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Leere Toner, Tinten und Druckerpatronen kostenfrei entsorgen
9. März 2005 › Test: S/W-Laserdrucker DruckenSendenMeinung
Großer Dauertest S/W-Laser
Der Testsieger
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Der Testsieger aus dem 300.000-Seiten-Parcours heißt Kyocera FS-3830N. Der Drucker bewältigte die 600 Pack Papier, ohne Fehler oder größere Eingriffe. Das Papierhandling ist äußerst einfach, die Maschine arbeitet zuverlässig und ist robust verbaut. Einen Verschleiß im Inneren konnten wir nicht feststellen. Selbst nach 300.000 Seiten hat die Druckqualität kaum nachgelassen.

Die tatsächlich entstandenen Druckkosten sind mit 1,08 Cent pro Seite mit Abstand die niedrigsten im Test.

Im Test konnte der HP Laserjet 4250 mit erstklassiger Technik, einfachster Bedienung, sehr guter Ausstattung, hohem Drucktempo und günstigen Unterhaltskosten überzeugen. Selbst die Teile aus dem Wartungs-Kit kann man mit minimalem technischen Know-how selbst einbauen. Etwas Sorge bereitete der Abrieb, den die Zahnräder im Inneren des Druckers hinterließen (siehe Foto auf Seite 15).

Die Druckkosten liegen mit 1,45 auf niedrigem Niveau. Kyocera beweist mit dem FS-3830N indes, dass es rund 25 Prozent günstiger geht.

Der flotte Lexmark T630 konnte sich im Test bis auf ein paar Aussetzer wacker schlagen. Der Drucker ist stabil und würde weitere 300.000 Seiten locker verarbeiten. Einen Verschleiß an Zahnrädern oder anderer Teile konnten wir nicht feststellen. Die Papierkassetten, in die nicht die versprochene Menge Papier hineinpasst, führten zu einer leichten Abwertung. Die Bedienung ist vorbildlich einfach.

Schade, dass die Druckkosten trotz Lexmarks "Rückgabe-Kassetten" mit vergünstigten Preisen insgesamt etwas zu hoch ausfallen. Wer viel druckt, wird die höheren Kosten des Lexmarks spüren. Bei geringem Druckaufkommen fallen die von uns getesteten Seitenpreise weniger ins Gewicht.

Einen insgesamt sehr soliden Eindruck hinterließ der Ricoh Aficio AP600N im Test. Der A3-Drucker arbeitete zwar insgesamt etwas träge, bewältigte aber die 300.000 Seiten, ohne dass ein merklicher Verschleiß zu erkennen war. Kein Wunder – der Hersteller gibt eine lange Lebensdauer von 1.200.000 Seiten an. Einzig der Papierabrieb ist recht hoch, so dass man den Papierstaub ab und zu wegsaugen muss. Der Ricoh hat im Druckerchannel-Test einen guten vierten Platz belegt.

Probleme hat die Ricoh-Maschine mit den Tonerkartuschen. Wer diese nicht streng nach Handbuch behandelt, hat Toner auf Schreibtisch, Händen oder Kleidung. Die seitlichen Schutzstreifen sind nicht reißfest – im Test lief eine Kartusche im Drucker aus – das darf nicht passieren.

13.03.05 14:03 (letzte Änderung)
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