Das Druckerchannel-Testlabor verlässt sich bei den Druckkosten nicht nur auf die Herstellerangaben, sondern testet jeden Drucker ausführlich auf seine Unterhaltskosten. Dazu drucken wir einen kompletten Satz Tinte leer, um den Verbrauch beim Fotodruck zu ermitteln. Für die Berechnung der Schwarz- und Farbdruckkosten auf Normalpapier verwenden wir die ISO-Angaben.
Schwarz- und Farbdruckkosten (ISO/IEC 24712)
Für die Berechnung der Druckkosten auf Normalpapier verwendet Druckerchannel die ISO-Seitenreichweiten der Hersteller und berechnet mit den UVPs der Tintenpatronen die Farb- und S/W-Druckkosten auf Normalpapier.
Bei den Textdruckkosten können lediglich Epson und HP überzeugen, die mit ihren hochvolumigen Tintenpatronen mit rund 1.000 Seiten Reichweite auf moderate S/W-Kosten kommen. Canon hingegen hat lediglich eine Schwarzpatrone für etwas mehr als 300 Seiten und druckt damit bei Textseiten um über 60 Prozent teurer als die beiden Konkurrenzmodelle.
Bei den Farbdruckkosten hat HP hat deutlich die Nase vorn. Weit abgeschlagen wiederum der Pixma MX895, der aufgrund seiner kleinen Tintenpatronen auch bei den Farb-Seitenkosten nicht überzeugen kann.
Wo sind die von DC gemessenen Schwarzdruckkosten geblieben?
Ab sofort ermittelt Druckerchannel die S/W-Textdruckkosten nicht mehr mit einem eigenen Textdokument, sondern greift auf die ISO-Angaben zurück. Dabei berechnen wir nur die Materialien aus dem ISO-Farbdokument, die beim reinen Schwarzdruck zum Einsatz kommen. Dazu zählen neben dem Textschwarz-Behälter, auch beispielsweise Resttintenbehälter oder Bildtrommeln.
Zur Ermittlung der Fotodruckkosten druckt das Testlabor das A4-große DC-Testfoto im Druckmodus "Hoch" solange auf Fotopapier, bis die erste der drei Grundfarben aufgebraucht ist. Die Reichweite der anderen Tintenpatronen hat das Labor durch wiegen vor und nach dem Druck hochgerechnet.
Nach bereits 51 Farbfotos geht dem Pixma die Puste aus - er fordert eine neue Gelb-Patrone. Der Epson schafft 79 Fotos bis er zum Austausch der Cyan- und der Magenta-Patrone auffordert. Beim HP ist nach 78 Fotos als erstes die gelbe Tintenpatrone aufgebraucht.
Die daraus resultierenden Druckkosten für den Fotodruck zeigt Druckerchannel in untenstehender Tabelle zusammen mit den ISO-Seitenkosten.
Am teuersten druckt in diesem Vergleichstest das Canon Büro-Multifunktionsgerät. Bei allen drei Testdisziplinen hat der Pixma keine Chance gegen seine beiden Konkurrenten. Diese liegen bei den Textdruckkosten gleichauf, beim Farb- und Fotodruck kann sich der HP aber mit deutlichem Abstand vor den Epson setzen.
Noch günstigere Druckkosten erzielt man mit den Pro-Geräten von Epson und HP. Vor allem beim Textdruck in S/W kann man bei etwas höheren Anschaffungspreisen seine Folgekosten um mehr als 50 Prozent senken.
Deutlich höher fallen dagegen die Druckkosten auf Normalpapier mit einem Farblaser-AIO der Einsteigerklasse aus.
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Preise
Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).
Kosten & Starterreichweite
In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.
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ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): Mit diesem fünfseitigen A4-Dokument werden Farbdrucker getestet.
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Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712/SW): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.
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DC-Farbfoto (dc_fotoyield): A4-Farbfoto mit Rand auf Fotopapier (Tintendrucker) oder Normalpapier (Farblaser) und optimaler Druckauflösung.
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