beiden sensoren zu identifizieren und billig zu bekommen. Ein angebot von einem US-händler kostet 30usd für dei teile und 60usd (!) für den versand... das ist mir zu teuer. Weil ich nicht sicher bin ob die überhaupt defekt sind und ob ich die einbauen kann.

Also HP spezialisten - bitte melden...

...falls jemand weiß ob das eventuell standard sensoren sind die man im elektronik laden bekommt oder eine andere quelle für nicht mehr lieferbare HP drucker kennt

... falls jemand eine idee hat wie man einen HP drucker per tasten kombination in den auslieferungs zustand versetzen kann
#38von xreichx123.12.2016, 23:55 Uhr
Der Drucker ist Tot.
Der neue (?) Druckkopf (ohne Gelb) hat ihn nun endlich nach der intensiven Düsenreinigung in die ewigen Jagdgründe geschickt. Jetzt geht der Drucker überhaupt nicht mehr an, egal mit oder ohne Druckkopf.

Was ist passiert:

Nachdem ich feststellte, dass die Kunststoffschale des neuen Kopfes einen Leck zwischen der Farbkanäle hatte, habe ich die Elektronik des neuen Kopfes an die Schale des alten Kopfes angeschraubt und getestet. Der Drucker druckte Textschwarz fehlerfrei, nur die Farben kamen nicht richtig durch, so dass ich nicht sicher sagen konnte, ob im Gelbbereich nun auch gelb vorhanden war. Ich tippte auf Düsenverstopfung und machte, wie es sich im Nachhinein herausstellte, einen großen Fehler. Ich reinigte den Kopf mit meinem Ultraschallreiniger, der schon mal einen Kopf unbrauchbar gemacht hatte und ich diesmal es ignoriert hatte. Jedenfalls, bei einem nochmaligen Test konnte ich keine Verbesserung feststellen. Ich habe dann über den Drucker zweimal Düsenreinigung gemacht; keine Verbesserung! Dann habe ich auf die Intensivreinigung geklickt und wartete bis sie fertig ist. Als ich dann nichts mehr hörte und einen Düsentest drucken wollte, passierte nichts. Mir fiel auf, dass alle Lämpchen aus waren. Aha, den Fall kennst Du doch!?... Nochmal an und aus, nichts. Der Drucker ist nun mausetot. Und der andere gekaufte Druckkopf ist noch unterwegs. ;)

Jetzt habe ich vorerst keine Lust mehr, ihn wieder auseinander zu bauen und zu untersuchen und suche mir einen neuen Drucker mit Duplex, Airprint, WLAN, getrennte Tintenpatronen so ähnlich wie die von IP4200 (günstig im Verbrauch).

Habt Ihr einen Tipp für mich. was haltet Ihr von dem PIXMA MX925?
#39von sep458Forenmoderator24.12.2016, 00:07 Uhr
Hallo xreichx,

die Frage nach dem neuen Drucker stellst Du am besten unter "Allgemeine Kaufberatung".

sep
#40von xreichx124.12.2016, 09:38 Uhr
Danke sep, wird gemacht.
#41von xreichx131.12.2016, 17:47 Uhr
Weißt jemand zufällig, wo auf dem Logic Board die 3,3 Volt erzeugt wird?
Ich habe zwar fast alle Punkte gefunden, wo die Spannung anliegen sollte, jedoch sie fehlt völlig und ich habe die Quelle noch nicht via "Durchpiepen" gefunden.

Und einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr!
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