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Faxgerät - qualifizierter Sendebericht - Unterdrückung TTI - keine Zielrufnummer auf Sendebericht

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Themavon Shanna013.01.2015, 16:45 Uhr
Hallo,

wir stolpern hier gerade darüber, dass in unserem Sendebericht teilweise keine Zielrufnummer mehr steht.

Dazu habe ich dann diesen Beitrag gefunden:
DC-Forum "Canon MX885 - keine Zielrufnummer im Sendebericht...?"

Es liegt also daran, dass die Faxeinstellung auf der Gegenseite die Angaben unter TTI unterdrückt bzw. dort keine angegeben sind.

Damit hat der qualifizierte Sendebericht ja so gar keine Nachweiskraft mehr!

Nun die Frage:

Gibt es Faxgeräte, die dann zumindest die gewählte Nummer im Sendebericht aufzeigen?

Hoffentlich hat hier jemand einen Tipp. Es war ja schon schwierig überhaupt gute Geräte mit qualifiziertem Faxbericht (also mit der ersten verkleinerten Seite des gesendeten Faxes) zu finden. Wenn ich da an meine Telefonate mit den Hotlines von Epson etc. denke... Puuh, anstrengend - die wussten ja nicht einmal, dass es so etwas gibt.

Lieben Dank im Voraus...
#1von serhat_abaci19413.01.2015, 22:26 Uhr
Sendeberichte und nachweiskraft ist eh von gestern...
ich hab IT support beim Anwalt gemacht die schicken zwar immer noch faxe, aber bis die letzte seite endlich durch ist, haben die schon eine Antwort meistens, weil die Angestellte ReFachkraft das ganze pararelle auch per Mail als PDF zum Sachverständigen oder sonst wen geschickt hat.
Sendeberichte kann man in 5min "nachweislich" fälschen, die Sendeberichte habe nur ausweiskraft wenn sie gekommpelt mit dem Auszug des Netzbetreibes, oftmals also der TElekom und dem EVN (einzelverbindungsnachweis) mit zeitstempel für den verbindungsaufbau übereinstimmen.... also Banane

Eine email hat praktisch ALLE wichtigen infos direkt im Header ohne das mach sich erst an den Netzbetreiber oder ähnliches wenden muss zudem kann man eMails auch verschlüsseln für vertrauliche informationen, das geht mit bestem willen nicht mit fax.

Oftmals hat man sowieso auf der gegenseiten gar kein "fax" gerät mehr was geduldig jeder zeit ausdruckt sondern ein Faxmodem in de Telefon Anlage integriert was eingehende Faxe als PDF mit zeitstempelt auf dem Fileserver ablegt und dann an einen Email verteiler zB
fax.einkauf@Firma.de zuschickt

OVER und aus
Serhat
#2von Shanna014.01.2015, 10:02 Uhr
Der Sachverständige wird sicherlich auch gerne das Fax oder die E-Mail beantworten/beachten - denn er verdient mit den Aufträgen der Rechtsanwälte sein Geld!

Wenn aber ich als Anwender nicht einmal mehr auf einem normalen Sendebericht nachvollziehen kann, wohin überhaupt gefaxt wurde oder eben, ob ich mich evtl. bei der Faxnummer vertippt habe, dann ist das "Sechs, setzen!".

Natürlich kann man alles fälschen, ich vertraue auch keiner Bilanz, die ich nicht selbst gefälscht habe. Dementsprechend haben wir die benötigten Einzelverbindungsnachweise.

Wir versenden neben den Faxen auch sehr viele E-Mails. Und ich bin dazu übergegangen, telefonisch oder als SMS zu erfragen, ob diese E-Mail dann auch angekommen ist bzw. kündige sie an und wenn dann auf der anderen Seite keine E-Mail eingeht, dann melden sich die Leute. E-Mail ist von der Zustellung so etwas von unsicher... Egal ob mit oder ohne Anhängen, egal welche Einstellungen ich wähle oder welche Sendeberichte ich erhalte. Und das liegt auch nicht an den Anderen, dass die ggf. zu dusselig sind ihren Spam-Ordner zu überprüfen.

Meine Frage war daher, ob jemand ein Faxgerät kennt, welches unabhängig von der gegnerischen Faxeinstellung zumindest die gewählte Faxnummer auf dem Sendebericht abdruckt.

Trotzdem danke für deine Antwort...
#3von budze293Administrator14.01.2015, 10:41 Uhr
Hallo,

Ich selbst sehe es ähnlich wie Serhat und sehe die Nachweiskraft auch als recht gering an. Ich akzeptiere natürlich, dass diese Funktion von dir gefordert wird. Mir ist das gerade auch nicht bekannt. Vielleicht sollte man sich erst einmal näher auf ein Gerät einschießen und das dann prüfen. In Handbüchern wird das wohl jedoch kaum erwähnt werden.

Ich sehe allerdings auch den Fehler nicht als wahnsinnig groß. Wenn man sich vertippt hat muss es echt schon Pech sein, dass die gewählte Nummer 1.) überhaupt funktioniert und 2.) auch ein Fax entgegengenommen werden kann.

Welche Problem hast du denn beim Versand von E-Mails? Also mir sind eigentlich noch keine Mails untergegangen. Zumindest wenn es nicht an einem Spam-Filter lag. Im Zweifel kommt halt (teilweise auch mit arger Verzögerung) eine Server-Rückmeldung über eine Nichtzustellung. In den allermeisten Fällen liegt es ja aber doch an einem lokalen oder Serverseitigen Spamfilter, welcher nicht kontrolliert oder meinetwegen auch schlecht konfiguriert ist.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
#4von Shanna014.01.2015, 11:26 Uhr
Hallo Ronny,

habe gerade mal gegoogelt...

Aktuelle Rechtssprechung:

www.radziwill.info/...

Unabhängig aber davon, wie sich dann eine gegnerische Seite um Kopf und Kragen beweist oder eben es tatsächlich schafft, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen:

Es muss doch zumindest in meinem Sendebericht vermerkt sein, an wen ich das Fax überhaupt gesendet habe. Auch der Aktivitätsbericht weist leere Felder aus - nur über die fortlaufende Nummer und die gesendete Seitenanzahl sowie Sendezeit kann ich eine ungefähre Verknüpfung zu dem gesendeten Fax herstellen. ABER - das hätte ich auch ans andere Ende der Welt senden können.

Ich habe es schon gehabt, dass ich einen Zahlendreher bei einer längeren Faxnummer eingebaut habe. Keine Fehlermeldung, Sendebericht OK, Gerichtsverfahren verloren...

Da stand aber zumindest die gewählte Faxnummer drauf und wir konnten den Fehler nachher bei mir finden. Die, wo ich das Fax hingesendet hatte, haben sich aber auch nicht geräuspert. Sind sie ja auch nicht verpflichtet zu...

Wenn ich aber erst gar keine Faxnummer auf meinem Sendebericht oder dem Aktivitätsprotokoll stehen habe, dann bringt mir der in dem o. g. Gerichturteil erwähnte OK-Vermerk auch nichts! Ich kann ja nicht einmal für mich dann noch nachvollziehen, an wen ich wirklich gefaxt habe oder ob ich mich da auch wieder verhauen hab'.

Fakt: Ich will einen Sendebericht inkl. der angewählten Faxnummer! Und wenn ich mir das Ding nur einrahmen möchte...

Die Hersteller müssten doch auf dieses sensible Thema eingehen. Dann muss eben eine zusätzliche Spalte aufgenommen werden, wo die gewählte Faxnummer zusätzlich mit aufgeführt wird, wenn das gegnerische Fax TTI ausgestellt hat.

Ansonsten bleibt ja wirklich nur noch die Zustellung per Gerichtsvollzieher, um die absolute Nachweiskraft zu haben. Denn per Einschreiben mit Rückschein kann auch nur eine leere Seite versendet worden sein, E-Mail beweist ja so gar nichts - Fax ist zumindest für den Vorab-Versand eine gute Möglichkeit. Denn dass das Fax UND der Brief UND die E-Mail nicht angekommen sind - das ist dann wirklich nahezu unwahrscheinlich... ;-) Bzw. wird die Gegenseite dann größere Schwierigkeiten haben, den Nichterhalt zu begründen.

Ich bin unzufrieden. Ein Fax, dass mir nicht ausweist, was ich getippt habe, reicht nicht!

Daher - gibt es einen Hersteller auf der Welt, der dieses Problem erkannt und die Marktlücke nutzt, um seinen Absatz zu erhöhen?!

VG
Shanna
#5von budze293Administrator14.01.2015, 11:53 Uhr
Hallo,

Also selbst das Urteil sagt ja nun nicht eindeutig aus, dass das Fax dann auch 100% versendet oder sogar empfangen hat. Es ist ein Indiz.

Ich würde mich dann jetzt halt einfach mal auf 1-2 Geräte konzentrieren, da wäre z.B. der Epson Workforce WF-3620DWF oder auch der HP Officejet Pro 6830 zu nennen. Vielleicht meldet sich dazu ja noch jemand...

Ich selbst nutze gar kein AiO mit FAX, da ich alles mit Fritz-Fax abhandle. Da habe ich dann auch ein Protokoll und kann die gewählte Rufnummer nachvollziehen. Ansonsten hat jeder AVM-Router eben auch ein Protokoll, was täglich versendet werden kann.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
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