Eine Druckersprache von Hewlett-Packard. PCL steht für Printer Command Language und hat sich als Standard-Druckersprache durchgesetzt. Jeder aktuelle Laserdrucker ist mit PCL4, 5 oder 6 ausgestattet. Besitzt ein Drucker sowohl PCL als auch PostScript, müssen zwei verschiedene Druckertreiber installiert werden.
PDF / PDF-Direktdruck
PDF steht für "Portable Document Format". Es ist von Adobe entwickelt und basiert auf Postscript. Dabei handelt es sich um ein Dateiformat, das plattformunabghängig arbeitet. Um PDF-Dateien anzuzeigen, benötigt man den kostenloasen Adobe Acrobat Reader. Um selber PDF-Dateien anzulegen oder zu bearbeiten, ist Adobe Acrobat nötig.
Verfügt ein Drucker über die Funktion PDF-Direktdruck (PDF-Directprint), kann dieser PDF-Dateien ohne Umweg über den Druckertreiber ausgeben. Das ist dann sinnvoll, wenn ein Gerät regelmäßig größere Mengen dieser Dateien ausgeben soll. Das reduziert sowohl die Spooling-Zeit am PC als auch den Bandbreitenbedarf im Netzwerk.
Herstellerübergreifender Standard für den Direktdruck, bei dem Sie eine pictbridgekompatible Kamera mit dem Drucker verbinden und Bilder ohne Umweg über den PC ausdrucken können. Die meisten aktuellen Digitalkameras und viele Druckermodelle sind bereits mit einer Pictbridge-Schnittstelle ausgestattet.
Pigmentierte Tinte
Textdruck deutlich verbessert: Links oben: C80, rechts unten: Stylus Color 980.
Die flüssige Tinte besteht zusätzlich aus winzigen, festen Partikeln. Diese sorgen dafür, daß der flüssige Bestandteil der Tinte nicht so stark ins Papier aufgesogen wird. Das Druckergebnis auf Normalpapier kann dadurch erheblich besser ausfallen.
Damit die Laserdiode im Drucker die gesamte Länge der Bildtrommel belichten kann, kommt ein rotierender Spiegel zum Einsatz.
PostScript
Druckersprache von Adobe. Hat sich als Standard durchgesetzt und kommt vor allem bei DTP (Desktop Publishing) zum Einsatz.
PPM, Pages per Minute, Seiten pro Minute
Dieser Wert gibt an, wie viele Seiten ein Drucker pro Minute ausgeben kann. Die Werte der Hersteller sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie stark von dem abweichen, was man mit ihnen in der Praxis erreicht. In unseren Druckertests sehen Sie deutlich, was die Printer wirklich leisten.
P-Pop: Wie aus Normalpapier Spezialpapier wird
Mit dem BJC-7000 stellte Canon die P-Pop-Technologie vor, die es ermöglichen soll, auf nahezu jedem Medium zu drucken. Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Flüssigkeit, die sich neben der schwarzen Tinten im Tintentank befindet und kurz vor dem eigentlichen Tintenstrahl auf das Papier gespritzt wird. Diese Flüssigkeit gibt der nachfolgenden Tinten eine hervorragende Grundlage, selbst wenn grobes Recycling-Papier, Karton oder sonstige schwer zu bedruckende Materialien im Printer liegen. Auch Canons BJC 7100 beherrscht diese Technik. Mittlerweile ist Canon von der P-Pop-Technik wieder abgekommen.
In den Druckköpfen der Tintendrucker steckt eine erstaunliche Technik. Die beiden Hersteller-Hewlett Packard und Canon entwickelten unabhängig voneinander zur gleichen Zeit an der gleichen Technik, die sich heute Inkjet und Bubblejet nennt. Andere Hersteller - wie etwa Lexmark oder Olivetti - haben diese Technik übernommen. Eine weitere Möglichkeit, den Tintentropfen aus dem Druckkopf zu schleudern, ist die Piezo-Technik, die Epson verwendet.
Proof
(Prüfen), letzter Ausdruck vor der Produktion, mit dem sich Fehler nochmals erkennen lassen.
Proportionalschrift
Ein Zeichen einer Proportionalschrift nimmt so viel Platz in Anspruch, wie das jeweilige Zeichen breit ist. Im Wort wie belegt das "w" mehr Platz als das "i". In einer nicht-Proportionalschrift belegt jedes Zeichen gleich viel Platz. Die Schrift, die Sie hier lesen, ist eine Proportionalschrift.
Piezoelektrisch
Piezodruck: Der Piezokristall drückt auf eine Membran, die einen Tintentropfen aus der Düse schleudert.
Epson verwendet die Piezo-Technik für ihre Drucker, die mit Piezo-Kristallen arbeiten. Die haben die Eigenschaft, daß sie sich verformen, sobald man elektrische Spannung anlegt. Gibt der Drucker Spannung an den Kristall, dehnt er sich schlagartig aus und zieht sich sofort wieder zusammen. Der Kristall drückt dabei gegen eine flexible Membran, die die Tinte aus der Düse schleudert.Der große Vorteil der Piezo-Technik liegt darin, daß die Druckköpfe nicht verschleißen. Laut Epson können sie während des gesamten Druckerlebens im Printer bleiben. Der User braucht also nur die Tintenkartuschen zu wechseln. Allerdings ist der Piezodruckkopf recht teuer. Sollten die Düsen einmal defekt sein, ist ein Austausch des Druckkopfs mit hohen Kosten verbunden.
Rasterung
Ein Laserdrucker besitzt lediglich schwarzen Toner - er kann also nur schwarz drucken. Um aber dennoch graue Flächen ausdrucken zu können, muss der Laserdrucker "rastern". Dazu bedient sich der Drucker eines Tricks: In einer Matrix setzt der Drucker verschieden große Druckpunkte - dazwischen ist das Weiß des Papiers sichtbar. Das menschliche Auge erkennt dies - ohne Lupe betrachtet - als graue Fläche.
Residente Schriften
Im Drucker können bereits Schriften gespeichert sein. Wird ein Dokument gedruckt, das diese Schriften verwendet, muß der Treiber diese nicht zum Drucker schicken. Benutzt Ihre Firma eine besondere Schriftart, können Sie diese mittels eines Flash-Speichers im Drucker permanent speichern.
RGB
Bezeichnet die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zur additiven Farbmischung, die bei Monitoren und Scannern zur Anwendung kommt. Siehe auch CMY-K.
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