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DC › Forum › Refill

Beitrag von martinm Community-Mitglied 06.05.07, 19:57
Hallo Refiller,

ich stehe vor meinem ersten Refill am IP4300 und schwanke noch zwischen der "Durchstechmethode" und der älteren Variante mit abgedichtetem Loch überhalb der Vorratskammer.

Was mich von der Idee her an der Durchstechmethode stört ist falls die Vorratskammer mal undicht sein sollte und Luft zieht
es dann nicht nur an einer Stelle tropft sondern auch am Einstichloch.
Zudem wird der Schwamm durch die Kanüle beschädigt - und das vorallem am heiklichsten Punkt.

Was hält ihr von einem schrägen Durchstich?
Also nicht parallel zum Boden sondern das Loch weiter oben ansetzen und dann schräg bis runter wo die Öffnung zur Vorratskammer ist.

Dann würde man den Schwamm im Austrittsbereich nicht schädigen und hätte zudem das Loch höher angesetzt.

Anbei eine meisterliche Paint Zeichnung. ;-)
Was meint ihr?

Grüsse
Martin

//edit:
Ich habe auch gelesen dass bei der Durchstichmethode beim einfüllen der Tinte die Luft der Vorratskammer in den Schwamm gedrückt wird (wo soll sie auch sonst hin) was auch eher ungut ist.
Also doch lieber die Vorratskammer anbohren und gut verschliessen?

Beitrag wurde am 06.05.07, 20:06 vom Autor geändert.

 

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Antwort #41 von martinm Community-Mitglied 23.05.07, 22:51
Hatte wirklich noch niemand ein Problem mit der Luft die bei der Durchstichmethode in den Schwamm gedrückt wird?

Einen Grund muss es doch haben dass zB. die Amis so heiß auf das Auffüllen der Vorratskammer sind... da liest man fast nie was vom durchstehen.

Hab da einfach Angst... weil da Luft in den Schwamm gedrückt wird (und das bei jedem Refill) die da eigentlich nix zu suchen hat... zumindest nicht in der Menge.... unbegründet?
 

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Antwort #42 von mitsara Community-Mitglied 23.05.07, 23:25
Mach dich mal nicht verrückt mit der Luft.
Ich hab 2 Sätze hier die dauernd mit der Durchstichmethode refillt werden.
Der eine Satz ist schon bei über 20x und ich hatte keinerlei Probleme.
 

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Antwort #43 von Harvester Community-Mitglied 23.05.07, 23:41
 

Zitat :

Hab da einfach Angst... weil da Luft in den Schwamm gedrückt wird (und das bei jedem Refill) die da eigentlich nix zu suchen hat... zumindest nicht in der Menge.... unbegründet?


Hamburg (Reuters) - In den frühen Morgenstunden des 24. Mai ereignete sich in einem Wohnhaus im Stadtteil Hamburg-Finkenwerder eine schwere Explosion. Das Haus sowie die umliegenden Gebäude wurden vollständig zerstört. Ursache der Detonation war nach Polizeiangaben eine nicht ordnungsgemäß befüllte Druckerpatrone, wodurch sich Luft in der Schwammkammer bilden konnte.

...

Spaß beiseite, du brauchst keine Angst zu haben. Viele füllen ihre Patronen ohne Probleme mit dieser Methode nach. Wenn du dennoch Bedenken haben solltest, dann nimm halt die andere Methode... aber nach meiner persönlichen Erfahrung gibt es bei der Durchstichmethode keine Schwierigkeiten. Die Amerikaner haben gegenüber der Durchstichmethode die gleichen Bedenken, die hier auch anfangs geäußert wurden (Schwamm könnte mit der Zeit beschädigt werden etc.). Ferner sind lange Kanülen dort schwer erhältlich und viele nutzen Schrauben zum Verschließen der Tintenvorratskammer anstatt Heißkleber... damit geht das Refillen dann auch sehr schnell. Man könnte auch fragen: Warum werden hier in Deutschland so gut wie nie Schrauben empfohlen? ... jeder hat halt so seine Vorlieben und Vorurteile.
 

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Antwort #44 von Sven Community-Mitglied 24.05.07, 09:13
Na suuuper, Harvester. "..schwere Explosion..", jetzt habe ich auch eine ´Luft-im-Schwamm-Phobie´.

Meine Erfahrungen:
Ganz, ganz früher (unser erster Canon, der BJC3000) hatte ich mit der ´Durchstichmethode´ angefangen. Ohne Probleme. Dann kam die Variante in Mode bei der die Tinte über ein Loch in die Tintekammer direkt eingefüllt und das Loch auf verschiedenste (teils idiotische) Weise verschloßen werden soll. Jahrelang habe ich immer mit Heißkleber oder Plastikschrauben+Silikondichtung gearbeitet. Völlig fehlerfrei war die Methode aber nie. Das konnte man spätestens dann sehen, wenn es zu Farbverfälschungen in den anderen Patronen kam oder das Gerät zur Wartung geöffnet werden mußte.
Seit hier im Forum die ´Durchstichmethode´ wieder ausgegraben wurde fülle ich auch wieder auf diese Weise nach. Bei uns sind das pro Woche 4-8 Patronensätze.
Ich habe also ausgiebigst beide Varianten ausprobiert und bleibe bei der komfortableren und sicherern Durchstichmethode.
 

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Antwort #45 von martinm Community-Mitglied 24.05.07, 15:08
Ok ok - ihr habt Recht... nicht lange verrückt machen lassen sondern einfach verwenden.
Wenn das echt ein Problem wäre würde man ja davon lesen und es hätten nicht so viele Leute durchwegs positive Erfahrungen.

Danke noch mal - auch für die Geduld. ;-)

Grüsse
Martin
 

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