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DC › Forum › Kaufberatung
Thema “Ausdruck von CMYK” Bezüglich des HP Color Laserjet Enterprise CP5525n Themavon dtpfollower020.05.2012, 12:39 Uhr Bietet der Drucker eine Möglichkeit unter Windows 7 (64Bit) eine Möglichkeit, in CMYK angelegte Dokumente (PDFs) ohne Konvertierung nach RGB auszugeben?Einem anderen Forenbeitrag (HP CP5225(DN) OSX zu dunkel) habe ich entnommen, dass der Umgang mit CMYK-Dokumenten unter OSX problematisch ist. Gilt das auch für Windows 7? Gibt es alternative Produktempfehlungen für Windows 7, mit denen der Ausdruck von CMYK-Dokumenten problemlos funktioniert? Antwort #1von hjk310Redakteur20.05.2012, 13:49 Uhr Drucker(Normalfall) drucken die Dokumente als CMYK-Dokumente aus. In RGB zeigen es die Monitore an. Man kann das ganze System allerdings anpassen über sogenannte Farbprofile. Diese selbst zu erstellen ist aber nicht so einfach. Am besten macht man dies mit speziellen Programmen die Auch Hardware enthalten. Allerdings ist das nicht ganz billig.siehe auch: eine Lösung bietet z.B. : Antwort #2von dtpfollower020.05.2012, 14:25 Uhr Danke für die Rückmeldung von hjk.Meine Frage zielt in die Richtung, ob es mit dem Drucker möglich ist, ein CMYK-Dokument ohne Farbkonvertierungen CMYK--> RGB --> CMYK auszudrucken. Bei einem HP Laserjet, den ich aktuell verwende - es handelt sich dabei nicht um den angefragten CP 5225n - werden CMYK-Dokumente vom Druckertreiber in einen RGB-Farbraum konvertiert, bevor sie dann für den tatsächlichen Ausdruck wieder in einen CMYK-Farbraum umgewandelt werden. Diese Hin- und Rückkonvertierung mit den sich daraus ergebenden Farbverschiebungen möchte ich vermeiden. Dass die Erstellung und Verwendung eines CMYK-Farbprofils notwendig ist, ist mir bewusst. Antwort #3von chandeen922.05.2012, 22:08 Uhr Hallo,Die einzigen Geräte, von denen ich ganz sicher weiß, das sie das können, sind die bizhub 220/280/360 von Konica Minolta und die große von Lexmark ( X945e ). Bei denen ist die Funktion CMYK-Druck direkt im Treiber vorhanden. MfG Rene Antwort #4von Nixkaputt622.05.2012, 22:50 Uhr "CMYK--> RGB --> CMYK" kann mir das mal einer erklären?Dank und Gruß Nixkaputt Antwort #5von chandeen923.05.2012, 09:36 Uhr Aber sicher doch...der Threadersteller hat Dokumente, welche mit Paletten aus dem CMYK (Cyan,Magenta,Yellow,Key - also Druckfarben) erstellt sind. Zur Darstellung auf dem Monitor werden diese in einen RGB Farbraum umgewandelt, da Monitore RGB Farben (Lichtfarben/emitierende Farben) darstellen. Der Druckertreiber arbeitet ebenfalls mit RGB-Farbraum, sodaß die im CYMK vorliegenden Dateien konvertiert werden. Der Drucker selbst rechnet die vom Treiber erstellten Daten dann wieder in CYMK für sein Druckwerk zurück. MfG Rene Antwort #6von Ede-Lingen34723.05.2012, 11:48 Uhr zur farbrichtigen Wiedergabe gehört Farbmanagement, was die Verwendung eines geeigneten Farbprofils für den Laserdrucker einschließt. Das ist entweder vom Hersteller vorhanden, kann im Treiber aktiviert werden, oder läßt sich auch von einem Dienstleister messen. Wenn es jedoch um eine genaue Farbwiedergabe geht - z.B. beim Proofdruck, dann sind die wenigsten Laserducker dazu in der Lage. OKi bei einigen Highend Modellen bietet m.W. so etwas an. RGB oder CMY sind erst einmal nur numerische Farbwerte, die sich ineinander umrechnen lassen, mit wenig Fehler, die wichtigere Frage ist, in welchem Farbraum diese Werte gelten sollen - sRGB, AdobeRGB etc, und dann, wenn gesättigte Farben aus einem größeren Farbraum umgerechnet werden sollen in einen kleineren, dann kann es Einschränkungen geben, die aber typischerweise nicht in Farbverschiebungen sichtbar werden, sondern im Verlust von Details in den gesättigten Bereichen, da dann solche gesättigten Farben nicht mehr getrennt werden können. Wenn das alles so nicht reicht, bleibt nur der Weg über einen Tintenstrahler, der ohne Treiber mit einem RIP betrieben wird, der direkt CMYK Daten verarbeitet, was aber typischerweise nur bei Großformatdruckern zum Einsatz kommt.Antwort #7von dtpfollower025.05.2012, 23:18 Uhr Mich stört bei der Konvertierung CMYK --> RGB nicht so sehr, dass es dabei leichte Farbverschiebungen geben kann, sondern der Verlust der Information, dass schwarze Schrift mit (C=0,M=0,Y=0,K=100) wiederzugeben ist, andere schwarze Farbflächen aber u.U. bunt aufgebaut werden sollen.Eine Treiberoption, die mit diesem Problem umgehen soll, nämlich dass Schrift schwarz ausgedruckt wird, greift leider nicht, wenn das dtp-Programm die Schrift zuvor in Kurven umwandelt. Die Option ist auch dann problematisch, wenn farbige und schwarze Schrift gleichzeitig im Dokument vorkommen. Danke an Rene für den Hinweis auf bizhub 220, der die von mir gewünschte Funktionalität bietet. Ideal wäre es, wenn es einen solchen Drucker auch im Preisbereich des CP5225 gäbe. :-) Antwort #8von Ede-Lingen34726.05.2012, 07:13 Uhr es ist nicht so ganz klar, warum schwarz mal mit k=100 gedruckt werden soll, oder aus Farben aufgebaut werden soll beim Laser, UCR, das Ersetzen des unbunten Grau/Schwarzwertes einer Farbe durch einen Schwarzanteil betrifft doch Druckmaschinen, ist ein Einstellungsparameter im Programm, daß die Datei erzeugt, oder auch im Steuerprogramm für die Druckmaschine.
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