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DC › Forum › Artikel

Ankauf und Recycling von leeren Druckerpatronen und Tonern

Thema “IFA 2012: Brother MFC-J4510DW

Antwortenletzte Antwort #17

Themavon DCautomatisch erstellt05.09.2012, 16:11 Uhr

Neben einer neuen Kasten-Bauform mit sehr schnellem A4-Druck im Querformat und zusätzlichem A3-Druck verwendet Brother erstmals Chip-Patronen in einem Tintendrucker.

IFA 2012: Brother MFC-J4510DW von Ronny Budzinske

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Antwort #1von hjk310Redakteur05.09.2012, 16:36 Uhr

Mal meine persönliche Meinung dazu ;-)

Schade Brother....
Jetzt macht ihr auch den Mist der anderen Hersteller nach.

Antwort #2von Bruchpilot1106.09.2012, 09:08 Uhr

Da kann ich mich hjk nur anschließen. Wirklich schade Brother!

Was ich gut finde ist der 2. Einzug von der Rückseite, aber der scheint hier ja nicht so gut gelungen zu sein. Guter Ansatz aber schlecht umgesetzt...

Beitrag wurde am 06.09.12, 09:12 vom Autor geändert.

Antwort #3von Touch2706.09.2012, 09:44 Uhr

Ich finde es echt erstaunlich, dass bei diesen News erst Mal Empörung herscht und man kein bisschen Interesse daran hat, den Druckerhersteller, auch wenn man ihn sympathisch oder toll findet, zu unterstützen. Es gibt bestimmt einen guten Grund dafür, dass Brother das so spät doch nocht macht. Wenn alle nachfüllen, geht der Druckerherstreller unter, zumindest bei dem Preisdumping der Tintenstrahldrucker, denn natürlich hat auch keiner Lust für einen hochwertigen Drucker mit freier Tintenauswahl auch viel zu bezahlen.

Entweder so, oder das Beispeil Lexmark. Irgendwann geben die Hersteller die Tintendrucker auf, bauen dafür nur noch teure Laserdrucker für das Gewerbe, die für zuhause unbezahlbar werden. Es sei denn die Hersteller machen hier genauso ein Dumping und die Toner werden winzig klein :D

Außerdem ist es genauso erstaunlich, dass der Einsatz von Originaltinte direkt als überteuerter Mist bezeichnet wird, obwohl noch garkeine Angaben zu den Folgekosten gemacht wurden.

Beitrag wurde am 06.09.12, 09:45 vom Autor geändert.

Antwort #4von seggel115Redakteur06.09.2012, 10:01 Uhr

Hallo,

wer bezeichnet denn Brother Originaltinte als überteuerten Mist. Das ist doch nirgendwo zu lesen. Bleib mal bei den Tatsachen.

Wenn ich mal dran denke, was das 2004?! für ein Aufschrei war, als Canon mit dem Chip auf den Markt kam. Es ist einfach ein Nachteil gegenüber den Vorgängergeräte. Den kann man als Anwender auch mal äußern. Man muss doch nicht gleich alles was ein Hersteller macht gutheißen und sich drüber freuen.

Gruß,

Florian Ermer
www.druckerchannel.de

Antwort #5von Touch2706.09.2012, 10:07 Uhr

Ich habe einen Kommentar über die Reaktionen 'zum' und nicht 'vom' Artikel gemacht. Hätte ich vielleicht besser formulieren sollen.

Man muss halt auch realistisch bleiben und erkennen, dass sich ein Hersteller mit dem bisherigen Brother Modell nichts gutes tut. Brother hat ja versucht mit der 3-Jahres-Garantie die Leute bei der Originaltinte zu halten, aber den Leuten ist Zuverlässigkeit einfach egal, billig ist wichtig (zugegeben, ganz günstig war die Originaltinte auch nicht). Aber die Hersteller müssen ja irgendwie Geld verdienen. Wenn einer nach dem anderen Pleite geht und nur noch ein großer übrig bleibt, endet es für den Endverbraucher bestimmt auch nicht gut. Ganz überflüssig sind Drucker zuhause noch nicht.

Beitrag wurde am 06.09.12, 10:11 vom Autor geändert.

Antwort #6von seggel115Redakteur06.09.2012, 10:21 Uhr

Hallo Touch,

das war mir schon klar dass dein Beitrag sich auf die Antworten von hjk und Bruchpilot bezieht. Allerdings lese ich da auch nirgendwo was von überteuertem Originalpatronen-Mist.

In den Satz von HJK "Jetzt macht ihr auch den Mist der anderen Hersteller nach" kann ich das beim besten Willen nicht hineininterpretieren.

Und man kann doch plötzlich nicht alle Kunden über einen Kamm scheren. Es gibt einige, die möchten billig drucken und verwenden daher Billigtinte. Die findet man hier im Forum natürlich deutlich verstärkt. Dann gibt es Kunden, die wurden einfach falsch beraten und haben einen Drucker mit viel zu kleinen Patronen und die greifen dann auch zum Nachbau, weil sie keine horrenden Druckkosten bezahlen möchten. Und dann gibt es den meiner Meinung nach überwiegenden Anteil, die kaufen Originaltinte. Denen ist es wurscht, ob Chip, oder nicht.

Brother hat in den letzten Jahren fast nichts geändert an den Druckern und so ein oder anderes verschlafen. Und auch vom Design her sind die meiner Meinung nach nicht so nett anzusehen wie HP, Canon oder Epson. Da greift man halt als unwissender eher zur Konkurrenz... Der neue ist ja optisch gar kein "echter Brother" mehr. Da hat sich ja endlich mal was getan.

Gruß,

Florian Ermer
www.druckerchannel.de

Antwort #7von budze52Administrator06.09.2012, 10:23 Uhr

Hallo Touch

Ich habe einen Kommentar über die Reaktionen 'zum' und nicht 'vom' Artikel gemacht. Hätte ich vielleicht besser formulieren sollen.
Das habe ich auch so verstanden, aber hier im Forum schreibt niemand "überteuerter Mist". Es geht ja auch gar nicht darum, das man nicht versteht, warum die Hersteller es machen. Aber es ist faktisch für den Kunden ein Nachteil.

Der Umwelt zuliebe sollte man auch die Sprit- oder Strompreise um einiges anheben, aber warum sollten das die Kunden auch noch gutheißen?

Dazu ist Lexmark kein passendes Beispiel. Lexmark hat in seinen (Tinten-) Druckern wie kaum ein Anderer restriktive Maßnahmen zur Verhinderung von Refills unternommen. In DIESEM Sinne kann man froh sein, dass dieses Modell nicht zum Erfolg geführt hat.

Und ich bin mir auch nicht sicher, ob das die Lösung für Brother ist. Bei den Patronen hat Brother sicherlich hohe Einbußen ggü. Fremdanbietern einstecken müssen. Dafür hat man an den Druckern mehr verdient, als die Konkurrenz.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de

Antwort #8von Ede-Lingen34706.09.2012, 10:34 Uhr

das ist das erste Brother Modell mit gechippten Patronen, deren Weg ist klar, die nächsten neuen Modelle spätestens in einem jahr werden dann auch gechippte Patronen haben. Wer bei Brother Geräten an Refill/Fremdpatronen interessiert ist, sollte bis dahin genug Zeit haben, sich ein Gerät aus dem gegenwärtigen Modellsprektrum auszusuchen und zu kaufen, und noch eins als Reserve in den Keller stellen, um die Zeit zu überbrücken, bis die Chips geknackt sind. Denn eins wird passieren, wie nach der Abkündigung des Canon IP4000 - die Brother Auslaufmodelle werden vorübergehend teurer werden, nicht günstiger.

Antwort #9von hjk310Redakteur06.09.2012, 11:01 Uhr

Ich sehe die Problematik mit Chips eher als weitere Fehlerquelle und weniger als Vermeidung von Fremdpatronen. Die werden in der Regel nach einiger Zeit bei den beliebten Modellen eh ausgehebelt. Ich persönlich arbeite eh lieber mit Originalpatronen, sehe es aber nicht ein wenn ich als "guter" Kunde bestraft werde.
Lexmark hat sich seinen Markt selbst verbaut, sie waren eigentlich die ersten mit Billigstdruckern und teuren Tinten. Diesen Ruf sind sie nie richtig losgeworden, hinzu kommen die Massnahmen zur Verhinderung von Fremdpatronen, damit war der Ruf endgültig ruiniert. Viele Geräte von Lexmark waren technisch gar nicht so schlecht.
Canon ist erst richtig groß geworden, weil sich deren Drucker nachfüllen ließen, technisch nicht schlecht waren und seit der Pixma Serie auch ein ansprechendes Äußeres hatten. Inzwischen machen sie technisch keine Fortschritte und die Drucker haben auch immer mehr technische Probleme, auch durch diesen ganzen Fremdtintenverhinderungswahn. Stattdessen hatten sie mal lieber ihren Druckern eine Schutzschaltung spendieren sollen, die die Hauptelektronik vor einem defekten Druckkopf schützt. Das ganze wäre vermutlich billiger als z.B. Infrarotfilter. Und vernünftige Officedrucker gibt es bei Canon nicht, allein durch die Druckreichweite ihrer Geräte, stattdessen bekommen die Geräte immer weniger Füllmenge.

Antwort #10von GSC20312.09.2012, 21:01 Uhr

Bis auf einen Reinfall mit Fremdtinte bei Epson habe ich bei den folgenden Geräten (verschiedener Hersteller) bisher immer Originaltinte gekauft.

Trotzdem ärgere ich mich über die Chips.

1. sind die Patronen dadurch teurer geworden (kann ich an einem Beispiel bei 2 Canon-Druckern belegen)
2. ist es mir passiert, dass eine Tintenpatrone unbrauchbar war, nur weil der Chip fehlerhaft war - Ein Umtausch wurde abgelehnt, da der Kauf bereits über 6 Monate her war

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