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Thema “Test: Canon Pixma iP4950

Antwortenletzte Antwort #12

Themavon DCautomatisch erstellt20.09.2011, 12:21 Uhr

Auch in diesem Spätsommer hat Canon die Tintendrucker der Pixma-Generation erneuert. Ob sich der Umstieg zum aktuellen Pixma iP4950 lohnt, zeigt Druckerchannel in diesem Test.

Test: Canon Pixma iP4950 von Florian Ermer

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Antwort #1von S.E.Vision010.10.2011, 17:20 Uhr

Canon betreibt mit seiner Aufforderung zum Patonenwechsel geradezu eine Lizenz zum Gelddrucken. Druckerchannel warnt dann auch noch, nach dieser Meldung weiterzudrucken, ohne ständig den Druck zu beobachten. Wie gut war doch ehemals die Philosophie von Epson (Beispiel Stylus Photo 1290), wonach man bei der Meldung solange weiterdrucken konnte, bis der Druckvorgang dann stoppte mit optischer Warnmeldung und zum Patronenwechsel aufforderte. Folgte man dieser Aufforderung, auch mitten in einem angehaltenen Ausdruck, dann befüllte der Drucker wieder das System und druckte danach automatisch zuende, ohne daß man auch nur ansatzweise die Übergangstelle zwischen dem Anhalten und dem Weiterdrucken erkennen konnte. Canon stopt nicht, wenn die Patrone ganz leer ist, sondern druck die Seite dann fehlerhaft zuende. Canon reinigt auch nach jedem Ausdruck, sofern danach eine kurze Pause bis zum nächsten Ausdruck folgt. D.h., im ungünstigen Fall verbraucht
Canon mehr Tinte für das Reinigen als für den Druck. Fazit: Ich kaufe nie wieder Canon!!!

Beitrag wurde am 10.10.11, 17:23 vom Autor geändert.

Antwort #2von Sir_Dirk010.10.2011, 17:43 Uhr

...ist eine Information bezüglich der leidigen Themen StandBy-Stromverbrauch und Druckkopfspülungen bei jedem X-ten Anschalten!

Jeden Canon-Tintenstrahldrucker-Interessenten beschäftigt doch seit langer Zeit immer wieder die gleiche Frage:
"Ausschalten/ Ausstecken und Strom sparen oder lieber Schlafen-lassen und Tinte sparen".

Aber auch im Test des neuen Canons wieder kein Hinweis auf die (vermeintlich) beste Vorgehensweise...Schade eigentlich...

Antwort #3von hjk307Redakteur10.10.2011, 17:48 Uhr

Da gehen die Meinungen auseinander, der eine mag Canon,ich zum Beispiel, ohne das ich den Druckern unkritisch gegenüberstehe, der andere mag sie nicht. Ist auch völlig legitim. Grundsätzlich unterscheiden sich aber die Drucker von Canon und Epson in der Technologie. Bei Canon nach den Bubblejet-Prinzip und Epson mit der Piezotechnik. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Allerdings ist es bei Canon-Druckern wichtig das immer Tinte den Druckkopf abkühlt, daher die Warnung nicht weiter zu drucken um den Druckkopf nicht zu zerstören. Der Canon reinigt nicht nach jedem Druck (nicht jedes hin-und herfahren des Druckkopfes ist eine Reinigung). Das Reinigungen u.U. mehr Tinte verbrauchen als der reine Druck ist bei jedem Hersteller so, auch bei Epson. Das Problem liegt eher daran das zu wenig gedruckt wird um Reinigungen zu verhindern. Dann ist aber der Drucker falsch gewählt und man sollte auf ein anderes Druckprinzip ausweichen. Allerdings haben auch diese Druckverfahren teils gravierende Nachteile.

Antwort #4von paule_s2710.10.2011, 18:16 Uhr

?????
Alle Canons verbraten unmengen von Tinte, wenn sie vom Netz waren. Und der Resttintentang füllt sich auch ganz schnell mit dem kostbaren Nass.

Antwort #5von seggel114Redakteur10.10.2011, 18:21 Uhr

Hallo,

wie häufig sich der Canon tatsächlich reinigt, beziehungsweise wieviel Tinte dabei verwendet wird, lässt sich nicht so einfach ermitteln. Dazu müsste man über einen längeren Zeitraum unterschiedliche Standzeiten (beispielsweise 1 Tag, 1 Woche, 2 Wochen) durchtesten und den jeweiligen Tintenverbrauch durch Reinigungen errechnen. Da wir in der Regel bei einem Einzeltest nur einige Wochen für den gesamten Test aufwenden können, ist dies aus zeitgründen nicht realisierbar.

Der Standbyverbrauch ist in unsren Datentabellen angegeben. Diese sind auf der letzten Seite in der Tabelle unter sämtliche Daten verlinkt. Dort kommt man dann zu dieser Tabelle (www.druckerchannel.de/...) in der ganz unten der Standbyverbrauch laut Energystar angegeben ist.

Für den Canon sind das 0,8 Watt. Das bedeutet keine 2 Euro Stromkosten im Jahr - die dürften bei den heutigen Tintenpreisen schnell verreinigt sein. Deshalb würde ich das Gerät nicht vom Netz trennen - so auch die Meinung vieler User in diversen Forenbeiträgen.

Mit den besten Grüßen,

Florian Ermer
www.druckerchannel.de

Antwort #6von Steps112Forenmoderator10.10.2011, 18:21 Uhr

Was der Drucker im Standby-Betrieb verbraucht, steht doch glaub in den techn. Details?

Und wie willst Du alle x-Anschaltungen feststellen, wieviel Tinte drauf ging? Zumal ja der Rhythmus ja auch nicht immer der Gleiche ist.

Drucker am Strom lassen, das ist das Wichtigste. Ihn am Ein-/Ausschalter ein-/auszuschalten ist da nicht das Problem.

Antwort #7von seggel114Redakteur10.10.2011, 18:31 Uhr

Hallo,

da gibt es mittlerweile 2 unterschiedliche Ansätze der Hersteller.

Brother und Epson verweigern das Drucken bei leerer Patrone strikt. Hat man keine Ersatzpatrone zu Hause, kann man auch nicht weiterdrucken. Auch nicht in einer anderen Farbe.

HP und Canon warnen auch vor einer leeren Tintenpatrone. Bis zu diesem Punkt ist wie bei Epson und Brother auch garantiert, dass die Seite vollständig und ohne Fehler gedruckt wird. Es gibt allerdings die Möglichkeit DANACH noch weiter zu drucken. Ab dann ist es dem Anwender überlassen, wann er die Tintenpatrone auswechselt.

Ergo: Wechselt man beim Beispiel Canon die Tintenpatrone sobald das rote X erscheint und der Treiber auffordert die möglicherweise aufgebrauchte Tintenpatrone auszutauschen gibt es gegenüber Epson und Brother keinen Nachteil. Für die Druckkostenberechnung zieht Druckerchannel natürlich diesen (geringeren) Wert heran.

Der Hinweis im Test ist für alle die, denen ein Fehldruck eben nichts ausmacht und dadurch vielleicht etwas günstiger Drucken können, oder eben etwas wichtiges am Wochenende bei leerer Tintenpatrone. Eine Warnung zur Überwachung des Druckergebnisses steht auf der Seite 5 ganz unten im Testbericht:

Doch Vorsicht: Überwachen Sie das Druckergebnis und brechen Sie den Druckvorgang sofort ab, sobald die Druckqualität abnimmt oder Aussetzer auftreten. Wenn Sie das Gerät mit einer tatsächlich leeren Tintenpatrone weiterdrucken lassen, kann der Druckkopf Schaden nehmen.
Gruß,

Florian Ermer
www.druckerchannel.de

Antwort #8von paule_s2710.10.2011, 18:50 Uhr

Die Reinigungsintensität wird im Servicemanual bei einigen Modellen ausführlich genannt. (Die Reinigungsintervalle und deren Tintenverbräuche fand ich zumindest im Serviice Manual des IP 5000, MP 780, MX 850, IP4500)

Antwort #9von uselyuseful4you26410.10.2011, 21:36 Uhr

Solange das Gerät an der (ungeschalteten!)Steckdose hängt, erkennt die Software genau, wann gereinigt werden muss.
Ob das Gerät dabei zwischendurch am Ausschaltknopf ausgeschaltet wurde oder auch nicht, spielt für evtl. Reinigungen keine Rolle (ist ja auch logisch)...
Nur wenn der Netzstecker gezogen wurde(oder bei Stromausfall), kann das Gerät nicht erkennen, wie lange es vom Netz getrennt war und geht dann -sicherheitshalber- vom ungünstigsten Fall aus.
Dementsprechend intensiv ist dann natürlich auch der Reinigungsprozess=Tintenverbrauch...

Antwort #10von Sir_Dirk010.10.2011, 22:37 Uhr

Ok...Ok...Ok...:)
Ich würde mir halt z.B. das Statement von seggel
"Für den Canon sind das 0,8 Watt. Das bedeutet keine 2 Euro Stromkosten im Jahr - die dürften bei den heutigen Tintenpreisen schnell verreinigt sein."
mit der guten kompletten Erklärung dazu von uselyuseful4you (Antwort #5) gerne am Ende eines Testes als "Gebrauchshinweis für den Alltag" oder als "Tipp zum Umgang mit dem Gerät" wünschen.

Manche User neigen ja zum Sparen -koste es was, es wolle.

Und dass schaltbare Steckdosenleiste dabei manchmal kontraproduktiv sein können, könnte man ja m.E. bei passender Gelegenheit -z.B. im Rahmen eines Gerätetestes- publizieren...

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