Das Kopieren funktioniert mit allen acht Farblaser-Multifunktionsgeräten besonders einfach. Um nicht jede Seite einzeln auf das Vorlagenglas legen zu müssen, haben alle Testgeräte einen automatischen Vorlageneinzug (ADF= automatic document feeder). Damit lassen sich - je nach Testgerät - zwischen 35 und 50 Blätter einlegen und kopieren.
Die Geräte von Brother, Canon, HP, Oki und Samsung können die Blätter im ADF automatisch wenden, um sie von beiden Seiten zu kopieren. Weil alle Geräte über einen Duplexer verfügen, kann man die doppelseitigen Vorlagen auch gleich wieder doppelseitig drucken. Dell, Epson und Xerox können zwar doppelseitig drucken, aber keine doppelseitigen Vorlagen einlesen.
Der Brother ist das einzige Gerät im Test, das doppelseitige Vorlagen in einem Rutsch einlesen kann, weil es im DADF zwei Scanzeilen besitzt - das findet man sonst nur in bessern Kopieren, die mehrere tausend Euro kosten.
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2-auf-1-Kopie / 4-auf-1-Kopie: Kopiert zwei oder vier Vorlagen verkleinert auf eine A4-Seite. Dabei scannt das Gerät zunächst zwei oder vier Seiten ein und druckt sie dann verkleinert im Hoch- oder Querformat auf eine Seite.
ID-Kopie / Ausweiskopie: Wer ein Dokument wie zum Beispiel einen Ausweis oder Führerschein kopieren will, benötig davon meist sowohl die Vorder- als auch die Rückseite. Als Hilfestellung bieten alle acht Testgeräte die Funktion "ID-Kopie". Dazu legt man zunächst die Vorderseite des Ausweises auf das Scannerglas und wählt "ID-Kopie". Nach dem Scan dreht man den Ausweis auf die Rückseite - nun scannt das Geräte nochmals und druckt das Ergebnis so auf ein A4-Blatt, dass beide Seiten darauf zu sehen sind.
Brother und Oki arbeiten beim Kopieren besonders flott. Canon lässt sich bei der Fotokopie etwas zu viel Zeit. Canon, Epson, Xerox, Dell und HP sind beim Kopieren mehrerer Textseiten zu langsam.
Um zu prüfen, wie die Geräte Texte kopieren, vervielfältigen wir eine einfache Textseite in S/W in normaler Qualität, nehmen also keine Qualitätseinstellungen am Gerät vor. Brother hat hier augenscheinlich größere Probleme - die Buchstaben sind mit Farbtonersprenkeln umrandet, was die Texte stark unscharf erscheinen lässt. Auch bei Oki verursachen die farbigen Tonerpunkte um den Buchstaben einen unscharfen Eindruck.
Für den Test der Farbkopie verwendet Druckerchannel ein ausbelichtetes A4-Foto. Am Gerät stellen wir die höchstmögliche Kopierqualität ein, falls dies der Kopierer zulässt. Der Druck erfolgt auf herkömmlichem Kopierpapier (Mondi Nautilus Superwhite). Wieder erkennt man bei Brother die minderwertige Qualität beim Kopieren.
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